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Straßenverkehrsunfälle außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen)

Unfallgeschehen nach Ortslagen

Die Zahl der Personenunfälle außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent auf 75.266 gesunken. Gegenüber dem Jahr 2004 ist ein Rückgang um 12,5 Prozent zu verzeichnen.

Bei Unfällen außerorts kamen 1.853 Menschen ums Leben, das waren 7,2 Prozent weniger als im Jahr 2016. Weitere 107.364 Personen wurden verletzt, was in etwa dem Vorjahreswert entspricht.

Nach wie vor ereigneten sich die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb von Ortschaften (68,7 Prozent); jedoch wurden hier nur 29,9 Prozent der Getöteten registriert. Auf den Außerortsstraßen (ohne Autobahnen) passierten 24,4 Prozent der Personenschadensunfälle, aber 57,8 Prozent der Verkehrsopfer kamen hier ums Leben. Auf den Autobahnen wurden 6,9 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden und 12,3 Prozent aller Getöteten gezählt.

An dieser unterschiedlichen Verteilung von Unfällen und Getöteten wird deutlich, dass die Unfälle auf den Außerortsstraßen unter anderem wegen der höheren Fahrgeschwindigkeiten schlimmere Folgen hatten. Zieht man als Maß für die Unfallschwere das Verhältnis der Zahl der Getöteten zu den Unfällen mit Personenschaden heran, so wird dies bestätigt: Während 2016 innerorts 5 Getötete auf 1.000 Unfälle mit Personenschaden kamen, lag der entsprechende Wert für Autobahnen bei 19 und für die Landstraßen sogar bei 25 Todesopfern. Der „Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug, das einbiegt oder kreuzt“ war mit 32,5 Prozent die häufigste Unfallart innerhalb von Ortschaften, dagegen lag das „Abkommen von der Fahrbahn“ außerhalb von Ortschaften an erster Stelle. Fast jeder dritte Unfall außerorts (30,4 Prozent) ging auf diese Unfallart zurück.

Außerhalb von Ortschaften dominierte der „Unfall im Längsverkehr“ mit 36,1 Prozent bei denen 32,5 Prozent aller Getöteten gezählt wurden. Dagegen wurden beim „Fahrunfall“ (31,8 Prozent) die meisten Menschen getötet (41,0 Prozent).

(Destatis)



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Verunglückte außerhalb geschlossener Ortschaften

Getötete Verletzte Schwer-verletzte Leicht-verletzte
1992 6.321 166.487 56.510 109.977
1993 6.008 169.207 56.296 112.911
1994 6.115 171.248 56.512 114.736
1995 6.041 169.621 55.653 113.968
1996 5.607 164.355 53.184 111.171
1997 5.552 164.434 52.050 112.384
1998 5.081 164.304 49.631 114.673
1999 4.983 170.072 49.604 120.468
2000 4.767 163.078 46.489 116.589
2001 4.481 158.940 42.716 116.224
2002 4.301 149.688 39.061 110.627
2003 4.156 145.458 37.912 107.546
2004 3.664 135.063 34.991 100.072
2005 3.228 127.066 31.807 95.259
2006 3.062 122.276 30.394 91.882
2007 3.012 123.107 30.578 92.529
2008 2.721 113.883 28.054 85.829
2009 2.452 111.579 27.262 84.317
2010 2.207 104.166 24.434 79.732
2011 2.441 109.394 26.808 82.586
2012 2.151 106.121 25.766 80.355
2013 1.934 103.419 25.046 78.373
2014 2.019 105.294 25.971 79.323
2015 1.997 107.498 26.098 81.400
2016 1.853 107.364 25.841 81.523

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Grafik: DVR
Zahlen: Destatis