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Junge Erwachsene tragen häufiger einen Fahrradhelm

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) begrüßt, dass 2019 immer mehr junge Menschen zum eigenen Schutz einen Fahrradhelm trugen. Eine aktuelle Erhebung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zeigt nun, dass sich die Helmtragequote unter jungen Erwachsenen im Vergleich zu 2018 nahezu verdoppelt hat.

Aufgrund niedriger Helmtragequoten unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, hatte die Kampagne „Runter vom Gas“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des DVR im Frühjahr 2019 die Fahrradhelm-Aktion „Looks like shit. But saves my life.“ gestartet.

Helmtragequote hat sich verdoppelt

Ein Jahr später belegen nun die neuesten Ergebnisse der BASt, dass insbesondere in dieser Zielgruppe signifikante Anstiege bei der Helmtragequote beobachtet wurden: Setzte 2018 lediglich jeder 13. Radler zwischen 17 bis 21 Jahren einen Fahrradhelm auf (8 Prozent), tat das 2019 fast jeder siebte (14 Prozent). Bei den 22- bis 30-Jährigen hat sich die Quote sogar von 8 auf 18 Prozent erhöht – und damit mehr als verdoppelt.

Helm kann vor Kopfverletzungen schützen

„Radfahrende sind im Straßenverkehr nur wenig geschützt. Daher sind wir alle gefordert, den zunehmenden Radverkehr sicherer zu machen. Auch Radfahrerinnen und Radfahrer können durch das Tragen eines qualitativ hochwertigen Helms oder eines Airbags etwas zum eigenen Schutz vor Kopfverletzungen tun. Sollte unsere gemeinsam mit dem BMVI durchgeführte Aktion „Looks like shit, but saves my live“ zu einem besseren Image des Fahrradhelms bei jungen Leuten beigetragen haben, wäre das sehr erfreulich“, kommentiert Prof. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, die Ergebnisse der jüngsten BASt-Studie.

Mehr Informationen zur aktuellen Erhebung hier.

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