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Ältere Menschen im Straßenverkehr

„sicher mobil“

sicher mobil

Ein Programm für ältere Menschen im Straßenverkehr

Durch demografischen Wandel steigt die Anzahl älterer Menschen im Straßenverkehr – besonders der Autofahrenden – absolut und prozentual deutlich an. Ältere Menschen sind überwiegend zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs und sind dadurch besonders gefährdet und bedürfen des besonderen Schutzes. Größere Bedeutung gewinnt ebenfalls die Gruppe derjenigen, die den Pkw nutzen, auch wenn sie in der Unfallstatistik keine bedeutende Rolle spielen. Der DVR und seine Mitglieder bieten allen älteren Menschen egal wie sie sich im Straßenverkehr fortbewegen – Seminare mit dem Ziel an, möglichst lange und möglichst sicher mobil zu bleiben.
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Aktion Schulterblick. Bewusst und sicher mobil

Aktion Schulterblick

Deutschland ist mobil: Das Auto ist und bleibt das beliebteste Verkehrsmittel. Waren im Jahr 2000 noch 38,4 Millionen Pkw zugelassen, sind es heute bereits über 43 Millionen. Immer stärker wächst damit auch die Zahl derjenigen in der Generation 65 plus, die Auto fahren.

Wie bin ich bis ins hohe Alter sicher unterwegs? Was tun, um Leistungseinbußen zu erkennen, die altersbedingt auftreten können? Und wie kann ich meine Fahrfitness verbessern? Die Aktion Schulterblick des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) informiert rund um das Thema „Sichere Mobilität im Alter“.
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Ansprechpartnerinnen beim DVR

Cornelia Bamberg
Referatsleiterin
Ältere Menschen
E-Mail: CBamberg@dvr.de
Telefon: 0228 40001-49
Iris Schneider
Sachbearbeiterin
Ältere Menschen
E-Mail: ISchneider@dvr.de
Telefon: 0228 40001-40


Themenbeiträge

Aktion Schulterblick: Bewusst und sicher mobil

Kampagne macht auf die Notwendigkeit freiwilliger Gesundheitschecks aufmerksam: für eine sichere Automobilität bis ins hohe Alter.

Deutschland ist mobil: Das Auto ist und bleibt das beliebteste Verkehrsmittel. Waren im Jahr 2000 noch 38,4 Millionen Pkw zugelassen, sind es heute bereits über 43 Millionen. Immer stärker wächst damit auch die Zahl derjenigen in der Generation 65 plus, die Auto fahren.

Wie bin ich bis ins hohe Alter sicher unterwegs? Was tun, um Leistungseinbußen zu erkennen, die altersbedingt auftreten können?  Und wie kann ich meine Fahrfitness verbessern? Die Aktion Schulterblick des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) informiert hier rund um das Thema „Sichere Mobilität im Alter“. Nutzen Sie unsere Angebote: >>

Im Alter ist Müdigkeit am Steuer besonders gefährlich

Besonders ältere Menschen sollten ihre Autofahrt nur ausgeschlafen starten

Berlin, 21. Juli 2017 (DVR)
Über die Lebensspanne hinweg verändert sich der Schlaf. Neugeborene schlafen durchschnittlich 15 bis 17 Stunden, ältere Menschen dagegen sechs bis acht Stunden. Senioren schlafen nicht nur insgesamt weniger, sie schlummern auch weniger tief und werden zwischendurch häufiger wach. Im Alter sind daher nächtliche Wachphasen von rund 30 Minuten normal. Deshalb sind Kurzschlafphasen mitten am Tag zur Kompensation wichtig – insbesondere vor längeren Autofahrten. Wer sich müde hinter das Steuer setzt, riskiert den Sekundenschlaf. Dieser ist weiter verbreitet als oft angenommen: Laut einer vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) beauftragten Umfrage sind rund 26 Prozent der Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer schon mindestens einmal hinter dem Steuer eingeschlafen: „Wer kurz einnickt, legt binnen drei Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h über 80 Meter im Blindflug zurück. In dieser kurzen Zeit kann ein schwerer Unfall verursacht und Menschenleben gefährdet werden“, so DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer. >>

Studie der TU Dortmund will Fahrverhalten von älteren Menschen untersuchen

Dortmund, 23. Juni 2017 – Forscher des Leibnitz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wollen zusammen mit dem Umfragezentrum Bonn untersuchen, wie sich das Fahrverhalten von Senioren ändert. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen mögliche Veränderungen in der Fahrtüchtigkeit herausgearbeitet werden. Rund 400 Personen im Alter von 67 bis 76 Jahren sollen dazu untersucht werden. >>

Ablenkung kann tödlich sein

Auch für ältere Verkehrsteilnehmer ein oft unterschätztes Risiko

Bonn, 8. Juni 2017 (DVR)
Die Teilnahme am Straßenverkehr – ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Schon eine kurze Unaufmerksamkeit kann zu riskantem Verhalten, gefährlichen Situationen und schweren Verkehrsunfällen führen. „Experten gehen davon aus, dass in Deutschland mindestens jeder zehnte Unfall durch Ablenkung verursacht wird. Bei rund einem Drittel der Unfälle spielt Unaufmerksamkeit eine Rolle“, erklärt Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). >>

ADAC Faltblatt: „Ältere Kraftfahrer – besser als ihr Ruf!“

München, 31. Januar 2017 – In der Öffentlichkeit werden zunehmend Forderungen nach verpflichtenden Fahrtauglichkeitstests für ältere Autofahrerinnen und Autofahrer laut. Ein Faltblatt des ADAC klärt über tatsächliche Risiken älterer Verkehrsteilnehmer auf und verdeutlicht, warum Eigenverantwortung wichtiger ist als verfügbare Testverfahren. >>

Aktion MAX: Verkehrssicherheit für ältere Menschen

Frankfurt am Main, 8. November 2016 – Die Präventionskampagne „Aktion MAX“ soll Menschen ab 65 Jahren zur größtmöglichen Verkehrssicherheit bei gleichzeitiger maximaler Mobilität verhelfen. Unter dem Motto „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung!“ kooperiert die Polizei Hessen mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). >>

Kerpen entwickelt Mobilitätsatlas für ältere Menschen

Kerpen, 27. Oktober 2016 – Die Stadt Kerpen hat gemeinsam mit dem Netzwerk 55plus und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) einen Seniorenatlas erarbeitet. Die Broschüre enthält praktische Hinweise und Informationen zum Thema Mobilität im Alter und ist kostenlos erhältlich. >>

Die im Dunkeln sieht man nicht

Ältere Menschen sind besonders gefährdet

Bonn, 11. Oktober 2016 (DVR)
Der demografische Wandel hat Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen in Deutschland: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2015 über die Hälfte der im Straßenverkehr getöteten Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrenden mindestens 65 Jahre alt. „In der dunklen Jahreszeit sind ältere Menschen besonders gefährdet, deshalb ist es jetzt enorm wichtig, sich möglichst sichtbar zu kleiden“, sagt der Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) Dr. Walter Eichendorf. >>

bfu-Dossier: Ältere Verkehrsteilnehmende besonders gefährdet

Bern, 17. August 2016 – Menschen über 65 Jahre sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Ein aktuelles Dossier der schweizerischen bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung fordert größere Anstrengungen in der Verkehrsunfallprävention mit klaren Schwerpunkten. >>

DGOU: Tipps für ältere Radfahrende

Berlin, 12. Mai 2016 – Besonders bei älteren Menschen können Fahrradunfälle schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Dabei lassen sich viele Unfallursachen beim Radfahren vermeiden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. So ereignen sich etwa Fahrradstürze, weil Handtaschen am Lenker mitgeführt werden. >>

Pflichtuntersuchung für ältere Auto Fahrende nicht sinnvoll

Berlin, 14. Januar 2016 – Die Fahreignung älterer Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer lässt sich weder über das Lebensalter noch über die individuelle Leistungsfähigkeit hinreichend gut erklären. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien der Unfallforschung der Versicherer (UDV). >>

„Aktion Schulterblick“ mit Jutta Kleinschmidt: Deutschlandweite Fahrsicherheitsaktion für ältere Menschen

Gründau/Bonn, 20. Oktober 2015 – Fahrende, die gut vorbereitet in die dunkle Jahreszeit starten, managen schwierige Fahrsituationen leichter. Daran ließ Jutta Kleinschmidt beim Fahrsicherheitstraining auf dem Gelände des ADAC Rhein-Main in Gründau keinen Zweifel. Gerade ältere Verkehrsteilnehmende fühlen sich im Herbst und Winter oft unsicher, weiß die Ex-Rennfahrerin. „Mobilität ist keine Frage des Alters, sondern der Gesundheit. Neben einem Gesundheitscheck bietet ein Verkehrssicherheitstraining die Chance, sich mit den eigenen Fahrfähigkeiten auseinanderzusetzen und seine Kenntnisse aufzufrischen. Steht die kalte Jahreszeit mit Schnee und Eis vor der Tür, ist das besonders wichtig.“ >>

forsa: Ältere Autofahrer sprechen ihren Arzt nur selten auf das Thema Fahrtüchtigkeit an

Bonn, 13. Oktober 2015 – Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) zeigt: Nur 19 Prozent der Autonutzerinnen und Autonutzer ab 65 Jahre haben ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt bereits einmal darauf angesprochen, ob sich ihr Gesundheitszustand auf ihre Fahrtüchtigkeit auswirkt. Kein Wunder, denn knapp zwei Drittel der Befragten sind von den eigenen Fähigkeiten am Steuer überzeugt. So bewerten elf Prozent ihre persönlichen Fahrkünste mit einer Eins, 54 Prozent geben sich die Note Zwei. >>

BASt: Ältere Autofahrer häufig unter Medikamenteneinfluss

Bergisch Gladbach, 14. Juli 2015 – Medikamente für ältere Menschen können häufig die Fahrtüchtigkeit einschränken. Dennoch setzen sich viele Senioren, insbesondere Männer, unter dem Einfluss ihrer Medikamente oder mit relevanten Erkrankungen ans Steuer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). >>

Autofahrer sind überzeugt: Fahrerassistenten erhöhen die Sicherheit

Ältere und Frauen sind laut forsa kaum vertraut mit technischen Fahrhilfen

Bonn, 10. April 2015 (DVR)
Sie bremsen im Notfall, warnen vor Fahrzeugen im toten Winkel und sorgen für die richtige Beleuchtung: Fahrerassistenzsysteme sind verlässliche Hilfen im Straßenverkehr. Und sie sind offenbar Männersache. Eine repräsentative forsa-Umfrage[1] im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ergab: Die Mehrheit der Autofahrer (65 Prozent) kennt sich gut oder sehr gut mit Fahrerassistenten aus. Doch nur jede dritte Verkehrsteilnehmerin (35 Prozent) behauptet das von sich. Jede zweite Fahrerin und jeder zweite Fahrer über 60 Jahre (50 Prozent) sagt sogar: „Ich kenne mich weniger gut oder so gut wie gar nicht mit Assistenzsystemen aus.“ >>

forsa-Umfrage zeigt: Jeder dritte Autofahrer hält Fortbildungen für wichtig

Doch nur wenige ältere Menschen nutzen Fortbildungsangebote für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Bonn, 1. April 2015 (DVR)
Ohne Pkw im Alter mobil bleiben? Für langjährige und erfahrene Autofahrerinnen und Autofahrer ist das unvorstellbar. Denn der eigene Wagen bedeutet für die meisten ein Stück Lebensqualität. Wer auch im höheren Lebensalter entspannt und unfallfrei mit dem Pkw unterwegs sein will, sollte sein Wissen in einer Fortbildung auffrischen und seine Fahrerfahrung hinsichtlich neuer Anforderungen hinterfragen. Das sollte hin und wieder jeder Verkehrsteilnehmer tun, sagen mehr als ein Drittel der Autofahrer (38 Prozent) laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Bei den über 60-Jährigen sind sogar 42 Prozent dieser Ansicht. >>

Mit Fahrerassistenzsystemen sicher in den Frühling starten

Ältere Autofahrer sind laut forsa selten mit Notbrems- oder Lichtassistenten unterwegs

Bonn, 19. März 2015 (DVR)
Moderne Fahrerassistenzsysteme unterstützen dabei, unfallfrei ans Ziel zu kommen. Doch nur jeder dritte Autofahrer über 60 Jahre ist mit einem technischen Helfer unterwegs. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). >>

Wie kann Mobilität im Alter sicherer gestaltet werden?

Parlamentarischer Abend von DVR und DVW

Berlin, 27. Februar 2015 – Viele Senioren führen ein selbstbestimmtes, aktives Leben – die unabhängige Mobilität mit dem eigenen Pkw gehört dazu. Mit zunehmendem Alter lässt jedoch die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit nach. In der Öffentlichkeit werden deshalb Forderungen nach Fahreignungschecks für Senioren laut. Doch gerade in Politik und Wissenschaft gibt es Stimmen, die eine andere Richtung vorschlagen. Wie kann Mobilität im Alter sicherer gestaltet werden? Diese Frage wurde auf dem Parlamentarischen Abend des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) am 25. Februar 2015 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin diskutiert. >>

Ältere Autofahrer schätzen komfortables Ein- und Aussteigen und gute Rundumsicht

Braunschweig, 19. Februar 2015 – Autofahrer im Alter zwischen 60 und 90 Jahren legen besonderen Wert auf komfortables Ein- und Aussteigen sowie auf eine gute Rundumsicht. Dies ist das Fazit einer Studie der TU Braunschweig. 98 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Auto wichtig für die Lebensqualität sei. >>

Ältere Autofahrer wünschen sich Mobilitätsberatung durch Ärzte

Bonn, 11. Dezember 2014 – Sicherheit am Steuer ist für viele ältere Autofahrer ein wichtiges Thema: Laut aktueller forsa-Umfrage (*1) im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) haben sich 69 Prozent der Autofahrer ab 65 Jahren schon einmal darüber Gedanken gemacht, ab einem bestimmten Alter nicht mehr selbst mit dem Wagen unterwegs zu sein. Ein Großteil der Befragten (88 Prozent) würde sich zudem gern zum Thema „Fahrtüchtigkeit im Alter“ vom Arzt beraten lassen. >>