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Folgerungen für den Straßenverkehr

Wahrnehmungsstörungen

Ein starker Tränenfluss bei einer Erkältung würde jedem Fahrer deutlich machen, dass die Wahrnehmungs- und Leistungsfähigkeit erheblich herabgesetzt und die Teilnahme am Straßenverkehr gefährlich ist. Wird dieses Symptom mit Hilfe eines Erkältungsmittels gelindert, fühlt man sich dagegen vermeintlich fit. Ein Trugschluss. Nun sind es nicht mehr so sehr die Symptome der Erkältung, sondern die Nebenwirkungen des Medikaments auf die Wahrnehmungs- und Leistungsfähigkeit, die ein Bewegen im Straßenverkehr gefährlich machen. Diese treten allerdings nicht offen zutage. Das gleiche gilt natürlich ebenso für das Einnehmen starker Schmerzmittel oder anderer Präparate, die uns vermeintlich fit machen.

Ein verantwortungsbewusster Fahrer kennt diese Zusammenhänge und kuriert seine Erkältung zuhause aus. Die Kollegen werden es ihm danken, denn sie werden nicht angesteckt. Falscher Ehrgeiz führt zu gravierenderen Effekten auf den betrieblichen Ablauf, wenn nicht nur einer, sondern viele erkranken.

Wenn es gar nicht anders geht, fährt ein verantwortungsbewusster Fahrer dann nicht mit dem eigenen Auto, sondern bestellt sich ein Taxi oder nutzt den ÖNV.

 

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