Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche
- 2026
- Kinder
Von der Idee zur Umsetzung: Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche
Wie wird aus einer guten Idee eine Maßnahme, die an der eigenen Schule, in der Kommune oder im Netzwerk funktioniert? Welche Partner müssen beteiligt werden? Welche Ressourcen werden benötigt? Und wie lassen sich typische Schwierigkeiten bei der Umsetzung bewältigen?
| Termin | Dienstag, den 24. November 2026 | 13:00 bis 16:00 Uhr ab 12:00 Uhr Business-Lunch für alle Teilnehmenden |
| Location | Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e. V. | Jägerstraße 67 - 69, 10117 Berlin |
Die Fachveranstaltung Von der Idee zur Umsetzung: Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche stellt erfolgreich umgesetzte Aktionen und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen vor. Im Mittelpunkt soll hier aber nicht allein die Präsentation guter Beispiele stehen: In drei Praxisworkshops arbeiten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Projektverantwortlichen heraus, wie die jeweiligen Maßnahmen konkret vorbereitet und umgesetzt wurden, welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind und was es braucht, um sie dauerhaft zu verankern und auf andere Standorte zu übertragen.
Die Veranstaltung bietet Raum für konkrete Fragen, den Austausch mit anderen Akteuren und die Entwicklung eigener Umsetzungsideen.
Workshop 1: Dank- und Denkzettelaktion der NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr
Bei der Dank- und Denkzettelaktion sind Schulkinder und Kita-Kinder gemeinsam mit der Polizei zu Fuß im Umfeld von Schulen und Kindergärten unterwegs. Verkehrsteilnehmende, die sich besonders rücksichtsvoll und vorbildlich verhalten, erhalten einen positiven „Dankzettel“ der Kinder. Wer rücksichtslos fährt, zu schnell ist oder durch Falschparken gefährliche Situationen verursacht, bekommt einen „Denkzettel“. So sollen Erwachsene direkt und auf ungewohnte Weise von den Kindern selbst auf ihr Fahr- und Parkverhalten aufmerksam gemacht werden.
Referentin: Polizeihauptkommissarin Heike Kormann, NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr
Workshop 2: Walking Bus und Biking Bus in Paderborn
Beim Walking Bus gehen Kinder gemeinsam in einer festen Gruppe zu Fuß zur Schule. Sie treffen sich an vereinbarten Haltestellen und werden von Erwachsenen begleitet. Der Biking Bus überträgt dieses Prinzip auf das Fahrrad: Schülerinnen und Schüler aus denselben Wohngebieten fahren gemeinsam zur Schule. In Paderborn werden sie dabei von eigens ausgebildeten älteren Schülerinnen und Schülern, den sogenannten Biking Scouts, begleitet.
Referentin: Dr. Nicole Satzinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Paderborn
Workshop 3: DVR-Jugendaktion „Sicher unterwegs mit Fahrrad und E-Scooter“
Die DVR-Jugendaktion „Sicher unterwegs mit Fahrrad und E-Scooter“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene in Schulen, Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben. Sie greift typische Risiken beim Fahren mit Fahrrad und E-Scooter auf und vermittelt praxisnah, worauf es für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ankommt. Dafür stehen Materialien und Aktionsbausteine zur Verfügung, die sich in Unterricht, Ausbildung und Projekttage integrieren lassen.
Referentin: Olivera Gerigk, Referentin Kinder und Jugendliche/Radfahrmobilität, Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e. V.
Agenda
| Begrüßung |
| Fachlicher Impuls: Systematische Schulwegplanung und der BASt-Leitfaden „Schulwegpläne leichtgemacht“ Tanja Leven, Planungsbüro bueffee (angefragt) |
Workshopphase Praxisworkshop 1: Dank- und Denkzettelaktion der NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr Praxisworkshop 2: Walking Bus und Biking Bus in Paderborn: Gemeinsam aktiv und sicher zur Schule Praxisworkshop 3: DVR-Jugendaktion „Sicher unterwegs mit Fahrrad und E-Scooter“ |
| Gemeinsamer Abschluss: Ergebnisse, Erfahrungsaustausch und übergreifende Erfolgsfaktoren |
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen initiieren, begleiten oder praktisch umsetzen, insbesondere an:
- Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte,
- Elternvertretungen und engagierte Eltern,
- Kommunen und Schulträger,
- Polizei und Verkehrswachten,
- Unfallversicherungsträger,
- Berufsschulen und Ausbildungsakteure,
- Landesstellen, Fachverbände und regionale Netzwerke,
- weitere Institutionen und Initiativen der Verkehrssicherheitsarbeit.