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DVR-/DVW-Arbeitsprogramm 2020

  • Aktuelles Arbeitsprogramm

    Die Sicherheitsstrategie Vision Zero leitet die Arbeit des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW): Niemand soll durch einen Verkehrsunfall getötet oder schwer verletzt werden. Der DVR arbeitet gefährdungsorientiert. Er konzentriert sich bei seiner Arbeit auf die Maßnahmen, die den größten Nutzen für die Umsetzung der Vision Zero versprechen.

    Im Rahmen seiner politischen und medialen Arbeit setzt sich der DVR auch in diesem Jahr dafür ein, dass seine zehn TOP-Forderungen umgesetzt werden.

    Außerdem achtet der DVR darauf, möglichst viele Mitglieder und weitere Kooperationspartner in die Verkehrssicherheitsarbeit einzubinden. So können Synergie-Effekte besser genutzt werden. Von zentraler Bedeutung ist auch eine Vernetzung der Verkehrssicherheitsarbeit mit den Aktivitäten der Bundesländer. Mit ihnen steht der DVR das ganze Jahr über im Austausch, stimmt Prozesse ab, führt Einzelgespräche, arbeitet gemeinsam mit ihnen in Gremienarbeit und im Runden Tisch der Länder im DVR. Eine besondere Bedeutung bei der Zusammenarbeit mit den Ländern hat die gemeinsame Kampagne von DVR und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Runter vom Gas .

    Die Deutsche Verkehrswacht arbeitet mit ihren 600 Verkehrswachten, in denen sich rund 60.000 Menschen ehrenamtlich betätigen, in der Fläche. Mit mehreren tausend Veranstaltungen pro Jahr sorgt sie dafür, dass das Thema Verkehrssicherheit die Menschen in ihrem Alltag erreicht.

    Das vorliegende Arbeitsprogramm 2020 benennt die kostenwirksamen Programme, Medien und Projekte, die der DVR in diesem Jahr seinen Mitgliedern zur Umsetzung anbietet, die er selbst durchführen, initiieren und anregen möchte. Die genannten Maßnahmen werden mit Mitteln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Kooperationspartner aus dem Kreis der DVR-Mitglieder und weiterer Partner finanziert.

    Auch die DVW beschreibt in dem Arbeitsprogramm ihre Programme und Projekte, die sie ihren Mitgliedern anbietet und die durch diese, teilweise in Kooperation mit Partnern, realisiert werden. Auch gemeinsame Projekte von DVR und DVW sind Gegenstand des Arbeitsprogramms.

    Es gilt der Finanzierungsvorbehalt. Entsprechende Gespräche finden parallel zum inhaltlichen Abstimmungsprozess statt.

    Die Maßnahmen sind oder werden evaluiert. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich in diesem Arbeitsprogramm ausschließlich um kostenwirksame Projekte und Maßnahmen handelt und das Arbeitsprogramm daher nicht die gesamte Facharbeit des DVR und der DVW abbildet.

     

    1. Verkehrsverhalten

    1.1 Kinder und Jugendliche

    „Kind und Verkehr“

    Ziele: Verbesserung der Verkehrssicherheit von Kindern im Vorschulalter
    Maßnahmen: Durchführung von Projekten zur Verkehrssicherheit mit Kindern in Kindertagesstätten, Kindergärten etc. sowie Infoveranstaltungen für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher; Beteiligung an Verbrauchermessen mit Infos zur Sicherung von Kindern im PKW
    Umsetzung der Ergebnisse der Programmevaluation
    Partner: ACE, ADAC, ARCD, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, DVW, VCD, DGUV, BMVI
    Ansprechpartner DVR: Andreas Bergmeier, 0228/40001-55

    Kind und Verkehr

    Im Programm „Kind und Verkehr“ sind zahlreiche DVW-Moderatorinnen und DVW-Moderatoren aktiv an der Umsetzung beteiligt.
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    Kinder im Straßenverkehr

    Ziele: Verankerung der Verkehrssicherheitsarbeit in die Arbeit von Kindertagesstätten, Beratung von Erzieherinnen und Erziehern, Anregungen und Anleitungen für die langfristige Verkehrssicherheitsarbeit
    Maßnahmen: Information und Beratung von Erzieherinnen und Erziehern durch speziell hierfür von der DVW ausgebildeten KiS-Moderatorinnen und KiS-Moderatoren, Unterstützung von Kitas bei kindgerechter Verkehrserziehung, Durchführung von Verkehrssicherheitstagen. Aus- und Fortbildung weiterer KiS-Moderatorinnen und KiS-Moderatoren, Konzeptionierung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten zur Umsetzung des Projekts (Projekthandbuch).
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    Handbike-Sicherheitstraining

    Ziele: Verbesserung der Verkehrssicherheit von jungen Menschen mit Beeinträchtigungen
    Maßnahmen: Unterstützung von zwei Handbike-Sicherheitstrainings für Kinder und Jugendliche in Kooperation mit dem Deutschen Rollstuhlsport Verband
    Partner: Deutscher Rollstuhlsport Verband
    Ansprechpartner DVR: Andreas Bergmeier, 0228/40001-55

    Schulische Verkehrssicherheitsarbeit

    Ziele: Verbesserung der schulischen Verkehrssicherheitsarbeit; Förderung der sicheren Verkehrsteilnahme von Schülerinnen und Schülern
    Maßnahmen: Zusammenarbeit und Beteiligung an Maßnahmen der DGUV zur schulischen Verkehrssicherheitsarbeit (DGUV-Sachgebiet Verkehrssicherheit in Bildungseinrichtungen); Unterstützung des Koordinationsbüros zur Arbeit der Kinderunfallkommissionen und deren Jahrestagung; Pflege und Betrieb der Website: www.schulbusprojekte-in-deutschland.de; Kooperation mit VCD zum Zu-Fuß-zur-Schule-Tag 2020, Implementierung der Konzeption zur schulischen Radfahrausbildung in die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern.
    Partner: VCD, DGUV
    Ansprechpartner DVR: Andreas Bergmeier, 0228/40001-55

    Schulanfangsaktion

    Ziel: Motivation von motorisierten Verkehrsteilnehmern zu einer vorausschauenden und rücksichtsvollen Fahrweise insbesondere im Einzugsgebiet und direkten Umfeld von Schulen
    Maßnahmen: Durchführung von Schulanfangsaktionen unter dem Slogan „Brems Dich! Schule hat begonnen“ mit Spannbändern, Baseballkappen, Faltblättern sowie Aufklebern für den öffentlichen Nahverkehr.
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    „Sicher zur Schule“

    Ziele: Vorbereitung auf den Schulweg für Vorschulkinder und deren Eltern im letzten KiTa-Halbjahr
    Maßnahmen: Sicher zur Schule bereitet Kinder im letzten halben Jahr vor der Einschulung auf ihren Schulweg vor, das heißt auf die selbstständige Verkehrsteilnahme zu Fuß. Wichtig ist – neben der Vorbereitung in den Kitas – der starke Einbezug der Eltern, die mit ihren Kindern den Schulweg auswählen und üben. Die Maßnahme wird über örtliche Verkehrswachten mit ihren jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort umgesetzt.
    Ansprechpartner DVW: Thomas Moss, 0228/43380-64

    Förderung der Bewegungssicherheit und fahrpraktische Radfahrausbildung in der Grundschule

    Ziele: Überprüfung sowie Förderung von Wahrnehmungsfähigkeiten und Bewegungssicherheit. Umfassende Ausbildung zur Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad.
    Maßnahmen: Für die Eingangsklassen der Grundschule steht ein Test von Wahrnehmung und Bewegungsfähigkeit zur Verfügung, auf dem eine vielfältige psychomotorische Vorbereitung für die Radfahrausbildung aufbaut (Velofit). In Klasse 3 und 4 schließt sich der Radfahrunterricht in Jugendverkehrsschulen oder in der unmit telbaren Verkehrsumgebung der Schulen an.
    Kooperationspartner: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
    Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 0228/43380-22

    Digitale Angebote zur Verkehrserziehung und Radfahrausbildung für Grundschule und Elternhaus

    Ziele: Unterstützung und Stärkung der schulischen Verkehrserziehung durch moderne Medien. Direkte Ansprache und stärkere Beteiligung der Eltern.
    Maßnahmen: Die bisherigen schulischen Unterrichtshilfen und -materialien für die gesamte Grundschulzeit vom 1. bis zum 4. Schuljahr werden durch Online-Angebote für zuhause mit jeweils eigenen Bereichen für Kinder und für ihre Eltern ergänzt. Die digitale Aufbereitung ermöglicht eine größere methodische Vielfalt und Anschaulichkeit. Die Qualität der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung wird verbessert, die Motivation der Kinder wird erhöht. Das computergestützte Üben für die Prüfung zur Radfahrausbildung wird ebenso wie die gesamte theoretische Vorbereitung erleichtert. Die Eltern erhalten in ihrem eigenen Bereich praxisbezogene Hinweise zur Vorbereitung und Unterstützung der eigenen Kinder. Und auch für die Lehrkräfte stehen jetzt digitale Ergänzungen für das Lehrerhandbuch zum Abruf bereit.
    Kooperationspartner: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
    Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 0228/43380-22

    Schülerlotsen

    Ziele: Sicherung des Schulwegs von Grundschulkindern, Initiierung und Förderung von freiwilligem, ehrenamtlichem Engagement von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Unfallprävention
    Maßnahmen: Sicherung von gefährlichen Stellen auf Schulwegen, Hilfestellungen für Grundschulkinder, Ausbildung weiterer Schülerlotsen, Ausstattung von S chülerlotsen mit Dienstbekleidung, Organisation und Durchführung des Bundeswettbewerbs der Schülerlotsen.
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    Buslotsen

    Ziele: Erhöhung der Schulwegsicherheit und Reduzierung von Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern, Initiierung und Förderung von freiwilligem, ehrenamtlichem Engagement von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Unfallprävention
    Maßnahmen: Sicherung der Fahrten im Schulbus und an Bushaltestellen durch Begleitung von Schulkindern im Schulbus, Weitergabe von Verhaltensregeln, Konfliktmanagement bei Streitigkeiten im Bus und an Bushaltestellen, Ausbildung weiterer Buslotsinnen und Buslotsen.
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    Jugendarbeit in der DVW

    Ziele: Heranführung Jugendlicher an ehrenamtliche Aufgaben in der Verkehrssicherheitsarbeit, Aufbau und Stärkung der Jugendorganisation in der DVW
    Maßnahmen: Unterstützung bestehender DVW-Jugendgruppen bei der Verkehrssicherheitsarbeit, Vernetzung bestehender DVW-Jugendgruppen und Initiierung weiterer DVWJugendgruppen.
    Ansprechpartner DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Sebastian Straubel, 030/5165105-0

    Verkehrskadetten

    Ziel: Heranführung von Jugendlichen an ehrenamtliche Aufgaben in der Verkehrssicherheitsarbeit
    Maßnahmen: Theoretische und praktische Ausbildung und Prüfung von Verkehrskadetten (Vermittlung von umfangreichem Wissen über die StVO und Zeichengebung der Polizei, das Üben von sozialen und kommunikativen Fähigkeiten, Konfliktmanagement und Gefahrenbewältigung), Gründung weiterer Verkehrskadetten-Ortsgruppen.
    Ansprechpartner DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Sebastian Straubel, 030/5165105-0

    1.2 Junge Erwachsene

    Einstellungs- und Verhaltensänderungen bei jungen Fahrerinnen und Fahrern inklusive Internetportal

    Ziele: Frühzeitige und langfristige Intervention während der Einstellungsfestigung und daraus resultierende Verhaltensänderung zur Absenkung des Auffälligkeits und Unfallrisikos
    Maßnahmen: Begleitung der Umsetzung des im Rahmen der BMVI/BASt Projektgruppe „Hochrisikophase“ entwickelten Optionsmodells zur Absenkung des Unfallrisikos von Fahranfängerinnen und -anfängern. Hierzu zählt u.a. die Unterstützung eines Modellversuchs einer Monitoring-Maßnahme mit standardisierter Kompetenzrückmeldung nach bestandener Fahrerlaubnisprüfung in der Phase des selbstständigen Fahrens. Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze und Themen für die Fahranfängervorbereitung, z.B. in der Thematisierung von Ablenkung, dem Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer /innen oder zur Nutzung von Fahrerassistenzsystemen/automatisiertes und vernetztes Fahren. Mitwirkung an Arbeitsprozessen zur Modernisierung der Fahrausbildung. Gemeinsam mit Partnern Erarbeitung von Ansätzen zur Optimierung der Motorradausbildung. Koordination der Umsetzung und Weiterentwicklung des „Aufbauseminars für Fahranfänger“ im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe. Redaktionelle Betreuung und Weiterentwicklung des Webangebots junges-fahren.de
    Partner: DGUV und weitere Partner
    Ansprechpartner DVR: Hendrik Pistor, 030/2266771-19

    Aktion junge Fahrer

    Ziele: Senkung der Unfallzahlen von jungen Fahrerinnen und Fahrern, Aufmerksamkeit von jungen Fahrer sowie Motorradfahrern für die Gefahren im Straßenverkehr schärfen, Vorausschauendes und rücksichtsvolles Fahren insbesondere auf Landstraßen fördern.
    Maßnahmen: Aktionstage und Peer-Gruppen-Veranstaltungen an Schulen, durchgeführt von den örtlichen Verkehrswachten und Landesverkehrswachten. Verbesserung der Einschätzung des eigenen Fahrvermögens und zur Sensibilisierung für Gefahren beim Fahren mit dem Pkw oder Motorrad.
    Ansprechpartnerin DVW: Dr. Imke Groeneveld, 030/5165105-51

    Mofakurs in der Schule

    Ziele: Umfassende Mobilitätsbildung in der Sekundarstufe (Klassen 8 -10), mit abschließender Ausbildungsbescheinigung zum Erwerb der Mofaprüfbescheinigung beim TÜV o.Ä.
    Maßnahmen: Bei dem auf 18 Doppelstunden angelegten Kurs geht es um die Förderung von sicherheitsbewusstem und situationsangemessenem Verhalten im Straßenverkehr, um das Erkennen, Bewältigen und Vermeiden von Gefahren, um partnerschaftliches Handeln, um Mitverantwortung und Rücksichtnahme. Praxisnahe Verzahnung von Theorie und fahrpraktischen Übungen.
    Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 0228/43380-22

    Zweirad-Sicherheitstraining im betrieblichen, schulischen und außerschulischen Bereich für Roller (eScooter), Moped und Leichtkrafträder

    Ziele: Senkung des Risikos und der Unfallzahlen junger motorisierter Zweiradfahrer und -fahrerinnen
    Maßnahmen: Pilotierung und Evaluation des vom DVR entwickelten Zweiradtrainings für Roller (eScooter), Mopeds und Leichtkrafträder im schulischen und außerschulischen Bereich. Das Training ist auf Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende ab 15 Jahren zugeschnittenen und kann als eintägige oder optimal als zweitägige Veranstaltung mit dazwischen liegender mehrtägiger Selbstlernphase durchgeführt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Verzahnung einer Verbesserung von Gefahrenwahrnehmung und -bewusstsein, der Vermeidung von kritischen Verkehrssituationen und der Bearbeitung von fahrerischen Defiziten.
    Partner: N.N.
    Ansprechpartner DVR: Hendrik Pistor, 030/2266771-19

    Kampagne zur Erhöhung der Qualität im Begleiteten Fahren ab 17 (BF 17 Kampagne)

    Ziele: Die Erhöhung der Teilnahmezahlen und der Qualität im Begleiteten Fahren ab 17. Dazu gehören insbesondere eine komplette Ausnutzung der möglichen Begleitdauer und die Unterstützung von Begleitpersonen und Begleiteten in der Begleitphase
    Maßnahmen: Crossmediale Kommunikationsmaßnahmen zur frühzeitigen Auseinandersetzung mit dem Einstieg in die Mobilität, die bei einer Entscheidung für einen Früheinstieg das Begleitete Fahren als den besten, cleversten und sichersten Weg zum Führerschein aufzeigen. Zusätzlich werden Fahranfänger/innen und Begleitpersonen durch geeignete Materialien in der Begleitphase unterstützt.
    Partner: BMVI, BASt, DVW, DEKRA, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V, TÜV Hanse, TÜV Nord, TÜV Süd, TÜV Rheinland und TÜV Hessen
    Ansprechpartnerin DVR: Nina Ludolphi, 030/2266771-35

    Vermittlung von Verkehrssicherheitsthemen in der Fahrlehrerausbildung und fortbildung

    Ziele: Erprobung der Vermittlung von Themen und Inhalten aus der Verkehrssicherheitsarbeit an Fahrlehreranwärter/innen im Rahmen der Fahrlehrerausbildung
    Maßnahmen: Im Rahmen einer Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten BAGFA werden material und referentenbasierte Vermittlungswege für Inhalte und Themen der Verkehrssicherheitsarbeit in die Fahrlehrerausbildung an der Fahrlehrerausbildungsstätte erprobt.
    Partner: BAGFA
    Ansprechpartner DVR: Hendrik Pistor, 030/2266771-19

    Gefährdungsbeurteilung junger Fahrerinnen und Fahrer – PROFILER

    Ziele: Reduzierung des Risikos bei identifizierten, potenziellen jungen Risikofahrerinnen und fahrern durch den Einsatz geeigneter Coaching-Maßnahmen, Identifikation von Gefährdungsstellen sowie Evaluation der Wirksamkeit
    Maßnahmen: Auf Basis der abgeschlossenen Evaluation zu „Work & Drive PROFILER“ wird die Gefährdungsbeurteilung junger Fahrer und Fahrerinnen als Präventionstool unterschiedlichen Unternehmen und Ausbildungsverbünden zur Nutzung bereit gestellt. Der DVR bietet hierbei die Datenerfassung, die Datenauswertung, die Erstellung der Gutachten und die begleitenden Coachingmaßnahmen zum Ausbau notwendiger Kompetenzen an. Dabei wird der Aspekt des Gesundheits- und Arbeitsschutzes unter Betrachtung verkehrssicheren Verhaltens integriert. Gleichzeitig soll eine Verbindung zu „Sicher in meiner Region“ (Regio Protect UVT) in der Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherungsträger hergestellt werden, da die beteiligten Unternehmen ihren jungen Beschäftigten anbieten können, Gutachten zu ihren Risikodispositionen und Hinweise zum Eigencoaching zu erhalten.
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    Sicher in meiner Region – Regio Protect UVT in der Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherungsträger

    Ziele: Unfallrisiko für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Fahren von Kraftfahrzeugen durch eine gefährdungsorientierte, regional ausgerichtete Gefahrenthematisierung absenken.
    Maßnahmen: Für das Projekt werden auf Basis polizeilich erfasster Unfalldaten bestimmte Strecken ausgewählt, auf denen Personen zwischen 16 und 29 Jahren vermehrt verunfallen. Die in einer bestimmten Region identifizierten Unfallschwerpunkte werden per Real-Video aufgenommen, in animierten Videos virtuell aufbereitet und anschließend auf der Webseite www.sicher-in-meiner-region.de für die innerbetriebliche Prävention zur Verfügung gestellt. Durch regionale Nähe sowie die Verbindung von offline und online-basiertem Lernen bauen die jungen Menschen ihre Kompetenzen im Bereich der Blickführung und entsprechender Beobachtungsstrategien aus. So können sie Gefährdungen frühzeitig erkennen und Risiken vermeiden.
    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft (BG BAU), Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM), Handel und Warenlogistik (BGHW), Holz und Metall (BGHM) sowie das Institut für Prävention und Verkehrssicherheit GmbH (IPV) und die Arbeitsgemeinschaft für den Kraftfahrzeugverkehr TÜV|DEKRA arge tp 21.
    Ansprechpartner /in DVR: Marita Menzel, 030/2266771-28, Kay Schulte, 030/2266771-15

    1.3 Erwachsene

    FahrRad ... aber sicher!

    Ziel: Informationen über Unfallrisiken und unfallpräventive Verhaltensweisen beim Radfahren, Erhöhung der Akzeptanz für freiwilliges Tragen eines Fahrradhelms in allen Altersgruppen.
    Maßnahmen: Durchführung von Aktionstagen durch die örtlichen Verkehrswachten und Landesverkehrswachten, Beratung und Informationen zu verkehrssicheren Verhaltensweisen, Fahrradchecks zur Überprüfung der Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern, Werben für das freiwillige Helmtragen, zielgruppengerechte Veranstaltungen der Verkehrswachten vor Ort, Messeauftritt im Rahmen der Eurobike Friedrichshafen gemeinsam mit dem BMVI, Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten zur Umsetzung des Projekts (Projekthandbuch).
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    Fit mit dem Fahrrad

    Ziel: Trainingsprogramm speziell für ältere Rad und Pedelec Fahrende und Rad Fahrende mit motorischen Defiziten, um ein sicheres Fahrrad und Pedelec fahren zu gewährleisten, Training der Grundlagen und Anforderungen des Fahrradfahrens, Verbesserung von Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Koordination
    Maßnahmen: Halbtägige Trainings, bei denen die Grundlagen des sicheren Radfahrens trainiert werden (z.B. Auf und Absteigen, Anfahren, Bremsen) sowie erweiterte Grundlagen (z.B. Spur fahren, Einhändig fahren, Langsam fahren), Vermittlung theoretischer Grundlagen, bei Interesse ergänzt durch eine Ausflugsfahrt; Pedelectrainings mit einfachen Übungen für den Alltag. Aus- und Fortbildung weiterer „Fit mit dem Fahrrad“-Moderatorinnen und -Moderatoren.
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    Elektrotretroller

    Ziel: Beratung zur verkehrssicheren Nutzung, Ausprobieren von Elektrotretrollern im Schonraum, Erhöhung der Akzeptanz für freiwilliges Tragen eines Fahrradhelms, Aufklärung über rechtliche Aspekte.
    Maßnahmen: Bei den Aktionstagen im Bundesprogramm „FahrRad...aber sicher!“ erhalten die Besucherinnen und Besucher von den örtlichen Verkehrswachten Informationen und Beratung rund um alle Fragen der verkehrssicheren Nutzung der Elektrotretroller. Zudem können sie in einem Parcours die Fahreigenschaften von Elektrotretrollern testen.
    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

    Pedelecs

    Ziel: Information über verkehrssichere Nutzung und Besonderheiten von Pedelecs , Erörterung von Sicherheitsfragen, Information über rechtliche Aspekte, praktische Möglichkeit des Kennenlernens und Ausprobierens von Pedelecs
    Maßnahmen: Weiteführung des Aktionselementes „Pedelec“ und der zahlreichen Angebote vor Ort, Ausbau der bereits vorhandenen Informationsmedien zu Pedelecs (Internet, Flyer).
    Ansprechpartnerinnen DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Karin Müller, 030/5165105-30

    Abbiegeunfälle

    Ziel: Information und Sensibilisierung für Gefahr bei Abbiegevorgängen, Aufklärung üb er typische Unfallkonstellationen zwischen Kraftfahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern, Beratung zum richtigen Verhalten bei Abbiegevorgängen
    Maßnahmen: Weiterführung und Ausbau des Aktionselementes „Abbiegeunfälle“ und der zahlreichen Angebote vor Ort; Durchführung von Fortbildungen für ehrenamtliche Umsetzer
    Ansprechpartnerinnen DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Karin Müller, 030/5165105-30

    Motorrad-Sicherheit für Neu- und Wiedereinsteiger

    Ziele: Risikominimierung durch Information von Motorradfahrenden über die Möglichkeiten der mentalen Vorbereitung und der Inanspruchnahme gezielter Weiterbildung
    Maßnahmen: Die in 2016 bis 2019 entwickelte Risiko-App zur unmittelbaren Rückmeldung nach durchgeführten Fahrten soll in 2020 breit innerhalb der Motorradszene implementiert werden. Dabei soll ein auf den Risiken basiertes Coachingsystem zur individuellen Weiterbildung entwickelt werden.
    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Unfallforschung der Versicherer, Institut für angewandte Verkehrspädagogik / Institut für Zweiradsicherheit
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    Eco Safety Trainings – Sicheres Fahren in Beruf und Freizeit

    Ziele: Vermittlung von sicheren Fahrstrategien und -taktiken auf personellem Wege in der Verkehrsrealität und durch mediale Begleitung und Einsatz geeigneter Coachingsysteme
    Maßnahmen: Die Eco Safety Trainings kombinieren theoretische Informationen mit fahrpraktischen Elementen als betriebliche Sicherheitsmaßnahme im öffentlichen Straßenverkehr mit unterschiedlichen Konzepten, wie Sicherheitszirkel bei Exxon und Unilever, „SWU“, Transporter- und PKW-Coaching sowie Short Duration Trainings etc.. Begleitende Evaluationen zeigen die Wirkungen der Maßnahmen auf. Die Thematik Geschwindigkeit ist ständiger Bestandteil der Beeinflussung. Insbesondere der Ausbau der standardisierten Verhaltenskompetenzmessung im Rahmen von mehreren Feedbackfahrten steht im Mittelpunkt der Integration in die Präventionsarbeit in den Unternehmen. Einige Unfallversicherungsträger haben Eco Safety Trainings in ihre Präventionsangebote für Unternehmen aufgenommen und motivieren zur Nutzung.
    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Unternehmen, Einrichtungen
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    Fahrpraktische Sicherheitstrainings und Sicherheitsprogramme

    Ziele: Sensibilisierung von Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern
    Maßnahmen: Fahrpraktische Trainings, bei denen das Erkennen und Vermeiden von kritischen Verkehrssituationen im Vordergrund steht. Die Fahrerinnen und Fahrer sollen für defensives Fahren sensibilisiert werden.
    Partner: Die Trainings werden unter Beteiligung von ca. 45 Kooperationspartnern durchgeführt.
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    Sicherheitstraining (SHT) für Pkw und Motorrad, bundesweite Firmentrainings

    Ziel: Unterstützung individuellen Fahrvermögens mit Pkw und Motorrad zur Verbesserung einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr
    Maßnahmen: Verbessern der Fähigkeiten zur Gefahrenerkennung und -einschätzung. Bewusst machen von gewohnten Verhaltensweisen und Bewegungsmustern in Fahrsituationen mit Längs- und/oder Querbeschleunigung (Lenken, Bremsen, Lenken + Bremsen). Trainieren von Handlungsalternativen um diese Situationen besser bewältigen zu können. Hierbei Vermittlung der richtigen Sitzposition und von fahrphysikalischen Grundlagen sowie Erläuterung der sicherheitsrelevanten Ausstattungsmerkmale der Fahrzeuge. Durchführung durch SHT-Moderatoren der DVW nach DVR-Richtlinien; neben individuellen Trainingsmöglichkeiten auch zentral organisierte, bundesweite Firmentrainings als Angebot für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Teilnahme an Sicherheitstrainings ermöglichen wollen.
    Ansprechpartner DVW: Simon Wagner, 030/5165105-13

    Maßnahmen zur Erhöhung der Anschnallquote von Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern

    Ziele: Sensibilisierung von Lkw-, Bus- und Transporterfahrerinnen und -fahrern
    Maßnahmen: Fortsetzung der Kampagne „Hat's geklickt?“ zu den Themen „Anschnallen“ und „Abstandsverhalten“ bei gewerblich eingesetzten Fahrzeugen zur Güter- und Personenbeförderung
    Partner: DGUV, BG Verkehr, VDA, VDIK, Mercedes Benz, MAN und weitere Partner
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    Verkehrssicherheitsarbeit im Rahmen der Integration und Migration

    Ziele: Bundesweite Koordination und Zusammenarbeit zu Fragen der Verkehrssicherheitsarbeit für Geflüchtete und zugewanderte Menschen; Verkehrssicherheitsarbeit als Integrationsbeitrag etablieren und ehrenamtlich Aktive in ihrer Arbeit unterstützen.
    Maßnahmen: Die vielfältigen Projekte und Angebote der Verkehrssicherheitsarbeit mit Geflüchteten vor Ort werden gebündelt und zur Unterstützung ehrenamtliche Aktiver und Kommunen übersichtlich aufbereitet. Initiativen auf kommunaler oder Landesebene werden beraten und punktuell unterstützt. Die APP wird ausgebaut und weitere Sprachen angeboten. Die Zusammenarbeit mit Universitäten wird ausgebaut, um die Studierenden zu unterstützen. Materialien für die Primarstufe und SEK I werden um weitere Aspekte ergänzt.
    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Deutsche Verkehrswacht (DVW)
    Ansprechpartnerin DVR: Olivera Scheibner, 030/2266771-18

    „sicher mobil“ – ein Programm für ältere Menschen im Straßenverkehr

    Ziele: Ziel ist es, die Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen, ganz gleich, ob sie überwiegend mit dem Auto, dem Fahrrad oder Pedelec, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, möglichst sicher und möglichst lange zu erhalten.
    Maßnahmen: Durchführung von „sicher mobil“-Moderatorenveranstaltungen für die Zielgruppe 65plus. Den aktiven Moderierenden wird in Seminaren das neue Handbuch mit Beispielveranstaltungen vorgestellt, Erfahrungsaustauschseminare mit „jungen“ und „alten“ Moderierenden werden weiter angeboten und Fortbildungen im Praxisbaustein „Mit dem Fahrrad oder dem Pedelec unterwegs“ durchgeführt. Ein Fokus wird auf die Ausbildung neuer Moderierender gelegt. Daneben wird die Vernetzung mit anderen Akteuren in der Seniorenarbeit weiter ausgebaut. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Programm „sicher mobil“ wird hierzu u.a. auf Seniorenmessen präsentiert, die Zusammenarbeit mit Polizei und Fahrlehrerschaft wird intensiviert. Für die Trainerinnen und Trainer der Umsetzer des Pkw -Sicherheitstrainings wird eine Fortbildungsveranstaltung für eine spezielle Programmvariante für ältere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer angeboten.
    Partner: BMVI, DGUV, ACE, ADAC, ARCDD, VW, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, VCD
    Ansprechpartner DVR: Torsten Buchmann, 030/2266771-38

    „sicher mobil“

    Im Programm „sicher mobil“ sind zahlreiche DVW-Moderatoren aktiv an der Umsetzung beteiligt.
    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

    Mobil bleiben, aber sicher!

    Ziel: Präventive Verkehrssicherheitsarbeit mit Seniorinnen und Senioren, um eine sichere Mobilität im Alter zu erhalten und zu fördern; Sensibilisierung für altersspezifische Stärken und Schwächen, Beratung und Information zu Fragen einer sicheren Verkehrsteilnahme, praktische Unterstützung.
    Maßnahmen: Durchführung von Aktionstagen durch die örtlichen Verkehrswachten und Landesverkehrswachten; Beratung und Information zu verkehrssicheren Verhaltensweisen, Sensibilisierung für die speziellen Risiken und Probleme älterer Menschen im Straßenverkehr, Tests und praxisnahe Übungen zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit; Einsatz verschiedener Aktionselemente, wie Sehund Reaktionstestgeräte, Fahrund Bremssimulatoren, Pedelecs, Rollatoren u.a. Konzeptionierung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten zur Umsetzung des Projekts (Projekthandbuch).
    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

    Mobilitätshilfen

    Ziel: Information, Beratung und praktische Anleitung zur richtigen und sicheren Nutzung von Mobilitätshilfen wie Rollatoren und Elektromobilen für Senioren
    Maßnahmen: Weiterführung Aktionselement „Mobilitätshilfen“ und der zahlreichen Angebote vor Ort; Informationsangebot im Internet; Konzeption und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten
    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

    Fit im Auto

    Ziel: Fahrpraktische Übungen für Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren, Verbesserung der individuellen Fahrkompetenz mit Hilfe von Expertinnen und Experten
    Maßnahmen: „Fit im Auto“ ist ein rund viereinhalbstündiges Fahrtraining mit bis zu 12 Personen pro Veranstaltung. Im Erfahrungsaustausch der Teilnehmer mit Experten wird Wissenswertes zu technischen Neuerungen im Auto sowie zu Änderungen in der Straßenverkehrsordnung vermittelt. Anschließend finden ein Fahrtraining auf dem Übungsplatz und eine gemeinsame Ausfahrt mit dem Fahrschulwagen statt. Dabei werden genau die Fahraufgaben trainiert, bei denen ältere Fahrer hauptsächlich Schwierigkeiten haben. Entwickelt wurde das Fahrtraining von der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. in Kooperation mit dem Fahrlehrerverband Niedersachsen, den niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Inneres und Sport und der Polizei Niedersachsen. Fahrtrainings für Seniorinnen und Senioren werden bundesweit vor Ort von vielen Verkehrswachten angeboten.
    Kooperationspartner: LVW, OVW, Fahrlehrer, Polizei
    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

    Ältere Menschen und Angehörige – „Sicher mobil im Alter“

    Ziele: Eine selbstbestimmte sichere Mobilität im Alter und verstärkte Nutzung freiwilliger Angebote
    Maßnahmen: Thematisch breit angelegte Kampagne zu Mobilität im Alter mit Maßnahmen der Presseund Öffentlichkeitsarbeit. Freiwillige Gesundheitschecks bilden ein Schwerpunktthema, weitere Schwerpunkte können sein: freiwillige A ngebote wie Feedbackfahrten, Sicherheitstraining für Ältere; Bewegung und lebenslanges Lernen, typische Unfallursachen.
    Partner: BMVI, DGUV
    Ansprechpartner DVR: Torsten Buchmann, 030/2266771-38

    Verkehrssicherheitsarbeit für Menschen mit Behinderung

    Ziele: Menschen mit Behinderung durch Hilfsangebote und Mobilitätstraining Teilhabe am Verkehrssystem und mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen
    Maßnahmen: Durchführung von Seminaren; Ausbildung von Referentinnen/Referenten, die diese Seminare vor Ort mit den Fachkräften in Behinderteneinrichtungen umsetzen.
    Partner: Unfallversicherungsträger, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    Prävention alkohol- und drogenbedingter Unfälle

    Ziele: Senkung der Zahl alkoholund drogenbedingter Unfälle durch unterschiedliche Maßnahmen
    Maßnahmen: Information von Multiplikatoren und Endverbrauchern mittels Materialien und Veranstaltungen zum Beispiel über den Einsatz von Alkohol-Wegfahrsperren, Kooperation mit der DHS zur „Alkoholwoche“
    Ansprechpartnerin DVR: Jaqueline Lacroix, 0228/40001-32

    Sicher fahren in der Landund Forstwirtschaft

    Ziele: Sensibilisierung von Fahrerinnen und Fahrern landwirtschaftlicher Fahrzeuge zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr und zur richtigen Ladungssicherung
    Maßnahmen: Moderatorinnen und Moderatoren führen Veranstaltungen mit den Führenden von landwirtschaftlichen Fahrzeugen durch, um Informationen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr unter Berücksichtigung des Themas Ladungssicherung zu vermitteln.
    Partner: DGUV, ADAC, LVW Niedersachsen, Infodienst Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz e.V. (aid), SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) und weitere Partner
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    Reise- und Fernbussicherheit

    Ziele: Einrichtung und Pflege einer Internetplattform zum Thema Reise und Fernbussicherheit
    Maßnahmen: Installierung einer Datenbank im Internet, in der die Nutzerinnen und Nutzer ihren Betrieb auf Grundlage vorformulierter Kriterien auf vorhandene Sicherheitsstandards prüfen können. Die Plattform wird ständig aktualisiert und ist auch für Fahrgäste zugänglich.
    Kooperationspartner: DGUV, Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (BDO), Mercedes-Benz und weitere Partner.
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    1.4 Betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit

    Verkehrssicherheitsarbeit für Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Bildungsstätten

    Ziele: Durchführung, Stärkung und Verbesserung der Verkehrssicherheitsarbeit in Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und Bildungsstätten
    Maßnahmen: Entwicklung und Weiterentwicklung eines umfassenden, aufeinander abgestimmten Seminar und Medienkonzeptes unter Berücksichtigung von E-Learning. Entwicklung eines modernen E-Learning-Systems als Lernplattform. Ausbau des Infotools „Wie war das nochmal?“. Ausbau des Medien- und Materialportals von Deinewege.info zur Nutzung durch die gesetzlichen Unfallversicherungsträger. Fortschreibung der Integration des Aspekts Verkehrssicherheit in die DGUV/UK|BG Präventionskampagne „Kultur der Prävention“ (kommmitmensch). Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Seminar- und Trainingsveranstaltungen einschließlich des Seminars „Alles im Griff?“ und des Programms „GTI: Auto und mehr“ speziell für junge Fahrerinnen und Fahrer. Beratung von Organisationen und Erstellung individueller Angebote für Verkehrssicherheitsseminare und Aktionstage. Aus und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern, beratenden Personen sowie externer Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z. B. Expertise zu Sicherheit in Betrieben, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen). Gemeinsamer Wettbewerb DVR/VDSI „Unterwegs – aber sicher!“. Umfängliche Einbindung ins Dresdner Forum Prävention. Ausrichtung eines Symposiums zur Zukunft der Mobilität beim 22. IVSS Weltkongress.
    Partner: DGUV, Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG), einzelne Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Betriebe und Forschungseinrichtungen, Basi, CIECA, ENETOSH, GDA, INQA, ISSA, ITF, NAK, KAN, VDSI, WHO, Das sichere Haus
    Ansprechpartner /in DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15; Marita Menzel, 030/2266771-28

    Gefährdungen und Risiken organisationaler Mobilität (GUROM)

    Ziele: Verkehrsbezogene Analyse mobilitätsbezogener Gefährdungen und darauf aufbauende Präventionsmaßnahmen erproben, implementieren und evaluieren. Weiterentwicklung, auch von branchenspezifischen Modulen, sowie Einbindung von GUROM in die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA). Integration in Managementprozesse der Betriebe. Regelmäßige Aktualisierung der Interventionsdatenbank. Kooperation mit europäischen Organisationen für die Bereiche Verkehrssicherheit sowie Arbeits und Gesundheitsschutz.
    Maßnahmen: Ein umfassendes Diagnoseinstrument wird weiterentwickelt, das sowohl die technischen und situationsbedingten, als auch die organisatorischen und persönlichen – psychischen und physischen – Gefährdungselemente umfasst. GUROM konzentriert sich darauf, Gefährdungen zu identifizieren und Maßnahmen für Personen in Betrieben und Organisationen vorzuschlagen, deren Wirkung bereits nachgewiesen wurde. Forschungsnehmerin ist die Friedrich -Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebsund Organisationspsychologie). Der DVR kann damit der Forderung nach wissenschaftlich fundierten Angeboten auf der Grundlage aktueller Forschung Rechnung tragen. In Abstimmung mit den Unfallversicherungsträgern, der DGUV und der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) soll GUROM als ein Instrument der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie mehr genutzt werden. Spezifische Module zu Gefährdungen in der organisationsbedingten Mobilität (öffentliche Verkehrsmittel, Linienbusse/Fernbusse) werden entwickelt und valid iert. Die Zusammenarbeit mit der AUVA wird fortgesetzt. Das Kurzscreening wird, basierend auf den Daten, Items und Erkenntnissen von GUROM, in der Praxis überprüft und insbesondere die individuellen Rückmeldungen für an GUROM Teilnehmende optimiert. Die Interventionsdatenbank wird regelmäßig aktualisiert und die Angebote standardisiert. Die Realisierung eines GUROMQualitätssiegels für die in der Datenbank hinterlegten Interventionsmaßnahmen wird angestrebt.
    Partner: DGUV, NAK, Friedrich-Schiller -Universität Jena, einzelne Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Betriebe, EU-OSHA, AUVA
    Ansprechpartner /in DVR: Marita Menzel, 030/2266771-28; Kay Schulte, 030/2266771-15

    Fahrrad- und Pedelecmobilität

    Ziele: Sensibilisierung von Rad Fahrenden, Unternehmen und Belegschaft sowie Verbänden für die sichere Fahrrad und Pedelecmobilität
    Maßnahmen: Durch intensive Auswertung vorhandener Unfallstatistiken im Bereich der Fahrradund Pedelecmobilität und durch die Vernetzung mit Akteuren der betrieblichen Fahrradmobilität sollen präventive Maßnahmen für den innerbetrieblichen und außerbetrieblichen Bereich entwickelt und verstärkt angeboten werden. Das Programm „Sicherheit für den Radverkehr“ wird weiterentwickelt und die entsprechenden Referenten/-innen weitergebildet. Zudem wird die Zusammenarbeit mit Fahrrad und Mobilitätsverbänden hinsichtlich gemeinsamer Maßnahmen und verkehrspolitischer Forderungen intensiviert.
    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, Betriebe, Fahrradverbände
    Ansprechpartner DVR: Rudolf Bergen, 0228/40001-47

    Fahrsimulator

    Ziele: Steigerung der Verkehrssicherheit bei Nutzung von Wege- und Sonderrechten (Einsatzwagenfahrer) Steigerung der Verkehrssicherheit auf Wegen zur Arbeit und zurück sowie auf Dienstwegen
    Maßnahmen: Seminare für die Fahrerinnen und Fahrer von Fahrzeugen, die Sonderrechte nutzen dürfen. Ziel ist es, gefahrenträchtigen Situationen zu thematisieren und mit den Fahrenden sichere Alternativen zu erarbeiten.
    Simulatoren werden eingesetzt bei Veranstaltungen in Betrieben oder auf Messen. Ziel ist die Teilnehmenden für kritische Situationen zu sensibilisieren.
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

    Ziele: Sensibilisierung der Versicherten von gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in den Unternehmen und Institutionen
    Maßnahmen: Jährliche Schwerpunktaktion zur Sensibilisierung der Unfallversicherungsträger und der Versicherten zu einem risikoärmeren Verhalten. Entwicklung einer crossmedialen Ansprache mittels Medienpaketen, interaktiven Webangeboten, didaktischen Hinweisen, interaktivem Gewinnspiel. Das Thema für 2020 wird auf Wunsch des UK/BG-Ansprechpartnerkreises „Arbeitsweggestaltung unter Betrachtung von Mobilitätsmix und Elektromobilität“ sein.
    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    UK/BG/DVR-Jugendaktion „Material für Lehrerinnen und Lehrer sowie Ausbilderinnen und Ausbilder“

    Ziele: Sensibilisierung junger Menschen (SEK I und SEK II) für eine sichere Verkehrsteilnahme
    Maßnahmen: Anhand eines Klassenwettbewerbs werden 7./8. und 9./10. Klassen, Gruppen der Sekundarstufe II sowie Berufsschülerinnen und -schüler motiviert und aktiviert, sich mit der Thematik „Arbeitsweggestaltung unter Betrachtung von Mobilitätsmix und Elektromobilität“ auseinander zu setzen. Dafür werden den Schulen Materialien zum Einsatz in den Schulen zur Verfügung gestellt.
    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte 030/2266771-15

    Qualitätssiegel

    Ziele: Analyseverfahren zur Beurteilung von Trainingsangeboten
    Maßnahmen: Für Firmen und Institutionen auch für solche, die nicht dem DVR angehöhren werden auf Wunsch Trainingsangebote auf Grundlage eines vorhandenen Kriterienkatalogs kontrolliert und bewertet. Entsprechen die Angebote den formulierten Kriterien, wird ein Qualitätssiegel für den Antragsteller vergeben.
    Partner: Für den Bereich des Europäischen Qualitätssiegels: ACEM / FIM, DGUV
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente 0228/40001-51

    2. Technik und Forschung

    2.1 Fahrzeug

    Kampagne „bester beifahrer“

    Ziele: Erhöhung des Ausstattungsgrades von Kraftfahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen (FAS) und deren Anwendung durch Autofahrerinnen und Autofahrer. Beitrag zur langfristigen Senkung der Unfallzahlen bzw. der Reduzierung der Schwere von Unfällen.
    Maßnahmen: Mit Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird über die Unfallvermeidungspotentiale von FAS informiert. Endverbraucher/innen werden durch Printmedien, Pressearbeit, Filme und einen umfassenden Internetauftritt informiert. Der Handel, Flottenmanager, Fahrlehrer/innen und Leasingunternehmen werden mit gesonderten Maßnahmen, z.B. über Fachveranstaltungen und Pressearbeit, angesprochen.
    Partner: ACV, Bosch, DGUV, DEKRA, KÜS
    Ansprechpartnerin DVR: Sandra Demuth, 0228/40001-53

    Initiative Reifenqualität – „Ich fahr auf Nummer sicher“

    Ziele: Verbreitung sicherheitsrelevanter Informationen über die Bedeutung der Reifen bei der Unfallvermeidung; Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für die Nutzung qualitativ hochwertiger Reifen. Botschaft: Eine angemessene Ausstattung der Kraftfahrzeuge mit guten Reifen, deren regelmäßige Kontrolle durch Fahrer/in bzw. Fachwerkstätten sowie die richtige Behandlung von Reifen tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden bzw. die Unfallschwere zu reduzieren.
    Maßnahmen: Mit Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit werden Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, der Handel sowie das Kraftfahrzeuggewerbe angesprochen. Einen Schwerpunkt wird die onlinebasierte Informationsvermittlung darstellen.
    Partner: ACE, ACV, ARCD, Coopertires, DEKRA, Continental, Pirelli, Vredestein, BRV, wdk, GTÜ, KÜS, DGUV, ZDK
    Ansprechpartnerinnen DVR: Sandra Demuth, 0228/40001-53; Cornelia Bamberg, 0228/40001-46

    Beleuchtungsaktion („Licht-Test“)

    Ziele: Feststellung und Behebung von Beleuchtungsmängeln an Pkw und Lkw
    Maßnahmen: Kostenlose und freiwillige Überprüfung der Lichtanlage im Oktober des jeweiligen Jahres, Begleitung durch Presse und Öffentlichkeitsarbeit, statistische Auswertung der Mängelberichte
    Kooperationspartner: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Meisterbetriebe der Kfz-Innungen, Prüfstellen von Automobilclubs; Schirmherr: Bundes minister für Verkehr und digitale Infrastruktur.
    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann, 030/5165105-21

    Automatisiertes Fahren

    Ziele: Die Bevölkerung wird über das automatisierte Fahren aufgeklärt. Es werden die Chancen und Grenzen des automatisierten Fahrens aufgezeigt sowie die rechtlichen Aspekte erläutert.
    Maßnahmen: Öffentlichkeitswirksame Verbreitung des Lexikons „Automatisiertes Fahren“.
    Druck der Kurzfassung des Lexikons und Bereitstellung einer Langfassung des Lexikons auf unserer DVR-Homepage.
    Entsprechende Pressearbeit und Teilnahme an themenbezogenen Veranstaltungen
    Partner: DGUV, Zulieferindustrie, Automobilindustrie, Überwachungsorganisationen
    Ansprechpartner DVR: Welf Stankowitz 0228/40001-33

    Sicherer Radverkehr

    Ziele: Informationen zum Fahrrad Fahren und Fahren von Pedelecs
    Maßnahmen: 2019 konnte die Überarbeitung der Broschüre „Sicher Rad fahren mit und ohne Elektroantrieb“ wegen der anstehenden, aber noch nicht beschlossenen Änderungen in der StVO abgeschlossen werden. Überarbeitung, Druck, Versand und eine Anzeige werden in 2020 erfolgen.
    Je nach Bedarf wird auch ein Nachdruck des Flyers und des Plakates erfolgen.
    Partner: DGUV, BMVI, Zweirad-Industrie-Verband, extra Energie, ADFC
    Ansprechpartner DVR: Welf Stankowitz 0228/40001-33

    2.2 Straße

    Stärkung des Infrastruktursicherheitsmanagements

    Ziele: Unterstützung der 500 Unfallkommissionen in Deutschland und Bewerbung der Empfehlungen zur Sicherheitsanalyse von Straßennetzen (ESN) und Verkehrsschauen
    Maßnahmen: Erhöhung des Stellenwertes sowie Fortsetzung der Seminare zur Weiterbildung der Unfallkommissionen auf Lände -, Kreis- und Kommunalebene. Bereitstellung von Informationen über beispielhafte Maßnahmen. Beispielsammlung „Gute Straßen in Stadt und Dorf“; DVR-Themenserie für lokale Entscheider
    Partner: DGUV, FGSV, DHPol, TH Köln, Bueffee GbR, Bergische Universität Wuppertal
    Ansprechpartner DVR: Dr. Detlev Lipphard, Tel. 0228/40001-56

    Sicherheitsaudit von Straßen

    Ziele: Unterstützung der Ausund Weiterbildung zum Sicherheitsaudit
    Maßnahmen: Unterstützung bei der Planung und Durchführung der jährlichen Fortbildungsseminare mit Auditorenforum an den Universitäten in Weimar und Wuppertal, Mitwirkung bei der Verbreitung bzw. Anwendung des neuen Regelwerks „Richtlinien für das Sicherheitsaudit von Straßen“ (RSAS).
    Partner: DGUV, FGSV, BASt, Bauhaus-Universität Weimar, Bergische Universität Wuppertal
    Ansprechpartner DVR: Dr. Detlev Lipphard, Tel. 0228/40001-56

    Seminare „Verkehrssichere Gestaltung innerörtlicher Hauptverkehrsstraßen“

    Ziele: Verbesserung der Verkehrssicherheit auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen, Erhöhung der Sicherheit für den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden in Städten durch die Planung von sicheren Verkehrsanlagen
    Maßnahmen: Vermittlung der zentralen Grundlagen sicherer Fuß und Radverkehrsführung; Hilfestellung zur Anwendung von Regelwerken und Hinweisen der FGSV; Vermittlung von praktischen Lösungen bei typischen Konfliktsituationen für ein sicheres Miteinander der verschiedenen Verkehrsarten in Hauptverkehrsstraßen unter Beachtung des besonderen Schutzbedürfnisses von zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden; Vermittlung beispielhafter Maßnahmen
    Partner: DGUV, BMVI, Difu
    Ansprechpartner DVR: Dr. Detlev Lipphard, Tel. 0228/40001-56

    2.3 Verkehrsmedizin / Rettungswesen

    Medikamente im Straßenverkehr

    Ziele: Information von Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern, Multiplikatoren, Ärzten und der Presse zum Thema „Medikamente und Straßenverkehr“.
    Maßnahmen: Pflege der Internetdatenbank „Medikamente“. Erstellung eines Informationsflyers/Broschüre für Ärztinnen und Ärzte zum Thema „Medizinalcannabis“
    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix 0228/40001-32

    Verbesserung der Notfallrettung und Förderung der Ersten Hilfe

    Ziele: Optimierung der Versorgung Unfallverletzter vom Unfallort bis hin zum Krankenhaus; Förderung der Ersten Hilfe
    Maßnahmen: Aufklärung der Verkehrsteilnehmenden über das richtige Verhalten im Begegnungsverkehr mit Sondereinsatzfahrzeugen und über Erste Hilfe Mitwirkung am REVIVE-Projekt des ETSC; Durchführung einer Veranstaltung mit Entscheidungsträgern aus dem Bereich Rettungswesen
    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix 0228/40001-32

    Interaktive Webseite „Hilfefinder“ bei psychischen Unfallfolgen

    Ziele: Pflege einer webbasierten Informationsplattform für Unfallopfer, die an psychischen Beeinträchtigungen leiden
    Maßnahmen: Laufende Aktualisierung der Webseitentexte und der Datenbank.
    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix 0228/40001-32

    2.4 Fachveranstaltungen / Forschungsprojekte

    DVR-Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“

    Ziele: Studierende und Professuren aller Fachbereiche sollen zur praxisnahen Auseinandersetzung mit den Themen Mobilität und Verkehrssicherheit angeregt werden. Innovative Studien- und Forschungsergebnisse können so in der aktuellen Präventionsarbeit des DVR nutzbar gemacht werden. Der DVR kann damit der Forderung nach wissenschaftlich fundierten Angeboten auf der Grundlage aktueller Forschung Rechnung tragen.
    Maßnahmen: Studierende, die eine Abschlussarbeit an deutschen Universitäten und Fachhochschulen schreiben oder geschrieben haben, werden zum Einreichen ihrer Arbeit aufgefordert. Die Abschlussarbeiten sollen sich schwerpunktmäßig mit Unfallforschung und der Analyse von Unfallursachen im Bereich Betrieb, Schule und kommunale Verkehrssicherheit befassen und dabei konkrete Lösungsansätze aufzeigen. Die Preisträger/innen werden von einer Jury ausgewählt und in einer Veranstaltung gewürdigt.
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte 030/2266771-15

    Fachtagung der DVW

    Ziele: Umfangreiche Information, Diskussion und Aussprache zu einem aktuellen Thema der Verkehrssicherheit
    Maßnahmen: Veranstaltung mit Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen, Fragerunden aus dem Publikum
    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

    Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Umsetzer

    Ziele: Verbesserungen bei der Umsetzung der Bundesprogramme
    Maßnahmen: Informationsweitergabe und Meinungsaustausch mit den in den Ortsverkehrswachten Verantwortlichen für die Umsetzung der Bundesprogramme
    Ansprechpartner DVW: Daniel Schüle, 030/5165105-10

    DVR-Kolloquium

    Ziele: Information von Entscheidungsträgern und Multiplikatoren über ein spezielles Thema der Verkehrssicherheit
    Maßnahme: Vortragsveranstaltung am Vortag der DVR-Mitgliederversammlung. Themen und Kooperationspartner stehen für 2020 noch nicht fest.
    Partner: DGUV, N.N.
    Ansprechpartnerin DVR: Sandra Demuth: 0228/40001-53

    Fachveranstaltung für den Meinungsaustausch und die Netzwerkbildung der Juristinnen und Juristen der Mitglieder des DVR

    Ziele: Den Juristinnen und Juristen der Mitglieder des DVR soll auch in diesem Jahr der Meinungsaustausch und die Netzwerkbildung innerhalb der Dachorganisation ermöglicht werden. Externe Referentinnen und Referenten werden juristische Themen aus dem Verkehrsrecht beleuchten und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren .
    Maßnahmen: Es wird eine Veranstaltung in Berlin organisiert, zu der Juristinnen und Juristen der DVRMitglieder eingeladen werden. Zu aktuellen Themen werden Experten oder Expertinnen eingeladen, die referieren oder interviewt werden. Es werden ausreichend Gelegenheiten geschaffen, um den Teilnehmenden Diskussion und Austausch zu ermöglichen.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartner DVR: Stefan Grieger 030/2266771-13

    DVR Forum Sicherheit und Mobilität

    Ziele: Diskussion und Austausch zu aktuellen, auch kontroversen Fragen einer sicheren Mobilität mit DVR-Mitgliedern, der Politik, den Medien, der Wirtschaft und der Wissenschaft.
    Maßnahmen: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung. Themen und Kooperationspartner für 2020 stehen noch nicht fest.
    Partner: DGUV, N.N.
    Ansprechpartnerin DVR: Sandra Demuth: 0228/40001-53

    WISOM – Wissensdatenbank organisationaler Mobilität

    Ziele: Wissensdatenbank mit Zusammenfassungen und entsprechenden Komplettdokumenten (Veröffentlichungen/Publikationen) für die Präventionsarbeit
    Maßnahmen: Um Aufsichtspersonen und Unternehmen aktuelle Fachartikel, Präsentationen oder Abschlussarbeiten (Master/Bachelor) zu betrieblicher Verkehrssicherheitsarbeit zur Verfügung zu stellen, haben das IAG und der DVR gemeinsam WISOM (Wissensdatenbank organisierter Mobilität) aufgebaut. Dabei geht es um den stetigen Ausbau und die Pflege der Fachbeiträge.
    Partner: DGUV, IAG
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    3. Öffentlichkeits- und politische Arbeit

    3.1 Kampagnen

    Fachliche Begleitung BMVI / DVR-Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“

    Ziele: Ansprache der Verkehrsteilnehmenden zu ihren spezifischen Unfallrisiken (Pkw, Fahrrad, Motorrad)
    Maßnahmen: Durchführung einer umfassenden Verkehrssicherheitskampagne gemeinsam mit dem BMVI im 13. Jahr. Internet / Soziale Medien, Veranstaltungen, PR, Presseund Medienarbeit, Werbemaßnahmen
    Partner: Je nach Projekten diverse Partner wie Automobilclubs, technische Überwachungsvereine, Fahrschulen uvm. sowie Prominente
    Ansprechpartnerin DVR: Carla Bormann 0228/40001-74

    Fortführung Partnermaßnahmen Landstraßensicherheit und Innerortsmaßnahmen im Rahmen der Kampagne „Runter vom Gas“

    Ziele: Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden für Unfallrisiken
    Maßnahmen: Materialpaket (Broschüren, Banner, Poster etc.) und Veranstaltungsformate zu Themenschwerpunkten Innerorts bzw. Landstraße
    Partner: BMVI, Bundesländer, Polizei, (ggfls. mit weiteren Partnern wie Verkehrswachten etc.)
    Ansprechpartnerin DVR: Carla Bormann 0228/40001-74

    Beiträge zur Kampagne Präventionskultur der DGUV – kommmitmensch

    Ziele: Die DGUV führt seit 2017 eine Dachkampagne zum Thema „Kultur der Prävention“ durch. Diese ist angelegt auf eine Laufzeit von zehn Jahren.
    Maßnahmen: In Zusammenarbeit mit der Kampagnenkoordination der DGUV und den einzelnen Akteuren in der Umsetzung der Kampagne „Kultur der Prävention“ werden für die einzelnen der sechs Handlungsfelder unterstützende Maßnahmen und Beiträge bereit gestellt, um das Thema „Prävention in der beruflich bedingten Mobilität“ zu integrieren. Der DVR begleitet die Kampagne auf seinen Social Media Kanälen (Twitter/Facebook). Hierzu werden Ideen entwickelt, wie Verkehrssicherheit in den sechs Handlungsfeldern der Kampagne abgebildet werden kann. Ziel ist, diese Empfehlungen/Reminder visuell abzubilden, z.B. durch Grafiken, Gifs, Fotos, Videos etc., und im Rahmen einer Serie, z.B. einmal pro Woche/einmal alle zwei Wochen, zu teilen. Weiterentwicklung und Bereitstellung von konkreten Botschaften für die Kommunikation durch die gesetzlichen Unfallversicherungsträger inkl. entsprechender Druckdaten.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartner/in DVR: Sandra Demuth: 0228/40001-53; Kay Schulte 030/2266771-15

    Autobahn-/Rastplatz-Plakatierung

    Ziele: Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmenden für Hauptunfallursachen
    Maßnahmen: Plakatentwicklung in Abstimmung mit DGUV, BMVI und Bundesländern,
    Partner: DGUV,BMVI, Bundesländer
    Ansprechpartnerin DVR: Carla Bormann 0228/40001-74

    Kampagne zu Elektrokleinstfahrzeugen

    Ziele: Ziel der Kampagne ist die Vermittlung des richtigen Umgangs mit Elektrokleinstfahrzeugen und damit die Reduktion von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen.
    Maßnahmen: Medienarbeit, Entwicklung von Informationsmaterialien, Versand von Informationsmaterialien über das Kampagnenbüro, Entwicklung von Shareables für die Online-Kanäle
    Partner: BMVI, DGUV und weitere Partner
    Ansprechpartnerin DVR: Anna-Sophie Börries: 0228/40001-43

    Maßnahmen zum Schutz von Radfahrenden, u.a. Fortsetzung Kampagne gegen Dooringunfälle

    Ziele: Erhöhung der Sicherheit von Radfahrenden. Z. B.: Ziele der Dooring-Kampagne sind die Sensibilisierung für die Gefahr von Dooringunfällen und die Reduktion der durch Dooring verursachten Verkehrsunfälle. Hauptzielgruppe sind die Pkw -Fahrenden. Nebenzielgruppen sind die Fahrrad Fahrenden.
    Maßnahmen: Medienarbeit, Versand von Informationsmaterialien über das Kampagnenbüro, Pflege des Website-Auftritts, Entwicklung weiterer Informationsmaterialien, Lagerung der Informationsmaterialien, Entwicklung neuer Shareables für die Online-Kanäle
    Partner: BMVI, DGUV und weitere Partner
    Ansprechpartnerin DVR: Anna-Sophie Börries: 0228/40001-43

    „Lass dich nicht APPlenken!“

    Ziel: Sensibilisierung von jungen Verkehrsteilnehmenden für die Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr
    Maßnahmen: Mit seiner Fahrsimulator-Roadshow „Lass dich nicht APPlenken!“ informiert der ARCD im Rahmen seiner Verkehrssicherheitsarbeit und unter dem Schirm der Kampagne „Runter vom Gas“ des BMVI und des DVR über die Gefahren durch Ablenkung im Straßenverkehr. Im Fokus stehen dabei junge Menschen; die Roadshow macht vorrangig halt an Berufsschulen, Universitäten etc.
    Partner: ARCD, DGUV, BMVI
    Ansprechpartner DVR: Andreas Bergmeier

    7. Sinn oder entsprechendes Aufklärungsformat

    Ziel: Kontinuierliche und wirksame Aufklärung einer breiten Öffentlichkeit über alltägliche Fragen der Verkehrssicherheit
    Maßnahmen: Produktion von dreibis fünfminütigen Spots (7. Sinn oder entsprechend) zur Ausstrahlung im Fernsehen und weiteren Nutzung (Social Media, Schulungen, Fortbildungen etc.).
    Partner: DGUV; mit weiteren potentiellen Partnern werden zurzeit Gespräche geführt.
    Ansprechpartnerin DVR: Ute Hammer, 0228 40001-71

    3.2 Printmedien

    DVR-report / Presse- und Medienarbeit (offline)

    Ziele: Mit seiner umfangreichen Presse- und Medienarbeit verfolgt der DVR das Ziel, eine breite Öffentlichkeit über Verkehrssicherheitsthemen zu informieren und eine flächendeckende Aufmerksamkeit zu erzielen. Die Inhalte der Maßnahmen werden eng an die Schwerpunktthemen aus den einzelnen Arbeitsbereichen gekoppelt.
    Maßnahmen: Mit Interviews, Artikeln und Berichten, Pressemitteilungen, Foto-Text-Aussendungen, Info-Grafik-Diensten, repräsentativen Umfragen, Newslettern und Presseworkshops vermittelt der DVR permanent Fakten und neue Erkenntnisse zur Verkehrssicherheit an Multiplikatoren in Politik, Wirtschaft, Medien und Verbänden.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartnerin DVR: Julia Fohmann, 030/2266771-30

    mobil und sicher – Das Verkehrswachtmagazin

    Ziel: Information über Verbands- und Verkehrssicherheitsthemen für Mitglieder und interessierte Bürger*innen, sowie Partner und Fachpublikum aus Politik, Wirtschaft und Forschung
    Maßnahmen: Zweimonatliche Erscheinungsweise. Inhalte: Berichte aus der Verkehrswachtarbeit (z.B. über aktuelle Projekte, Aktionen und Diskussionsschwerpunkte, Veranstaltungen, Arbeitsgrundsätze), ferner Artikel zu Verkehrserziehung/-psychologie, Verkehrspolitik, Verkehrstechnik, Verkehrsrecht, Unfallforschung sowie Mobilität und Umwelt, Interview mit einer Persönlichkeit aus dem Umfeld der Verkehrssicherheitsarbeit. Beilagen aus den Landesverkehrswachten Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen (regional begrenzt). Seit Mai 2017 werden die Heftinhalte gemeinsam von einem verbandsinternen Redaktionsbeirat und der externen Chefredaktion festgelegt. Internet: www.mobilundsicher.de und Facebook www.facebook.com/mobilundsicher sowie Twitter twitter.com/mobilundsicher.
    Ansprechpartner: Heiner Sothmann (Leiter des Redaktionsbeirats bei der DVW); Tel. 030/5165105-21

    DVR-Schriftenreihe

    Ziele: Informationen zur Verkehrssicherheit
    Maßnahmen: Jährliche Veröffentlichung zu einem aktuellen verkehrssicherheitsrelevanten Thema. Die Schriftenreihe wird allen Mitgliedern, Partnern und Interessierten zur Verfügung gestellt.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartnerin DVR: Sandra Demuth 0228/40001-53

    DVR-Jahresbericht

    Ziele: Information über die DVR-Arbeit des vergangenen Jahres
    Maßnahmen: Der DVR-Jahresbericht wird allen DVR-Mitgliedern, Partnern und weiteren Interessenten zur Verfügung gestellt.
    Ansprechpartnerin DVR: Sandra Demuth 0228/40001-53

    3.3 Elektronische Medien

    www.verkehrssicherheitsprogramme.de

    Ziele: Informationen für Multiplikatoren der Verkehrssicherheitsarbeit, Medienvertreter/innen und interessierte Fachöffentlichkeit über Programme und Maßnahmen der Verkehrssicherheitsarbeit
    Maßnahmen: Kontinuierliche Weiterentwicklung des Onlineauftritts www.verkehrssicherheitsprogramme.de mit Darstellung aller Programme und Maßnahmen in Deutschland.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartnerin DVR: Cornelia Bamberg 0228/40001-46

    Rundbrief „Verkehrswacht intern“

    Ziel: Vermittlung von verbandsinternen Informationen zur Durchführ ung der Bundesprojekte, Hinweise auf Termine und Veranstaltungen, Verweise auf Nachrichten und Neuigkeiten aus der Verkehrspolitik und Verkehrsforschung, die die Arbeit der DVW betreffen
    Maßnahmen: Monatlicher Versand des Rundbriefs „Verkehrswacht intern“ als PDF-Dokument per E-Mail an alle Verkehrswachten.
    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann, 030/5165105-21

    Presse-und Medienarbeit, Internetauftritt der DVW

    Ziele: Umfassende Öffentlichkeitsarbeit durch Information über Projekte und Anliegen der Verkehrssicherheitsarbeit, Pressearbeit, Bereitstellung von Bildmaterial für die Öffentlichkeit, Terminankündigungen, aktuelle Themen, Ausbau des Social-Media-Auftritts (Facebook, Youtube, Twitter), Eigendarstellung der DVW und ihrer Arbeit, Vernetzung mit Partnern, Service-Leistungen für Verkehrswachten und Bürger*innen
    Maßnahmen: Pressemitteilungen, kontinuierliche Pflege und Ausbau von Rubriken des Internetauftritts, kostenlose Bereitstellung von Medien und Materialien für Bürgerinnen und Bürger sowie VW-Mitgliedern über den Online-Medien-Shop, Angebot von Bewegtbildmedien zur Information über Verkehrssicherheitsthemen und Aktionen der DVW
    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann, 030/5165105-21

    Webseite und Relaunch der DVR-Webseite www.dvr.de, Social Media

    Ziele: Webseite: Ziel ist es, die Webseite zu einer Plattform weiterzuentwickeln, über die sich Multiplikatoren aus Medien, Politik, Verbänden und der Wirtschaft zeitgemäß, schnell und umfassend über die Arbeit des DVR und aktuelle Themen der Verkehrssicherheit informieren können.
    Social Media: Ziel ist es, die Kommunikation über die Social Media-Kanäle Facebook, Twitter und YouTube zu verstärken. Die Kanäle stellen ein niedrigschwelliges Angebotdar, das es Multiplikatoren in den Medien, der Politik, der Wirtschaft und in Verbänden erleichtert, sich schneller über relevante Themen der Verkehrssicherheit zu informieren.
    Maßnahmen: Webseite: Unter www.dvr.de sind alle Programme, Aktionen, Kampagnen und Pressemeldungen sowie weitere Maßnahmen der Medienarbeit des DVR umfangreich dargestellt. Die Webseite soll strukturell, visuell und technisch so konzeptioniert und umgesetzt werden, dass Multiplikatoren und Interessierte relevante Inhalte sowohl über die Webseite als auch die einschlägigen Suchmaschinen schneller finden und sich umfassend über die Verkehrssicherheit und die Arbeit des DVR informieren können. Darüber hinaus stellt der DVR über das digitale Medienarchiv eine Vielzahl von Bilddokumenten zur Verfügung.
    Social Media: Die Social Media-Kanäle des DVR sollen zielgruppengerecht weiterentwickelt, umfassend betreut und moderiert werden.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartnerin DVR: Julia Fohmann 030/2266771-30

    3.4 Aktionen

    Tag der Verkehrssicherheit

    Ziele: Mit dem von zahlreichen Partnern bundesweit durchgeführten Tag der Verkehrssicherheit soll eine möglichst große Zahl an Verkehrsteilnehmenden über die breite Palette der Verkehrssicherheitsthemen informiert und zu verkehrssicherem Handeln motiviert werden.
    Maßnahmen: Der Tag der Verkehrssicherheit (immer am 3. Samstag im Juni, also am 20. Juni 2020) soll ins öffentliche Bewusstsein rücken, dass jede(r) dazu beitragen kann, die Unfallzahlen zu senken. Der DVR als Initiator des Tages der Verkehrssicherheit ist bei der Planung und Vorbereitung koordinierend und beratend tätig. Er stellt Broschüren und unterstützende Materialien zur Verfügung. Die Website www.tag-der-verkehrssicherheit.de dient als Plattform für Information und Dokumentation.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartnerin DVR: Cornelia Bamberg, 0228/40001-46

    Messen / Messebeteiligungen

    Gemeinsamer Auftritt mit dem BMVI auf der Eurobike in Friedrichshafen. Kooperationspartner: BMVI
    Ansprechpartnerin DVW: Hannelore Herlan, 030/5165105-20

    Messebeteiligungen: Steinexpo

    Ziele: Ansprache des Veranstaltungspublikums zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr und im innerbetrieblichen Verkehr, zur Prävention verkehrsbedingter Unfälle mit Schwerpunkt auf Geländewagensicherheit
    Maßnahmen: Auf dem Gemeinschaftsstand der BG RCI mit weiteren Partnern werden Präventionsangebote der Partner präsentiert.
    Partner: BG RCI, DGUV und weitere
    Ansprechpartnerin DVR: Sandra Demuth 0228/40001-53

    Messe IAA-Nutzfahrzeuge

    Ziele:
    Maßnahmen: Alle Informationen werden in Verbindung mit dem VDA festgelegt. Die Schwerpunkte auf der Messe und dem Freigelände werden daher erst im Frühjahr 2020 erstellt.
    Partner: VDA
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente 0228/40001-51

    Präsentation der Verkehrssicherheitsarbeit auf weiteren Veranstaltungen

    Ziele: Ansprache des jeweiligen Veranstaltungspublikums zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr und zur Prävention straßenverkehrsbedingter Unfälle
    Maßnahmen: An den auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichteten Informationsständen werden Präventionsangebote des DVR und seiner Mitglieder präsentiert und Fahrsimulatoren, Demonstrationen und Medien eingesetzt.
    Partner: DGUV
    Ansprechpartnerin DVR: Cornelia Bamberg, 0228/40001-34

    Deutschlands beste Autofahrer

    Ziele: Sensibilisierung zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr
    Maßnahmen: In diesem Wettbewerb sind Wissen und fahrerische Fähigkeiten gefragt. Die Zeitschrift „AutoBild“ ermittelt über einen entsprechenden Aufruf ca. 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei können aber auch alle, die im Besitz der Fahrerlaubnis sind, an den entsprechenden Tournee-Orten an diesem Wettbewerb teilnehmen. Mit der Berichterstattung in der Zeitschrift werden ca. 1 Mio. Leserinnen und Leser mit Informationen zur Verkehrssicherheit erreicht. In praktischen Fahrwettbewerben werden Deutschlands beste Autofahrerinnen und Autofahrer ermittelt.
    Partner: BMVI, AutoBild, DEKRA, DGUV, Bridgestone, Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZdK), Schaeffler
    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente 0228/40001-51

    Vorfahrt für sicheres Fahren – Jugend übernimmt Verantwortung

    Ziele: Durchführung von eigenständigen Recherchen und Verfassen von ganzseitigen Zeitungsseiten durch die Zielgruppe zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die besonderen Risiken junger Menschen im Straßenverkehr
    Maßnahmen: Verfassen von ganzseitigen Schwerpunktseiten in deutschen Tageszeitungen zur Verkehrssicherheit durch Schülerinnen und Schüler der SEK I und SEK II
    Partner: Kavalier der Straße, DGUV, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
    Ansprechpartner DVR: Hendrik Pistor, 030/2266771-19

    3.5 Verkehrspolitische Kommunikation

    Veranstaltungen im politischen Kontext

    Ziele: Information und Beratung politischer Entscheidungsträger/innen über aktuelle Entwicklungen in der Verkehrssicherheitsarbeit, um politische Entscheidungen für mehr Verkehrssicherheit auf fachkundiger Basis treffen zu können. Als zentrale politische Handlungsstrategie wir d die Vision Zero erläutert, aktiv beworben und die TOPForderungen werden als Umsetzungsbausteine in die Meinungsbildungsprozesse eingespeist.
    Maßnahmen: Durchführung von Veranstaltungen wie Fachforen, Panels, Informationsvorträge etc. für Abgeordnete, Abteilungs und Referatsleiter /innen und Ministerien mit örtlichem Fokus auf die Bundeshauptstadt und Landeshauptstädte. Zur fachlichen Untermauerung oder Klärung bestimmter Fragestellungen werden kleinere Gutachten, beispielsweise zu rechtlichen Problemen, in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse dann auf Veranstaltungen u.a. diskutiert werden.
    Partner: DGUV, wechselnd je nach Veranstaltung
    Ansprechpartner DVR: Jonas Hurlin 030/2266771-16

    Fachliche Begleitung der Verkehrssicherheitsarbeit in den Bundesländern

    Ziele: Verstärkung der Zusammenarbeit mit Bundesländern, Landkreisen und Kommunen sowie deren Beratung. Fortführung der Zusammenarbeit und Kontaktpflege mit politischen Entscheidern sowie den Entscheidungsvorbereiter/innen auf Landesebene (Information, Networkin g).
    Maßnahmen: Der DVR beteiligt sich an Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Koordinierungsgremien der Bundesländer.
    Ansprechpartner DVR: Jonas Hurlin, 030/2266771-16

    4. Europa / Internationales

    Vernetzung und Kooperation mit europäischen Umsetzerverbänden

    Ziele: Erfahrungsaustausch und Kooperation zur Verkehrssicherheitsarbeit
    Maßnahmen: gemeinsame grenzübergreifende Aktionen, Treffen von Repräsentanten der beteiligten Organisationen zur Vernetzung mit anderen europäischen Umsetzerverbänden; Austausch von Best-Practice-Modellen; Beratung europäischer Akteure durch die DVW
    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

    PIN-Performance Index ETSC

    Ziele: Benchmarking der Verkehrssicherheit in den Ländern Europas, um den Stand Deutschlands vergleichend zu ermitteln.
    Maßnahmen: Der DVR ist am PIN-Panel beteiligt, der die Zahlen und Daten für die Erstellung der Rankings seitens des Projektführers ETSC bereit stellt. Der DVR ist auch im Steuerungskomittee vertreten und bestimmt die Ausrichtung des PIN -Projektes mit. Erstellung der PIN-Flashes, Unterstützung der PIN-Veranstaltungen, Mitwirkung bei der Erstellung des PIN Annual Reports
    Partner: ETSC
    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix, 0228/40001-32

    Risikoobservatorium

    Ziele: Frühzeitige Ermittlung von globalen Trends und Entwicklungen im Bereich organisationale Mobilität und Verkehrssicherheit, um gezielt geeignete Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Im Rahmen der Trendsuche beim Risikoobservatorium der DGUV ist der DVR für die Integration des Themas Verkehrssicherheit in die Fragebögen (online) verantwortlich.
    Maßnahmen: In Zusammenarbeit mit der Risikobeobachtungsstelle für Unfallversicherungsträger (Institut für Arbeitsschutz IFA) der DGUV werden mit Hilfe eines internetbasierten Fragebogens Trends und Entwicklungen ermittelt, um den Präventionsbedarf vorausschauend zu erkennen. Dadurch können zum frühestmöglichen Zeitpunkt, zielgerichtet und gefährdungsorientiert, Angebote entwickelt werden. Zusätzlich wird im Rahmen der AG Schwerpunktsetzung im Rahmen der Vision Zero der DGUV der Bereich der berufsbedingten Verkehrsteilnahme eingebracht. Ebenso ist der DVR Mitglied im Zero Accident Forum.
    Partner: DGUV, IFA, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    Jahrzehnt der Verkehrssicherheit

    Ziel: Verbreitung von Informationen über das WHO-Jahrzehnt der Verkehrssicherheit 2011-2020 bei den Bürgern und Bürgerinnen Deutschlands.
    Maßnahmen: Der DVR unterstützt die Dekade, indem er an Aktivitäten zur Dekade teilnimmt, z.B. an Konferenzen und Workshops im Zusammenhang mit den WHOAktivitäten, und Informationsmaterialien verteilt. Zusätzliche Materialien sollen hergestellt und vom DVR weitergegeben werden. In regelmäßigen Abständen soll im Rahmen der DVR-Veröffentlichungen über die Entwicklung des „Jahrzehnts der Verkehrssicherheit“ berichtet werden.
    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix, 0228/40001-32

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