Preisregen für Verkehrssicherheit: Kampagne gegen Cannabis am Steuer erhält sechs Auszeichnungen

13.02.2026
0

Hinzugefügt zu deinem Warenkorb

Preisregen für Verkehrssicherheit: Kampagne gegen Cannabis am Steuer erhält sechs Auszeichnungen

Die Kampagne ›High fährt nicht – high lässt fahren‹ des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ist bei der gestrigen Verleihung der Public Marketing Awards in Hamburg mit sechs Preisen ausgezeichnet worden. In den Kategorien Originalität, Storytelling, Design, Nachhaltigkeit und Medienintegration erhielt die Kampagne jeweils einen Silber-Award, in der Kategorie Engagement einen Bronze-Award. Die Kampagne sensibilisiert insbesondere junge Verkehrsteilnehmende zwischen 18 und 24 Jahren – eine Hochrisikogruppe im Straßenverkehr – für die Gefahren von Cannabis.

 

Pressemitteilung

Hamburg/Berlin, 13. Februar 2026

Die Kampagne ›High fährt nicht – high lässt fahren‹ des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ist bei der gestrigen Verleihung der Public Marketing Awards in Hamburg mit sechs Preisen ausgezeichnet worden. In den Kategorien Originalität, Storytelling, Design, Nachhaltigkeit und Medienintegration erhielt die Kampagne jeweils einen Silber-Award, in der Kategorie Engagement einen Bronze-Award. Die Kampagne sensibilisiert insbesondere junge Verkehrsteilnehmende zwischen 18 und 24 Jahren – eine Hochrisikogruppe im Straßenverkehr – für die Gefahren von Cannabis. 

Humor und sichere Mobilitätsalternativen

Manfred Wirsch, Präsident des DVR, sagt: „Die Auszeichnungen freuen uns sehr. Sie zeigen, dass wir mit unserer Botschaft den richtigen Ton treffen. ›High fährt nicht – high lässt fahren‹ verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger oder Angstappelle, sondern bietet mit humorvollem Unterton sichere Mobilitätsalternativen wie Bus oder Taxi an. Prävention wirkt effektiver, wenn man Menschen ein Angebot macht, anstatt nur Warn- oder Verbotsschilder aufzustellen. Das gilt ganz besonders für junge Menschen.“ 

Hintergrund: Cannabisgesetz

Ausgangspunkt der Kampagne war das am 1. April 2024 in Kraft getretene Cannabisgesetz, das unter bestimmten Bedingungen den privaten Besitz, Anbau und Konsum von Cannabis für Volljährige legalisiert hat. 

Manfred Wirsch ergänzt: „Die Legalisierung hat Türen geöffnet, die zuvor geschlossen waren. Legalisierter Konsum bedeutet: mehr Verkehrsteilnehmende unter Drogeneinfluss – und das ist ein Problem. Um diese gefährliche Dynamik zu brechen, haben wir die Kampagne ins Leben gerufen. Sie soll das Risikobewusstsein schärfen sowie Regeln und Sanktionen transparent vermitteln.“

Aufklärung mit Reichweite

Die Kampagne ›High fährt nicht – high lässt fahren‹ startete am 9. Oktober 2024 und wurde online, auf Social Media sowie bundesweit im Kino, Hörfunk und auf digitalen Plakatflächen verbreitet. Von Oktober 2024 bis Januar 2026 erzielte sie insgesamt 166 Millionen Online- und Offline-Kontakte. 

Roadshow: Gefahren erlebbar machen

Ein besonderer Baustein der Kampagne war Deutschlands erste Roadshow zur Cannabisprävention im Straßenverkehr. Vom 9. September bis 2. Oktober 2025 tourte ein Show-Truck mit großem Ausstellungszelt von der IAA Mobility in München über Köln und Berlin nach Hamburg. Besucherinnen und Besucher konnten einen E-Scooter- und Pkw-Fahrsimulator, eine Reaktionswand sowie einen Rauschbrillen-Parcours ausprobieren und so die Auswirkungen eingeschränkter Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit unmittelbar erleben. Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und junge Beschäftigte nahmen teil. Die Schirmherrschaft der Roadshow übernahm Prof. Dr. Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen. 

Partner und Entwicklung

Die Kampagne ›High fährt nicht – high lässt fahren‹ wurde mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) realisiert. Die Entwicklung und Umsetzung erfolgte durch die Agentur Serviceplan Berlin. Partner der Roadshow war der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS). 

Bereits 2025 war ›High fährt nicht – high lässt fahren‹ bei den 42. International Healthcare Ad Awards mit vier Preisen ausgezeichnet worden.

Weiterführende Informationen

Kampagnen-Website ›High fährt nicht – high lässt fahren‹

Roadshow-Film ›High fährt nicht – high lässt fahren‹

DVR Blickpunkt: Cannabis im Straßenverkehr (2024) 

Pressefotos 

Pressefotos von Manfred Wirsch sowie ein Pressefoto der Preisverleihung sind unter diesem Link abrufbar. 

Über den DVR

Der DVR ist Deutschlands unabhängiger Vorreiter und Kompetenzträger in allen Belangen der Straßenverkehrssicherheit. Mit dem Ziel der Vision Zero („Alle kommen an. Niemand kommt um.“) setzt er sich für die gemeinsame Verantwortung aller Gesellschaftsgruppen ein, um den Straßenverkehr sicher zu machen. Durch die hohe Sachkenntnis und die Erfahrung seiner Mitglieder bildet der DVR ein effizientes Netzwerk für Verkehrssicherheit.

Kontakt  

Christoph Rieger 

Pressesprecher 
Abteilung Kommunikation 

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V.
German Road Safety Council

Jägerstraße 67-69 
10117 Berlin 

+49 (0)30 2 26 67 71 - 30 
crieger@dvr.de

www.dvr.de