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Aktuelle Meldungen

Gefahr von Müdigkeit beim Autofahren stark unterschätzt

Start der Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer.“

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (DVR), präsentieren die Aufklärungskampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer.“ Die Kampagne soll Autofahrerinnen und Autofahrer über die Gefahren von Sekundenschlaf aufklären und präventive sowie akute Maßnahmen gegen Müdigkeit am Steuer aufzeigen. (Foto: DVR)

Berlin, 9. Dezember 2016 – Verbreiteter und gefährlicher als oft angenommen: Müdigkeit am Steuer. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat daher mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die Aufklärungskampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer.“ ins Leben gerufen. ...»


„Die Vision Zero lebt“

DVR-Kolloquium zu einer international erfolgreichen Strategie

Dr. Walter Eichendorf: „Gute Beispiele und Erfahrungen erfolgreicher Maßnahmen zur Vision Zero aus dem Ausland müssen genutzt werden. Eine fehlerverzeihende Infrastruktur zum Beispiel kann das Unfallrisiko enorm senken.“ (Fotos: DVR/Jürgen Gebhardt)

Berlin, 9. Dezember 2016 (DVR) – Keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr: Das ist der Kern der Verkehrssicherheitsstrategie Vision Zero, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) seit 2007 seiner Arbeit zugrundelegt. Unter dem Dach des „Safe System Approach“ ist sie eine international erfolgreiche Strategie. Sie bildet in vielen Ländern und Unternehmen die Grundlage nicht nur für die Verkehrssicherheitsarbeit, sondern auch für die Arbeitswelt. Wie sieht die Umsetzung der Vision Zero in der Praxis aus? Welche konkreten Maßnahmen sind gefordert, welche Steuerungsinstrumente sind zur Umsetzung dieser Strategie geeignet? Diesen Fragen widmete sich das DVR-Kolloquium „Vision Zero in der Praxis – eine international erfolgreiche Strategie“ am 7. Dezember 2016 im Umweltforum in Berlin. Unterstützt wurde die Veranstaltung von DEKRA und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), fachlich begleitet vom Internationalen Transport Forum (ITF) der OECD. Moderiert wurde das Kolloquium von Professor Peter König von der Hochschule Trier. ...»


Zu Fuß in der Stadt – welche Gefahren lauern?

Aufmerksamkeit und Rücksicht sind erforderlich

Mit den Gedanken beim Weihnachtsbummel. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) rät in der dunklen Jahreszeit zu erhöhter Aufmerksamkeit. (Foto: DVR)

Bonn, 6. Dezember 2016 – Weihnachten und Silvester rücken näher, da sind viele Gänge zu erledigen und zahlreiche Besorgungen zu machen. Regelmäßig wird es zum Jahresende in unseren Innenstädten betriebsam, oft sogar hektisch. Fußgängerinnen und Fußgänger sollten nicht nur an ihre Erledigungen denken, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), sondern zugleich auch dem Straßenverkehr die erforderliche Aufmerksamkeit schenken. ...»


DVR-Förderpreis 2017: Verkehrssicherheitsforschung im Fokus

Bonn, 1. Dezember 2016 – Zur Förderung der Kooperation von Forschung und Praxis in der Verkehrssicherheitsarbeit hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena einen Förderpreis ausgeschrieben. Geehrt werden junge Hochschulabsolventinnen und -absolventen für ihre Abschlussarbeiten zu Themen der Verkehrssicherheit. Der DVR-Förderpreis 2017 umfasst drei Preise und ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert. Die Arbeiten sollten zwischen dem 1. Oktober 2015 und dem 30. September 2016 fertiggestellt worden sein. Bewerbungen sind bis zum 22. Dezember 2016 möglich. ...»


Kontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit

PIN Talk in Berlin: Verkehrsüberwachung in Europa

PIN Talk in Berlin (v.l.n.r.): DVR-Haupt­geschäftsführer Christian Kellner, Ruth Purdie (TISPOL), Jacqueline Lacroix (DVR), Sabine Amirdschanjan (EU-Vertretung), Klaus Machata (KfV), Jens Schade (TU Dresden), ETSC-Präsident Herman de Croo, Thomas Schalberger (Toyota) und ETSC- Geschäftsführer Antonio Avenoso (Fotos: DVR/Jürgen Gebhardt)

Berlin, 30. November 2016 – Für die einen sind sie ein notwendiges Übel, für die anderen ein ständiges Ärgernis: Verkehrskontrollen sind häufig Auslöser kontroverser Diskussionen. Fast schon reflexartig fallen bei Diskussionen rund um die Überwachung Begriffe wie Abzocke, Gängelung und Schikane.

Die Experten sind sich allerdings einig, dass flächendeckende Kontrollen im Straßenverkehr sowie das konsequente Ahnden von Delikten die Sicherheit auf den Straßen deutlich erhöhen. ...»


Nachrichten aus anderen Quellen

Voraussichtlich fünf Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2016

Wiesbaden, 9. Dezember 2016 – Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr für das Jahr 2016 bei rund 3.300 liegen. Damit würde die Summe der Verkehrstoten erstmals seit drei Jahren wieder sinken – und zwar um fünf Prozent gegenüber 2015. Bei den Verletzten ist dagegen eine Zunahme um gut einen Prozentpunkt auf annähernd 400.000 zu erwarten. ...»


Drei Viertel der Autofahrer durch Technik im Fahrzeug abgelenkt

München, 5. Dezember 2016 – Laut einer repräsentativen Umfrage des Allianz Zentrums für Technik (AZT) greifen 46 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer während der Fahrt zum Handy. Etwa drei Viertel der Befragten sind regelmäßig durch die Benutzung verbauter Technik im Fahrzeug abgelenkt. Die Studie sieht einen klaren Zusammenhang zwischen Ablenkung und Unfallrisiko. ...»


Nach Glühwein nicht ans Steuer setzen

Stuttgart, 5. Dezember 2016 – Die Vorweihnachtszeit ist eine besinnliche, aber auch eine gesellige Zeit. DEKRA empfiehlt allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern, auf Weihnachtsmärken und Weihnachtsfeiern besonnen zu bleiben und ihren Alkoholkonsum zu kontrollieren. Wer in geselliger Runde auf der Weihnachtsfeier Alkohol trinkt, plant am besten den sicheren Hin- und Heimweg schon im Voraus. ...»


Weihnachtsbaum: nur mit Spanngurten richtig gesichert

München, 2. Dezember 2016 – Ein Weihnachtsbaum, der beim Transport auf dem Autodach nicht richtig gesichert ist, kann bei einem Unfall zum Geschoss werden. Wie der ADAC in einem Versuch zeigt, können nur Spanngurte den Baum sicher fixieren. Wer Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen. ...»


Licht-Test 2016: Jeder dritte Pkw mit Mängeln

Bonn, 2. Dezember 2016 – Auch im Oktober 2016 boten die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen bundesweit kostenlose Licht-Tests an. Dabei waren 32 Prozent der überprüften Pkw-Beleuchtungen mängelbehaftet. Die Mängelstatistik hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent verbessert, wie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) bekanntgaben. ...»


Verkehrssicherheit weltweit

ETSC-Programm REVIVE: Rettungskette und Versorgung der Unfallopfer im Fokus

Brüssel, 24. November 2016 – Eine optimierte Rettungskette bei Verkehrsunfällen kann die Überlebenschancen von Unfallopfern deutlich erhöhen. Mit der Initiative REVIVE möchte der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC europaweit vorbildliche Maßnahmen zur Verbesserung der Rettungskette und der Versorgung von Verletzten sammeln. ...»


Europäisches Ziel bei Schwerverletzten nötig

Brüssel, 24. November 2016 – Während die Zahl der Verkehrstoten in Europa in großen Schritten abnimmt, ist der Fortschritt bei den Schwerverletzten deutlich geringer. Eine aktuelle Studie zur Verkehrssicherheit im Auftrag der Europäischen Kommission empfiehlt deshalb nachdrücklich, konkrete Ziele im Hinblick auf die Zahl der Schwerverletzten zu definieren. ...»


Belgien: Polizei registriert 2015 über 78.000 Handyverstöße

Brüssel, 17. November 2016 – Wer am Steuer eines Kraftfahrzeugs ohne Freisprechanlage mit dem Handy telefoniert, riskiert in Belgien ein Bußgeld von 100 Euro. 2015 verstießen nach Angaben der belgischen Polizei 52.542 Männer und 25.974 Frauen gegen das Handyverbot. Laut einer aktuellen Studie des belgischen Instituts für Verkehrssicherheit (IBSR) greifen fast 80 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer zumindest gelegentlich zum Mobiltelefon. ...»


Italien: 1,4 Prozent mehr Verkehrstote im Jahr 2015

Rom, 17. November 2016 – 3.428 Menschen kamen im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen auf italienischen Straßen ums Leben. Gegenüber 2014 war dies ein Zuwachs um 1,4 Prozent und damit der erste Anstieg seit 2001. Während die Summe der verletzten Personen um 1,7 Prozent auf 246.920 zurückging, erhöhte sich die Zahl der Schwerverletzten um 6,4 Prozent auf knapp 16.000. ...»


Aktion EDWARD: 39 Prozent weniger Getötete am Stichtag

London, 24. Oktober 2016 – Am 21. September 2016 hatte das europäische Polizeinetzwerk TISPOL zu einem Tag ohne Verkehrstote aufgerufen („EDWARD“). In den 31 beteiligten Ländern wurden an diesem Tag insgesamt 43 Getötete im Straßenverkehr gezählt. Ein Jahr zuvor kamen am Aktionstag 70 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. ...»



Veranstaltungen, Tagungen, Kongresse

Mittwoch, 7.12.2016
DVR-Kolloquium, Berlin

DVR-report 3/2016

Im Blickpunkt
Rücksicht, Verständnis und Geduld – eine Ausnahme auf deutschen Straßen?
Deutsche empfinden Straßenverkehr als zunehmend aggressiv
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Unfallstatistik aktuell

Im August 2016 kamen 327 Menschen bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren dies acht Verkehrstote weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten blieb mit 37.336 annähernd gleich.
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Neue Artikel im Bestellservice
Broschüre: Sicher Rad fahren – mit und ohne Elektroantrieb
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Zielgruppen Verkehrsmittel Fachthemen
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