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Die Vision Zero im DVR

  • Für den DVR ist die Vision Zero seit 2007 Grundlage seiner Verkehrssicherheitsarbeit. Die Vision Zero ist eine Sicherheitsstrategie, deren Wurzeln in der chemischen Industrie im 19. Jahrhundert liegen. Seitdem wurde sie viele Male adaptiert.

    Inhalt der Vision Zero

    Ziel der Vision Zero sind keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Um das zu erreichen, muss ein sicheres Verkehrssystem geschaffen werden. Laut Vision Zero ist das notwendig, da der Mensch, als zentraler Bestandteil des Straßenverkehrssystems, nicht fehlerfrei handelt, auch, weil seine physische Belastbarkeit begrenzt ist. Verkehrsmittel – Pkw, Lkw, Fahrräder, Busse, Motorräder – aber auch die Infrastruktur müssen also so gestaltet werden, dass Unfälle mit Getöteten und Verletzten vermieden werden.

    Konsequenzen aus der Vision Zero

    Regelwerke, Gesetze und Verordnungen müssen entsprechend der Vision Zero angepasst werden. Von der Politik verlangt die Vision Zero, klare Prioritäten zu setzen. Dabei muss die Unversehrtheit des Menschen an erster Stelle stehen. Das Leben ist nicht verhandelbar. Seitdem die Vision Zero die grundlegende Strategie für die Arbeit des DVR ist, haben sich etliche DVR-Mitglieder zu ihr bekannt. Nach wie vor sind alle Mitglieder und Partner aufgefordert, entsprechend der Vision Zero zu agieren und für ihre Umsetzung zu werben.

    Testimonials

    • Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin

      „Durch bessere Wege und sichere Kreuzungen sollen Unfälle künftig möglichst vermieden werden.“

      Bürgerinnen und Bürger müssen sicher von A nach B kommen. Vision Zero ist deshalb zentral für die Berliner Verkehrspolitik. Durch bessere Wege für Menschen – auch für die, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind – und sichere Kreuzungen sollen Unfälle künftig möglichst vermieden werden. Mehr Sicherheit – auch dafür steht das Berliner Mobilitätsgesetz, das erste seiner Art in Deutschland.

    • Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz

      „Verkehr steht für Mobilität, Freiheit und Teilhabe. Die Teilnahme am Verkehr muss deshalb sicher sein, für alle.“

      Jeder Unfall ist ein Unfall zuviel. Unfälle verursachen nicht nur materiellen Schäden, sondern auch Leid. In Rheinland-Pfalz arbeiten wir gemeinsam mit vielen Partnerorganisationen an der Umsetzung der Vision Zero. Wir fördern Fahrsicherheitstrainings, beraten ältere Verkehrsteilnehmerinnen/-teilnehmer und arbeiten an einer Verbesserung der Infrastruktur. Das Ziel der Vision Zero die Zahl der Unfälle beständig zu reduzieren, verfolgen wir auf vielen Ebenen über die unterschiedlichsten Maßnahmen. Verkehr steht für Mobilität, Freiheit und Teilhabe. Die Teilnahme am Verkehr muss deshalb sicher sein, für alle.

    • Rainer Armbruster, Abteilungsleiter Arbeitsschutz/Soziales Deutsche Post AG

      „Unser Unternehmen fühlt sich seinen Mitarbeitern, Kunden und der Gesellschaft in Fragen der Verkehrssicherheit in besonderem Maße verpflichtet.“

      Die Deutsche Post DHL steht als Mitglied des Deutschen Verkehrssicherheitsrates hinter den Zielen der Vision Zero, deren Verankerung als Sicherheitsstrategie wir auch im Rahmen unserer Mitwirkung im Vorstand des DVR aktiv unterstützen konnten.
      Unser Unternehmen fühlt sich seinen Mitarbeitern, Kunden und der Gesellschaft in Fragen der Verkehrssicherheit in besonderem Maße verpflichtet. Die Vision Zero ist daher initialer Bestandteil unserer vielfältigen und breit angelegten Präventionsarbeit, mit der wir zur Implementierung eines sicheren, effizienten und ökologischen Verkehrssystems beitragen wollen

    • Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin

      „Mit einem Verkehrssystem, das an den Menschen orientiert ist, hätten viele dieser Unfälle verhindert oder ihre Folgen gemindert werden können.“

      Im Unfallkrankenhaus Berlin sind wir jeden Tag mit den schrecklichen Folgen von Verkehrsunfällen – Tod, schwerste Verletzungen, das Leid der Angehörigen – konfrontiert. Mit einem Verkehrssystem, das an den Menschen orientiert ist, hätten viele dieser Unfälle verhindert oder ihre Folgen gemindert werden können. Deshalb ist es wichtig, dass Politik, Industrie, Öffentlichkeit und Medien umdenken und gemeinsam ein Verkehrssystems gestalten, in dem niemand mehr zu Tode kommen muss oder schwerste Verletzungen davon trägt. Den Weg hierfür gibt die Vision Zero vor.

    • Attila Kis, Business Director Transportation and Electronics Business, 3M Deutschland GmbH

      „In traffic visibility equals safety“

      People make mistakes. In road traffic, however, this can lead to (serious) accidents.
      The “Vision Zero” safety strategy stipulates that the road traffic system should be designed in such a way that these mistakes never lead to catastrophic consequences – such as serious injuries or even death. One important aspect is perfect visibility of road markings, road signs and road works – day and night and in all weather conditions – so that road users will recognize sooner what potentially dangerous situations are approaching, and mistakes can be avoided.

    • Rainer Wendt, Bundesvorsitzender Deutsche Polizeigewerkschaft

      „Verkehrsteilnehmer selbst müssen das Bewusstsein haben, dass sie Verantwortung für ihr eigenes Leben und das ihrer Mitmenschen übernehmen.“

      Polizei, Rettungsdienst, Ärzte und Ärztinnen erleben täglich menschliches Leid, hervorgerufen durch vermeidbares Fehlverhalten und gelegentlich unzureichende Technik. Dabei will niemand flächendeckende Überwachung, flächendeckende Verantwortung dagegen muss sein! „Vision Zero“ vernetzt die Anstrengungen, um das Verhalten der Menschen, die Technik und Gesetze an dem großen Ziel auszurichten, Leben und Gesundheit der Verkehrsteilnehmenden zu bewahren. Im Straßenverkehr soll man ankommen, nicht umkommen. „Vision Zero“ ist der richtige Weg.“

© 2020 Deutscher Verkehrssicherheitsrat