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DVR-/DVW-Arbeitsprogramm 2021

  • Aktuelles Arbeitsprogramm

    Für den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) ist die Sicherheitsstrategie Vision Zero Maßgabe ihres Handelns. Niemand soll durch einen Verkehrsunfall getötet oder schwer verletzt werden.

    Der DVR hat zehn Top-Forderungen gegenüber Politik und Industrie entwickelt, deren Umsetzung viele Leben retten würde. Es gilt, diese prioritären Themen verstärkt in Politik und Öffentlichkeit zu vertreten, damit sie Realität werden. Alle Mitglieder sind aufgerufen, dies aktiv zu unterstützen. Nach dem DVR-Themenschwerpunkt „Sicherer Fuß- und Radverkehr“ in den Jahren 2019 und 2020 will sich der DVR ab 2021 wieder in besonderer Weise für die Sicherheit auf Landstraßen und seine diesbezüglichen verkehrspolitischen Forderungen einsetzen.

    Bei der Erstellung des Jahresarbeitsprogrammes 2021 des DVR war es wieder notwendig, einen guten Weg zu finden zwischen einer breiten Maßnahmenpalette - zu vielfältig sind die Gefährdungen und die Ansatzpunkte - und einem gefährdungsorientierten Ansatz, also der Konzentration auf die Felder, die am meisten Effizienz versprechen. Eine besondere Herausforderung war es in diesem Jahr, bei den Planungen Corona-bedingte Einschränkungen als denkbar im Auge zu behalten.

    Um Synergie-Effekte zu erzielen, werden möglichst viele Mitglieder und weitere Kooperationspartner in die beschriebenen Maßnahmen eingebunden. Von zentraler Bedeutung ist eine Vernetzung der Verkehrssicherheitsarbeit mit den Aktivitäten der Bundesländer. Hier erfolgen das ganze Jahr über Meinungsaustausch und Abstimmungen nicht zuletzt über den Runden Tisch der Länder im DVR, über die Zusammenarbeit mit den Ländern im Rahmen der gemeinsamen Kampagne von DVR und BMVI "Runter vom Gas" und über die Beratung der Länder bezüglich ihrer Verkehrssicherheitsarbeit. Eine besondere Bedeutung hat in diesem Jahr die gemeinsame Arbeit an der „Strategie“, die das zukünftige Verkehrssicherheitsprogramm begleiten soll und in die alle Akteure eingebunden werden sollen. DVR und DVW sind in die Vorbereitungen involviert.

    Die Deutsche Verkehrswacht arbeitet mit ihren 600 Verkehrswachten, in denen sich rund 60.000 Mitglieder ehrenamtlich betätigen, in der Fläche. Mit über 8.500 Verkehrssicherheitstagen und moderierten Veranstaltungen (Zahlen 2019) sorgt sie dafür, dass das Thema „Verkehrssicherheit“ nicht nur theoretisch vermittelt, sondern praxisnah erlebt wird. Mit dieser Bürgernähe und der „Verkehrssicherheit zum Anfassen“, aber auch mit wissenschaftlichen Veranstaltungen und Diskussionen leistet sie ihren Beitrag zur Vision Zero. Einen Schwerpunkt legt sie zudem auf die Ansprache der Zielgruppe junger Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer über die sozialen Medien.

    Das vorliegende Arbeitsprogramm 2021 benennt die kostenwirksamen Programme, Medien und Projekte, die der DVR im kommenden Jahr seinen Mitgliedern zur Umsetzung anbietet, die er selbst durchführen, initiieren und anregen möchte. Die genannten Maßnahmen werden finanziell, inhaltlich und operativ unterstützt durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, weitere Kooperationspartner aus dem Kreis der DVR-Mitglieder und darüber hinaus gehende Partner.

    In diesem Arbeitsprogramm beschreibt auch die DVW ihre Programme und Projekte, die sie ihren Untergliederungen anbietet und die durch diese, z. T. in Kooperation mit Partnern, realisiert werden. Auch gemeinsame Projekte von DVR und DVW sind Gegenstand des Arbeitsprogramms.

    Es gilt der Finanzierungsvorbehalt. Entsprechende Gespräche finden parallel zum inhaltlichen Abstimmungsprozess statt. Die Maßnahmen sind oder werden evaluiert.

    Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich in diesem Arbeitsprogramm ausschließlich um kostenwirksame Projekte und Maßnahmen handelt und das Arbeitsprogramm daher nicht die gesamte Facharbeit von DVR und DVW abbildet.

    1. Verkehrsverhalten

    1.1 Kinder und Jugendliche

    Kind und Verkehr

    Ziele: Verbesserung der Verkehrssicherheit von Kindern im Vorschulalter

    Maßnahmen: Durchführung von Projekten zur Verkehrssicherheit mit Kindern in Kindertagesstätten, Kindergärten etc. sowie Infoveranstaltungen für Eltern, Erzieherinnen und Erzieher; Beteiligung an Verbrauchermessen mit Infos zur Sicherung von Kindern im PKW; Umsetzung der Ergebnisse der Programmevaluation; Berücksichtigung des Themas „Toter Winkel bei Lkw-Abbiegeunfällen/Rechtsabbiegeunfällen“.

    Partner: ACE, ADAC, ARCD, BMVI, Bundesvereinigung d. Fahrlehrerverbände, DVW, VCD

    Ansprechpartner DVR: Andreas Bergmeier, 0228/40001-55

    Kind und Verkehr

    Im Programm „Kind und Verkehr“ beteiligen sich zahlreiche DVW-Moderatorinnen und DVW-Moderatoren aktiv an der Umsetzung.

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    Kinder im Straßenverkehr

    Ziele: Durchführung von Verkehrssicherheitsarbeit in Kindertagesstätten, Beratung von Erzieherinnen und Erziehern, Anregungen und Anleitungen für eine langfristige Verkehrssicherheitsarbeit im Kita-Alltag.

    Maßnahmen: Information und Beratung von Erzieherinnen und Erziehern durch speziell hierfür von der DVW ausgebildeten KiS-Moderatorinnen und KiS-Moderatoren, Unterstützung von Kitas bei kindgerechter Verkehrserziehung, Durchführung von Verkehrssicherheitstagen. Aus- und Fortbildung weiterer KiS-Moderatorinnen und KiS-Moderatoren, Konzeptionierung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten zur Umsetzung des Projekts (Projekthandbuch).

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    Handbike Sicherheitstraining

    Ziele: Verbesserung der Verkehrssicherheit von jungen Menschen mit Beeinträchtigungen

    Maßnahmen: Unterstützung von zwei Handbike-Sicherheitstrainings für Kinder und Jugendliche in Kooperation mit dem Deutschen Rollstuhlsport Verband.

    Partner: Deutscher Rollstuhlsport Verband

    Ansprechpartner DVR: Andreas Bergmeier, 0228/40001-55

     

    Schulische Verkehrssicherheitsarbeit

    Ziele: Verbesserung der schulischen Verkehrssicherheitsarbeit; Förderung der sicheren Verkehrsteilnahme von Schülerinnen und Schülern

    Maßnahmen: Zusammenarbeit und Beteiligung an Maßnahmen der DGUV zur schulischen Verkehrssicherheitsarbeit (DGUV-Sachgebiet Verkehrssicherheit in Bildungseinrichtungen); Unterstützung des Koordinationsbüros zur Arbeit der Kinderunfallkommissionen und deren Jahrestagung; Pflege und Betrieb der Website: www.schulbusprojekte-in-deutschland.de; Kooperation mit VCD zum Zu-Fuß-zur-Schule-Tag 2021, Implementierung der Konzeption zur schulischen Radfahrausbildung in die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern

    Partner: DGUV, Verkehrsverbund Rhein-Sieg, VCD, VMS

    Ansprechpartner DVR: Andreas Bergmeier, 0228/40001-55

     

    Schulanfangsaktion

    Ziel: Motivation von motorisierten Verkehrsteilnehmern zu einer vorausschauenden und rücksichtsvollen Fahrweise insbesondere im Einzugsgebiet und direkten Umfeld von Schulen

    Maßnahmen: Durchführung von Schulanfangsaktionen unter dem Slogan „Brems Dich! Schule hat begonnen“ mit Spannbändern, Baseballkappen, Faltblättern sowie Aufklebern für den öffentlichen Nahverkehr.

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    „Sicher zur Schule“

    Ziele: Vorbereitung auf den Schulweg für Vorschulkinder und deren Eltern im letzten KiTa-Halbjahr

    Maßnahmen: Sicher zur Schule bereitet Kinder im letzten halben Jahr vor der Einschulung auf ihren Schulweg vor, das heißt auf die selbstständige Verkehrsteilnahme zu Fuß. Wichtig ist – neben der Vorbereitung in den Kitas – der starke Einbezug der Eltern, die mit ihren Kindern den Schulweg auswählen und üben. Die Maßnahme wird über örtliche Verkehrswachten mit ihren jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort umgesetzt.

    Ansprechpartner DVW: Thomas Moss, 0228/43380-64

     

    Förderung der Bewegungssicherheit und fahrpraktische Radfahrausbildung in der Grundschule

    Ziele: Überprüfung sowie Förderung von Wahrnehmungsfähigkeiten und Bewegungssicherheit. Umfassende Ausbildung zur Verkehrsteilnahme mit dem Fahrrad.
    Maßnahmen:  Für die Eingangsklassen der Grundschule steht ein Test von Wahrnehmung und Bewegungsfähigkeit zur Verfügung, auf dem eine vielfältige psychomotorische Vorbereitung für die Radfahrausbildung aufbaut (Velofit). In Klasse 3 und 4 schließt sich der Radfahrunterricht in Jugendverkehrsschulen oder in der unmittelbaren Verkehrsumgebung der Schulen an.

    Partner: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

    Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 030/5165105-24

     

    Digitale Angebote zur Verkehrserziehung und Radfahrausbildung für Grundschule und Elternhaus

    Ziele: Unterstützung und Stärkung der schulischen Verkehrserziehung durch moderne Medien. Direkte Ansprache und stärkere Beteiligung der Eltern.
    Maßnahmen: Die schulischen Unterrichtshilfen und -materialien für die Grundschule vom 1. bis zum 4. Schuljahr werden durch Online-Angebote für zuhause mit jeweils eigenen Bereichen für Kinder und für deren Eltern ergänzt. Die digitale Aufbereitung ermöglicht eine größere methodische Vielfalt und Anschaulichkeit. Die Qualität der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung wird verbessert, die Motivation der Kinder wird erhöht. Das computergestützte Üben für die Prüfung zur Radfahrausbildung wird ebenso wie die gesamte theoretische Vorbereitung erleichtert. Die Eltern erhalten in ihrem eigenen Bereich praxisbezogene Hinweise zur Vorbereitung und Unterstützung der eigenen Kinder. Und auch für die Lehrkräfte stehen jetzt digitale Ergänzungen für das Lehrerhandbuch zum Abruf bereit.

    Kooperationspartner: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

    Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 030/5165105-24

     

    Mobil teilhaben – Kids lernen Verkehr!

    Ziele: Mit „Mobil teilhaben – Kids lernen Verkehr!“ erwerben und trainieren Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung wichtige Kompetenzen, um die alltäglichen Herausforderungen im Straßenverkehr zu bewältigen.

    Maßnahmen: „Mobil teilhaben“ richtet sich an Lehrkräfte von Schulen, die ausschließlich von Kindern mit Behinderung besucht werden, oder an Unterrichtende in Schulen mit inklusiven Angeboten. Für die vier verkehrserzieherischen Bausteine „Unterwegs zu Fuß und mit dem Rollstuhl“, „Busfahren lernen“, „Bahnfahren lernen“ und „Radfahren lernen“ gibt es Unterrichtsanregungen, Arbeitsblätter und Bildmaterial, die auf der Verlagsseite der Deutschen Verkehrswacht kostenfrei heruntergeladen werden können. Mit dem Projekt leistet die Verkehrswacht einen wertvollen Beitrag für gesellschaftliche Gleichberechtigung und Gleichstellung von jungen Menschen mit einer geistigen Behinderung.

    Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 030/5165105-24

     

    Schülerlotsen

    Ziele: Sicherung des Schulwegs von Grundschulkindern, Initiierung und Förderung von freiwilligem, ehrenamtlichem Engagement von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Unfallprävention

    Maßnahmen: Sicherung von gefährlichen Stellen auf Schulwegen, Hilfestellungen für Grundschulkinder, Ausbildung weiterer Schülerlotsen, Ausstattung von Schülerlotsen mit Dienstbekleidung, Organisation und Durchführung des Bundeswettbewerbs der Schülerlotsen.

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    Buslotsen

    Ziele: Erhöhung der Schulwegsicherheit und Reduzierung von Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern, Initiierung und Förderung von freiwilligem, ehrenamtlichem Engagement von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Unfallprävention

    Maßnahmen: Sicherung der Fahrten im Schulbus und an Bushaltestellen durch Begleitung von Schulkindern im Schulbus, Weitergabe von Verhaltensregeln, Konfliktmanagement bei Streitigkeiten im Bus und an Bushaltestellen, Ausbildung weiterer Buslotsinnen und Buslotsen.

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    Jugendarbeit in der DVW

    Ziele: Heranführung Jugendlicher an ehrenamtliche Aufgaben in der Verkehrssicherheitsarbeit, Aufbau und Stärkung der Jugendorganisation in der DVW

    Maßnahmen: Unterstützung bestehender DVW-Jugendgruppen bei der Verkehrssicherheitsarbeit, Vernetzung bestehender DVW-Jugendgruppen und Initiierung weiterer DVW-Jugendgruppen. Durchführung des Jugendverkehrswachttags.

    Ansprechpartner DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Sebastian Straubel, 030/5165105-0

     

    Verkehrskadetten

    Ziel: Heranführung von Jugendlichen an ehrenamtliche Aufgaben in der Verkehrssicherheitsarbeit

    Maßnahmen: Theoretische und praktische Ausbildung und Prüfung von Verkehrskadetten (Vermittlung von umfangreichem Wissen über die StVO und Zeichengebung der Polizei, das Üben von sozialen und kommunikativen Fähigkeiten, Konfliktmanagement und Gefahrenbewältigung), Gründung weiterer Verkehrskadetten-Ortsgruppen.

    Ansprechpartner DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Sebastian Straubel, 030/5165105-0

    1.2 Junge Erwachsene

    Einstellungs- und Verhaltensänderungen bei jungen Fahrerinnen und Fahrern inklusive Internetportal

    Ziele: Frühzeitige und langfristige Intervention während der Einstellungsfestigung und daraus resultierende Verhaltensänderung zur Absenkung des Auffälligkeits- und Unfallrisikos junger Fahrerinnen und Fahrer

    Maßnahmen: Begleitung der Umsetzung des im Rahmen der BMVI/BASt Projektgruppe „Hochrisikophase“ entwickelten Optionsmodells zur Absenkung des Unfallrisikos von Fahranfängerinnen und –anfängern. Hierzu zählt u.a. die Unterstützung eines Modellversuchs einer Monitoring-Maßnahme mit standardisierter Kompetenzrückmeldung nach bestandener Fahrerlaubnisprüfung in der Phase des selbstständigen Fahrens. Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze und Themen für die Fahranfängervorbereitung, z.B. in der Thematisierung von Ablenkung, dem Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer oder zur Nutzung von Fahrerassistenzsystemen/automatisiertes und vernetztes Fahren. Mitwirkung an Arbeitsprozessen zur Modernisierung der Fahrausbildung. Gemeinsam mit Partnern Erarbeitung von Ansätzen zur Optimierung der Motorradausbildung. Koordination der Umsetzung und Weiterentwicklung des „Aufbauseminars für Fahranfänger“ im

    Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe. Redaktionelle Betreuung und Weiterentwicklung des Webangebots junges-fahren.de

    Partner: Deutsche Hochschule der Polizei, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, BASt, BAGFA, DEKRA, VdTÜV, TÜV/DEKRA arge tp 21, Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, DGUV, CIECA, DFA

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030 2266771-15

     

    Jung+Sicher+Startklar (ehemals Aktion junge Fahrer)

    Ziele: Senkung der Unfallzahlen von jungen Fahrerinnen und Fahrern, Sensibilisieren für die Gefahren im Straßenverkehr (z. B. durch Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit, etc.), Vorausschauendes und rücksichtsvolles Fahren fördern.

    Maßnahmen: Verkehrssicherheitstage und Unterrichtseinheiten mit thematisch zugeschnittenem Lehrmaterial an Schulen, durchgeführt von den örtlichen Verkehrswachten und Landesverkehrswachten in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften vor Ort. Verbesserung der Einschätzung des eigenen Fahrvermögens und zur Sensibilisierung für Gefahren beim Fahren mit dem Pkw oder motorisierten Zweirad.

    Ansprechpartnerin DVW: Dr. Imke Groeneveld, 030/5165105-51

     

    Mofakurs in der Schule

    Ziele: Umfassende Mobilitätsbildung in der Sekundarstufe (Klassen 8-10), mit abschließender Ausbildungsbescheinigung zum Erwerb der Mofaprüfbescheinigung beim TÜV o.Ä.

    Maßnahmen: Bei dem auf 18 Doppelstunden angelegten Kurs geht es um die Förderung von sicherheitsbewusstem und situationsangemessenem Verhalten im Straßenverkehr, um das Erkennen, Bewältigen und Vermeiden von Gefahren, um partnerschaftliches Handeln, um Mitverantwortung und Rücksichtnahme. Praxisnahe Verzahnung von Theorie und fahrpraktischen Übungen.

    Ansprechpartner DVW: Josef Weiß, 030/5165105-24

     

    Vermittlung von Verkehrssicherheitsthemen in der Fahrlehrerausbildung und -fortbildung

    Ziele: Erprobung der Vermittlung von Themen und Inhalten aus der Verkehrssicherheitsarbeit an Fahrlehreranwärter/innen im Rahmen der Fahrlehrerausbildung

    Maßnahmen: Im Rahmen einer Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten werden material- und referentenbasierte Vermittlungswege für Inhalte und Themen der Verkehrssicherheitsarbeit in der Fahrlehrerausbildung an der Fahrlehrerausbildungsstätte erprobt.

    Partner: Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten (BAGFA)

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030 2266771-15

     

    Gefährdungsbeurteilung junger Fahrerinnen und Fahrer – PROFILER

    Ziele: Reduzierung des Risikos bei identifizierten, potenziellen jungen Risikofahrerinnen und -fahrern durch den Einsatz geeigneter Coachingmaßnahmen, Identifikation von Gefährdungsstellen sowie Evaluation der Wirksamkeit.

    Maßnahmen: Auf Basis der abgeschlossenen Evaluation zu "Work & Drive - PROFILER" wird die Gefährdungsbeurteilung junger Fahrender als Präventionstool unterschiedlichen Unternehmen und Ausbildungsverbünden zur Nutzung bereitgestellt. Der DVR bietet hierbei die Datenerfassung, die Datenauswertung, die Erstellung der Gutachten und die begleitenden Coachingmaßnahmen zum Ausbau notwendiger Kompetenzen an. Dabei wird der Aspekt des Gesundheits- und Arbeitsschutzes unter Betrachtung verkehrssicheren Verhaltens integriert. Gleichzeitig ist eine Verbindung zu "Sicher in meiner Region" (Regio Protect UVT) in der Präventionsarbeit der gesetzlichen Unfallversicherungsträger hergestellt, da die beteiligten Unternehmen ihre jungen Beschäftigten anbieten können, dass die jungen Beschäftigten Gutachten zu ihren Risikodispositionen und Hinweise zum Eigencoaching erhalten.

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

     

    Sicher in meiner Region - Regio Protect UVT

    Ziele: Unfallrisiko für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Fahren von Kraftfahrzeugen durch eine gefährdungsorientierte, regional ausgerichtete Gefahren-thematisierung absenken.

    Maßnahmen: Für das Projekt werden auf Basis polizeilich erfasster Unfalldaten bestimmte Strecken ausgewählt, auf denen Personen zwischen 16 und 29 Jahren vermehrt verunfallen. Die in einer bestimmten Region identifizierten Unfallschwerpunkte werden per Real-Video aufgenommen, in animierten Videos virtuell aufbereitet und anschließend auf der Webseite www.sicher-in-meiner-region.de für die innerbetriebliche Prävention zur Verfügung gestellt. Durch regionale Nähe sowie die Verbindung von offline- und online-basiertem Lernen bauen die jungen Menschen ihre Kompetenzen im Bereich der Blickführung und entsprechender Beobachtungsstrategien aus. So können sie Gefährdungen frühzeitig erkennen und Risiken vermeiden.

    Partner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Berufsgenossenschaften der Bau-wirtschaft (BG BAU), Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM), Handel und Warenlogistik (BGHW), Holz und Metall (BGHM) sowie das Institut für Prävention und Verkehrssicherheit GmbH (IPV) und die Arbeitsgemeinschaft für den Kraftfahrzeugverkehr TÜV|DEKRA arge tp 21.

    Ansprechpartner/in DVR: Marita Menzel, 030/2266771-28, Kay Schulte, 030/2266771-15

     

     

    1.3 Erwachsene

    FahrRad…aber sicher!

    Ziel: Informationen über Unfallrisiken und unfallpräventive Verhaltensweisen beim Radfahren, Erhöhung der Akzeptanz für freiwilliges Tragen eines Fahrradhelms in allen Altersgruppen.

    Maßnahmen: Durchführung von Aktionstagen durch die örtlichen Verkehrswachten und Landesverkehrswachten, Beratung und Informationen zu verkehrssicheren Verhaltensweisen, Fahrradchecks zur Überprüfung der Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern, Werben für das freiwillige Helmtragen, zielgruppengerechte Veranstaltungen der Verkehrswachten vor Ort, Messeauftritt im Rahmen der Eurobike Friedrichshafen gemeinsam mit dem BMVI, Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten zur Umsetzung des Projekts (Projekthandbuch).

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    Fit mit dem Fahrrad

    Ziel: Trainingsprogramm speziell für ältere Rad- und Pedelecfahrende und Radfahrende mit motorischen Defiziten, um ein sicheres Fahrrad und Pedelec fahren zu gewährleisten, Training der Grundlagen und Anforderungen des Fahrradfahrens, Verbesserung von Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Koordination

    Maßnahmen: Halbtägige Trainings, bei denen die Grundlagen des sicheren Radfahrens trainiert werden (z.B. Auf- und Absteigen, Anfahren, Bremsen) sowie erweiterte Grundlagen (z.B. Spur fahren, Einhändig fahren, Langsam fahren), Vermittlung theoretischer Grundlagen,  bei Interesse ergänzt durch eine Ausflugsfahrt; Pedelectrainings mit einfachen Übungen für den Alltag. Aus- und Fortbildung weiterer „Fit mit dem Fahrrad“-Moderatorinnen und -Moderatoren.

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    Elektrotretroller

    Ziel: Beratung zur verkehrssicheren Nutzung, Ausprobieren von Elektrotretrollern im Schonraum, Erhöhung der Akzeptanz für freiwilliges Tragen eines Fahrradhelms, Aufklärung über rechtliche Aspekte 

    Maßnahmen:  Bei den Aktionstagen im Bundesprogramm „FahrRad…aber sicher!“ erhalten die Besucherinnen und Besucher von den örtlichen Verkehrswachten Informationen und Beratung rund um alle Fragen der verkehrssicheren Nutzung der Elektrotretroller.

    Zudem können sie in einem Parcours die Fahreigenschaften von Elektrotretrollern testen. Ausbau der vorhandenen Informationsmedien zu Elektrotretrollern (Internet, Flyer).

    Ansprechpartnerin DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31

     

    Pedelecs

    Ziel: Information über verkehrssichere Nutzung und Besonderheiten von Pedelecs, Erörterung von Sicherheitsfragen, Information über rechtliche Aspekte, praktische Möglichkeit des Kennenlernens und Ausprobierens von Pedelecs

    Maßnahmen: Weiterführung des Aktionselements „Pedelec“ und der zahlreichen Angebote vor Ort, Informationsangebot erweitern (Internet, Flyer); Durchführung von Fortbildungen für ehrenamtliche Umsetzer

    Ansprechpartnerinnen DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Karin Müller, 030/5165105-30

     

    Abbiegeunfälle

    Ziel: Information über Risiken bei Abbiegevorgängen, Aufklärung über typische Unfallkonstellationen zwischen Kraftfahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern, Beratung zum richtigen und sicheren Verhalten bei Abbiegevorgängen

    Maßnahmen: Weiterführung und Ausbau des Aktionselements „Abbiegeunfälle“ und der zahlreichen Angebote vor Ort; Informationsangebot erweitern (Internet, Flyer); Durchführung von Fortbildungen für ehrenamtliche Umsetzer

    Ansprechpartnerinnen DVW: Nina Tzschentke, 030/5165105-31, Karin Müller, 030/5165105-30

     

    Motorradsicherheit für Neu- und Wiedereinsteigerinnen und –einsteiger

    Ziele: Risikominimierung durch Information von Motorradfahrerenden über die Möglichkeiten der mentalen Vorbereitung und der Inanspruchnahme gezielter Weiterbildung.

    Maßnahmen: Die in 2016 bis 2020 entwickelte Risiko-App zur unmittelbaren Rückmeldung nach durchgeführten Fahrten soll in 2021 vermehrt innerhalb der Motorradszene  implementiert werden. Dabei soll ein auf den Risiken basiertes Coachingsystem zur individuellen Weiterbildung entwickelt werden.

    Partner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung / Berufsgenossenschaften und Unfallkassen / Unfallforschung der Versicherer / Institut für angewandte Verkehrspädagogik / Institut für Zweiradsicherheit

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

     

    Eco Safety Trainings – Sicheres Fahren in Beruf und Freizeit

    Ziele: Vermittlung von sicheren Fahrstrategien und –taktiken auf personellem Wege in der Verkehrsrealität und durch mediale Begleitung und Einsatz geeigneter Coachingsys-teme.

    Maßnahmen: Die Eco Safety Trainings kombinieren theoretische Informationen mit fahrpraktischen Elementen als betriebliche Sicherheitsmaßnahme im öffentlichen Straßenverkehr mit unterschiedlichen Konzepten, wie Sicherheitszirkel bei Exxon und Unilever, „SWU“, Transporter- und PKW-Coaching sowie Short Duration Trainings etc. Begleitende Evaluationen zeigen die Wirkungen der Maßnahmen auf. Die Thematik Geschwindigkeit ist ständiger Bestandteil der Beeinflussung. Insbesondere der Ausbau der standardisierten Verhaltenskompetenzmessung im Rahmen von mehreren Feedbackfahrten steht im Mittelpunkt der Integration in die Präventionsarbeit in den Unternehmen. Einige Unfallversicherungsträger haben die Eco Safety Trainings in ihre Präventions-angebote für Unternehmen aufgenommen und motivieren zur Nutzung. Die Entwicklung einer Didaktik für E-Mobilität soll abgeschlossen und pilotiert sein.

    Partner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung / Berufsgenossen und Unfallkassen / Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände / Unternehmen / Einrichtungen

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

     

    Fahrpraktische Sicherheitstrainings und -programme

    Ziele: Sensibilisierung von Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern

    Maßnahmen: Fahrpraktische Trainings zur Sensibilisierung. Dabei steht das Erkennen und Vermeiden von kritischen Verkehrssituationen im Vordergrund. Die Fahrer sollen für defensives Fahren sensibilisiert werden. Die Trainings werden unter Beteiligung von ca. 45 Kooperationspartnern durchgeführt.

    Partner: DGUV, DVR Mitglieder

    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

     

    Sicherheitstraining (SHT) für Pkw und Motorrad, bundesweite Firmentrainings

    Ziel: Unterstützung individuellen Fahrvermögens mit Pkw und Motorrad zur Verbesserung einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr

    Maßnahmen: Verbessern der Fähigkeiten zur Gefahrenerkennung und -einschätzung. Bewusst machen von gewohnten Verhaltensweisen und Bewegungsmustern in Fahrsituationen mit Längs- und/oder Querbeschleunigung (Lenken, Bremsen, Lenken + Bremsen). Trainieren von Handlungsalternativen um diese Situationen besser bewältigen zu können. Hierbei Vermittlung der richtigen Sitzposition und von fahrphysikalischen Grundlagen sowie Erläuterung der sicherheitsrelevanten Ausstattungsmerkmale der Fahrzeuge. Durchführung durch SHT-Moderatoren der DVW nach DVR-Richtlinien; neben individuellen Trainingsmöglichkeiten auch zentral organisierte, bundesweite Firmentrainings als Angebot für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Teilnahme an Sicherheitstrainings ermöglichen wollen.

    Ansprechpartner DVW: Simon Wagner, 030/5165105-13

     

    Maßnahmen zur Erhöhung der Anschnallquote von Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern

    Ziele: Sensibilisierung von Lkw-, Bus- und Transporterfahrerinnen und -fahrern

    Maßnahmen: Fortsetzung der Kampagne "Hat‘s geklickt?" zu den Themen "Anschnallen und Abstandsverhalten" bei gewerblich eingesetzten Fahrzeugen zur Güter- und Personenbeförderung.

    Partner: DGUV, BG Verkehr, VDA, VDIK, Mercedes Benz, MAN und weitere Partner

    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

     

    Verkehrssicherheitsarbeit im Rahmen der Integration und Migration

    Ziele: Verkehrssicherheitsarbeit für Geflüchtete und zugewanderte Menschen, um eine sichere Verkehrsteilnahme auf den täglichen Wegen sicherzustellen. Verkehrssicherheitsarbeit als Integrationsbeitrag etablieren und ehrenamtlich Aktive in ihrer Arbeit unterstützen.

    Maßnahmen: Die vielfältigen Projekte und Angebote der Verkehrssicherheitsarbeit mit Geflüchteten und zugewanderten Menschen vor Ort werden gebündelt und zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktiver und Kommunen übersichtlich aufbereitet. Die German Road Safety APP wird ausgebaut und um weitere Sprachen ergänzt. Die Zusammenarbeit mit Universitäten wird ausgebaut um die Studierenden zu unterstützen. Materialien für die Primarstufe und SEK I werden um weitere Aspekte ergänzt.

    Partner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Berufsgenossen und Unfallkassen, Deutsche Verkehrswacht (DVW)

    Ansprechpartnerin DVR: Olivera Scheibner, 030/2266771-18

     

    "sicher mobil“ – ein Programm für ältere Menschen im Straßenverkehr

    Ziele: Ziel ist es, die Mobilität älterer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, ganz gleich, ob sie überwiegend mit dem Auto, dem Fahrrad oder Pedelec, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, möglichst sicher und möglichst lange zu erhalten.

    Maßnahmen: Durchführung von „sicher mobil“ Moderatorenveranstaltungen für die Zielgruppe 65plus. Den aktiven Moderierenden wird in Fortbildungsseminaren das neue Handbuch mit Beispielveranstaltungen vorgestellt, es werden Erfahrungsaustauschseminare mit „jungen“ und „alten“ Moderierenden angeboten und Fortbildungen in den Praxisbausteinen „Zu Fuß unterwegs“ und „Mit dem Fahrrad oder dem Pedelec unterwegs“ durchgeführt. Ein Fokus wird auf die Ausbildung neuer Moderierender gelegt. Daneben wird die Vernetzung mit anderen Akteuren in der Seniorenarbeit weiter ausgebaut. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Programm „sicher mobil“ wird hierzu u.a. auf Seniorenmessen und dem Deutschen Seniorentag präsentiert. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Fahrlehrerschaft wird intensiviert. Für die Trainerinnen und Trainer der Umsetzer des Pkw-Sicherheitstrainings wird eine Fortbildungsveranstaltung für eine spezielle Programmvariante für ältere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer angeboten.

    Partner: BMVI, DGUV, ACE, ADAC, ARCD, DVW, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, VCD

    Ansprechpartner DVR: Torsten Buchmann, 030/2266771-38

     

    „sicher mobil“

    Im Programm „sicher mobil“ sind zahlreiche DVW-Moderatorinnen und DVW-Moderatoren aktiv an der Umsetzung beteiligt.

    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

     

    Mobil bleiben, aber sicher!

    Ziel: präventive Verkehrssicherheitsarbeit mit Seniorinnen und Senioren, um eine sichere Mobilität im Alter zu erhalten und zu fördern; Beratung und Information zu spezifischen Risiken im Straßenverkehr und zu Fragen der sicheren Mobilität im Alter, Aufzeigen sicherer Verhaltensweisen und Handlungsalternativen, praktische Anleitung und Unterstützung

    Maßnahmen: Durchführung von Aktionstagen durch die örtlichen Verkehrswachten und Landesverkehrswachten; individuelle Beratung und Information zu verkehrssicheren Verhaltensweisen, Bewusstmachen der speziellen Risiken und Probleme älterer Menschen im Straßenverkehr, Tests und praxisnahe Übungen; Einsatz verschiedener Aktionselemente, wie Seh- und Reaktionstestgeräte, Fahr- und Bremssimulatoren, die zum Mitmachen einladen, ein unverbindliches Testen ermöglichen und Anknüpfungspunkte für eine weiterführende Beratung bieten; praktische Anleitungen, etwa im Rollator- oder Pedelecparcours; Konzeptionierung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten zur Umsetzung des Projekts.

    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

     

    Rollatoren / Mobilitätshilfen

    Ziel: Information, Beratung und praktische Anleitung zur richtigen und sicheren Nutzung von Rollatoren und anderen Mobilitätshilfen für Senioren

    Maßnahmen: Weiterführung Aktionselement „Mobilitätshilfen / Rollator“ und der zahlreichen Angebote vor Ort; Informationsangebot im Internet; Konzeption und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für örtliche Verkehrswachten

    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

     

    Fit im Auto und weitere fahrpraktische Trainings

    Ziel: Fahrpraktische Übungen für Seniorinnen und Senioren, Verbesserung der individuellen Fahrkompetenz mit Hilfe von Expertinnen und Experten

    Maßnahmen: „Fit im Auto“ ist ein rund viereinhalbstündiges Fahrtraining mit bis zu 12 Personen pro Veranstaltung. Im Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Experten wird Wissenswertes zu technischen Neuerungen im Auto sowie zu Änderungen in der Straßenverkehrsordnung vermittelt. Anschließend finden ein Fahrtraining auf dem Übungsplatz und eine gemeinsame Ausfahrt mit dem Fahrschulwagen statt. Dabei werden genau die Fahraufgaben trainiert, bei denen ältere Fahrerinnen und Fahrer hauptsächlich Schwierigkeiten haben. Entwickelt wurde das Fahrtraining von der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. in Kooperation mit dem Fahrlehrerverband Niedersachsen, den niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Inneres und Sport und der Polizei Niedersachsen. „Fit im Auto“ und weitere fahrpraktische Trainings für Seniorinnen und Senioren werden bundesweit von vielen Verkehrswachten angeboten.

    Partner: LVW, OVW, Fahrlehrer, Polizei

    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

     

    Ältere Menschen und Angehörige – „Sicher mobil im Alter“

    Ziele: Eine selbstbestimmte sichere Mobilität im Alter und verstärkte Nutzung freiwilliger Angebote durch ältere Verkehrsteilnehmende.

    Sensibilisierung jüngerer Alterskohorten für ein achtsames, rücksichts- und respektvolles Verhalten im Straßenverkehr gegenüber anderen (älteren) Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern.

    Maßnahmen: Thematisch breit angelegte Kampagne zu Mobilität im Alter mit Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Inhaltliche Schwerpunkte sind: freiwillige Gesundheitschecks, freiwillige Angebote wie Rückmeldefahrten, Sicherheitstraining für Ältere, Bewegung und lebenslanges Lernen, typische Unfallursachen. Darüber hinaus sollen gezielt jüngere Verkehrsteilnehmende auf die Belange älterer zu Fuß Gehender und Rad Fahrender im innerstädtischen Bereich angesprochen werden.

    Partner: BMVI, DGUV

    Ansprechpartner DVR: Torsten Buchmann, 030/2266771-38

     

    DGUV Verkehrssicherheit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

    Ziele: Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch Hilfsangebote und Mobilitätstraining Teilhabe am Verkehrssystem und mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen.

    Maßnahmen: Durchführung von Seminaren; Ausbildung von Referentinnen/Referenten, die diese Seminare vor Ort mit den Fachkräften in Behinderteneinrichtungen umsetzen.

    Partner: Unfallversicherungsträger, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

     

    Prävention alkohol- und drogenbedingter Unfälle

    Ziele: Senkung der Zahl alkohol- und drogenbedingter Unfälle durch unterschiedliche Maßnahmen

    Maßnahmen: Pflege der Internetdatenbank „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“, Information von Multiplikatoren und Endverbrauchern mittels Materialien und Veranstaltungen zum Beispiel über den Einsatz von Alkohol-Interlocks, Kooperation mit der DHS zur „Alkoholwoche“.

    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix, 0228/40001-32

     

    Sicher fahren in der Land- und Forstwirtschaft

    Ziele: Sensibilisierung von Fahrern landwirtschaftlicher Fahrzeuge zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr und zur richtigen Ladungssicherung

    Maßnahmen: Moderatoren führen Veranstaltungen mit den Fahrern von landwirtschaftlichen Fahrzeugen durch, um Informationen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr unter Berücksichtigung des Themas Ladungssicherung zu vermitteln.

    Partner: DGUV, ADAC, LVW Niedersachsen, Infodienst Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz e.V. (aid), SVLFG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) und weiter Partner

    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

     

    Reise- und Fernbussicherheit

    Ziele: Einrichtung und Pflege einer Internetplattform zum Thema Reise- und Fernbussicherheit

    Maßnahmen: Installierung einer Datenbank im Internet, in der die Nutzer ihren Betrieb auf Grundlage vorformulierter Kriterien auf vorhandene Sicherheitsstandards prüfen können. Diese Plattform wird ständig aktualisiert und ist auch für Fahrgäste zugänglich.

    Partner: DGUV, Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V. (BDO), Mercedes Benz und weitere Partner

    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    1.4 Betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit

    Verkehrssicherheitsarbeit für Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Bildungsstätten

    Ziele: Durchführung, Stärkung und Verbesserung der Verkehrssicherheitsarbeit in Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und Bildungsstätten.

    Maßnahmen: Entwicklung und Weiterentwicklung eines umfassenden, aufeinander abgestimmten Seminar- und Medienkonzeptes unter Berücksichtigung von E-Learning und Webinaren. Entwicklung eines modernen E-Learning-Systems als Lernplattform. Ausbau des Medien- und Materialportals von Deinewege.info zur Nutzung durch die gesetzlichen Unfallversicherungsträger sowie Unternehmen und Einrichtungen. Fortschreibung der Integration des Aspekts Verkehrssicherheit in die DGUV/UK|BG Präventionskampagne „Kultur der Prävention" (kommmitmensch). Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Seminar- und Trainingsveranstaltungen einschließlich des Seminars „Alles im Griff?“. Ausbau der bestehenden Praxishilfe. Verstärkte Beratung von Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen sowie Erstellung individueller Angebote für Verkehrssicherheitsseminare und Aktionstage. Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern, beratenden Personen sowie externer Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z.B. Expertise zu Sicherheit in Betrieben, Berufsgenossenschaften und Unfall-kassen). Gemeinsamer Wettbewerb DVR/VDSI „Unterwegs - aber sicher!“. Umfängliche Einbindung ins Dresdner Forum Prävention. Ausrichtung eines Symposiums zur Zukunft der Mobilität beim 22. IVSS Weltkongress.

    Partner: DGUV, Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG), einzelne Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Betriebe und Forschungseinrichtungen, Basi, CIECA, ENETOSH, GDA, INQA, ISSA, ITF, NAK, KAN, VDSI, WHO, Das sichere Haus

    Ansprechpartner/in  DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15; Marita Menzel, 030/2266771-28

     

    GUROM – Mobilität sicher gestalten

    Ziele: Verkehrsbezogenen Analyse mobilitätsbezogener Gefährdungen und darauf aufbauende Präventionsmaßnahmen erproben, implementieren und evaluieren. Weiterentwicklung, auch von branchenspezifischen Modulen, sowie Einbindung von GUROM in die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA). Integration in Managementprozesse der Betriebe. Regelmäßige Aktualisierung der Interventionsdatenbank. Kooperation mit europäischen Organisationen für die Bereiche Verkehrssicherheit sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz.

    Maßnahmen: Ein umfassendes Online-Tool wird weiterentwickelt, das sowohl die technischen und situationsbedingten als auch die organisatorischen und persönlichen (psychischen und physischen) Gefährdungselemente umfasst. GUROM konzentriert sich darauf, Gefährdungen zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen für Personen in Betrieben und Organisationen vorzuschlagen, deren Wirkung bereits nachgewiesen wurde. Forschungsnehmerin ist die Friedrich-Schiller-Universität Jena (Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie). Der DVR kann damit der Forderung nach wissenschaftlich fundierten Angeboten auf der Grundlage aktueller Forschung Rechnung tragen. In Abstimmung mit den Unfallversicherungsträgern, der DGUV und der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz (NAK) soll GUROM als ein Instrument der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie mehr genutzt werden. Weitere spezifische Module zu Gefährdungen in der organisationsbedingten Mobilität (Fahrassistenzsysteme sowie Kurier-, Express- und Paketdienste) werden entwickelt und validiert. Die Zusammenarbeit mit der AUVA wird fortgesetzt. Das Online-Tool wird, basierend auf den Daten, Items und Erkenntnissen von GUROM, in der Praxis überprüft und insbesondere die individuellen Rückmeldungen für an GUROM Teilnehmende optimiert. Die Interventionsdatenbank wird regelmäßig aktualisiert und die Angebote standardisiert. Die Realisierung eines GUROM-Qualitätssiegels für die in der Daten-bank hinterlegten Interventionsmaßnahmen wird angestrebt.

    Partner: DGUV, NAK, Friedrich-Schiller-Universität Jena, einzelne Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Betriebe, EU-OSHA, AUVA

    Ansprechpartner/in DVR: Marita Menzel, 030/2266771-28; Kay Schulte, 030/2266771-15

     

    Fahrrad- und Pedelecmobilität

    Ziele: Sensibilisierung von Rad Fahrenden, Unternehmen, Einrichtungen und Belegschaften sowie Verbänden für eine sichere Fahrrad- und Pedelecmobilität.

    Maßnahmen: Durch intensive Auswertung vorhandener Unfallstatistiken im Bereich der Fahrrad- und Pedelecmobilität und durch die Vernetzung mit Akteuren der betrieblichen Fahrradmobilität sollen präventive Maßnahmen für den innerbetrieblichen und außer-betrieblichen Bereich entwickelt und verstärkt angeboten werden. Auch die sichere Nutzung von Lasten- und Transporträder soll gefördert werden. Das Programm "Sicherheit für den Radverkehr" wird weiterentwickelt und die entsprechenden Referenten/-innen weitergebildet. Zudem wird die Zusammenarbeit mit Fahrrad- und Mobilitätsverbänden hinsichtlich gemeinsamer Maßnahmen und verkehrspolitischen Forderungen intensiviert.

    Partner: DGUV, Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, Betriebe, VCD, Fahrradverbände

    Ansprechpartnerin DVR: Olivera Scheibner, 030 2266771-18

     

    Fahrsimulator

    Ziele: Steigerung der Verkehrssicherheit bei Nutzung von Wege- und Sonderrechten (Einsatzwagenfahrer). Steigerung der Verkehrssicherheit auf Wegen zur Arbeit und zurück sowie auf Dienstwegen

    Maßnahmen: Seminare für die Fahrer von Fahrzeugen die Sonderrechte nutzen dürfen. Ziel ist es diese gefahrenträchtigen Situationen zu thematisieren und mit den Fahrern sichere Alternativen zu erarbeiten. Simulatoren werden eingesetzt bei Veranstaltungen in Betrieben oder auf Messen. Ziel ist die Teilnehmer für kritische Situationen zu sensibilisieren.

    Partner: DGUV

    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

     

    UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion

    Ziele: Sensibilisierung der Versicherten von gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen in den Unternehmen und Institutionen

    Maßnahmen: Jährliche Schwerpunktaktion zur Sensibilisierung der Unfallversicherungsträger und der Versicherten zu einem risikoärmeren Verhalten. Entwicklung einer crossmedialen Ansprache mittels Medienpaketen, interaktiven Webangeboten, didaktischen Hinweisen, interaktivem Gewinnspiel. Das Thema für 2021 wird auf Wunsch des UK/BG/DVR-Ansprechpersonenkreises "Rücksichtnahme im Straßenverkehr" unter dem Gesichtspunkt einer Ich-Betrachtung (Was kann ich tun, damit …) sein.

    Partner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung / Berufsgenossen und Unfallkassen

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15;Marita Menzel, 030 2266771-28

     

    UK|BG/DVR-Jugendaktion - Material für Lehrerinnen und Lehrer sowie Ausbilderinnen und Ausbilder

    Ziele: Sensibilisierung junger Menschen (SEK I und SEK II) für Rücksichtnahme im Straßenverkehr sowie für eine sichere Verkehrsteilnahme.

    Maßnahmen: Anhand eines Klassenwettbewerbs werden 7./8. und 9./10. Klassen, Gruppen der Sekundarstufe II sowie Berufsschülerinnen und Berufsschüler motiviert und aktiviert, sich mit der Thematik "Rücksichtsvolles Verhalten, Abbau von Ignoranz gegenüber anderen am Verkehr Teilnehmenden" auseinander zu setzen. Dafür werden den Schulen Materialien zum Einsatz in den Schulen zur Verfügung gestellt.

    Partner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung / Berufsgenossen und Unfallkassen

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

     

    Qualitätssiegel

    Ziele: Analyseverfahren zur Beurteilung von Trainingsangeboten

    Maßnahmen: Für Firmen und Institutionen - auch für solche, die nicht dem DVR angehöhren - werden auf Wunsch Trainingsangebote auf Grundlage eines vorhandenen Kriterienkatalogs kontrolliert und bewertet. Entsprechen die Angebote die formulierten Kriterien, wird ein Qualitätssiegel für den Antragssteller vergeben.

    Partner: Für den Bereich des Europäischen Qualitätssiegels: ACEM /FIM, DGUV

    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    2. Technik und Forschung

    2.1 Fahrzeug

    Kampagne „bester beifahrer“

    Ziele: Erhöhung des Ausstattungsgrades von Kraftfahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen (FAS) und deren Anwendung durch Autofahrerinnen und Autofahrer. Beitrag zur langfristigen Senkung der Unfallzahlen bzw. der Reduzierung der Schwere von Unfällen.

    Maßnahmen: Mit Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird über die Unfallvermeidungspotentiale von FAS informiert. Endverbraucher/innen werden durch eine Broschüre, Pressearbeit, Filme und einen umfassenden Internetauftritt informiert. Der Handel, Flottenmanager, Fahrlehrer/innen und Leasingunternehmen werden mit gesonderten Maßnahmen. z.B. über Fachveranstaltungen und Fachpressearbeit, angesprochen.

    Partner: ACV, DGUV, DEKRA, KÜS

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36

     

    Beleuchtungsaktion („Licht-Test“)

    Ziele: Feststellung und Behebung von Beleuchtungsmängeln an Pkw und Lkw

    Maßnahmen: Kostenlose und freiwillige Überprüfung der Lichtanlage im Oktober des jeweiligen Jahres, Begleitung durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, „Spannbandaktion“ der DVW-Ortsvereine (Ankündigung der Aktion), statistische Auswertung der Mängelberichte.

    Partner: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Meisterbetriebe der Kfz-Innungen, Prüfstellen von Automobilclubs; Schirmherr: Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann, 030/5165105-21

     

    Initiative Reifenqualität - „Ich fahr auf Nummer sicher“

    Ziele: Verbreitung sicherheitsrelevanter Informationen über die Bedeutung der Reifen bei der Unfallvermeidung; Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für die Nutzung qualitativ hochwertiger Reifen. Botschaft: Eine angemessene Ausstattung der Kraftfahrzeuge mit guten Reifen, deren regelmäßige Kontrolle durch Fahrer/in bzw. Fachwerkstätten sowie die richtige Behandlung von Reifen tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden bzw. die Unfallschwere zu reduzieren.

    Maßnahmen: Mit Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit werden Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, der Handel sowie das Kraftfahrzeuggewerbe angesprochen. Einen Schwerpunkt wird die onlinebasierte Informationsvermittlung darstellen.

    Partner: ACE, ACV, ARCD, Coopertires, DEKRA, Continental, Pirelli, Vredestein, BRV, wdk, GTÜ, KÜS, DGUV, ZDK

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36

     

    Automatisiertes Fahren

    Ziele: Die Bevölkerung wird über das automatisierte Fahren aufgeklärt. Es werden die Chancen und Grenzen des automatisierten Fahrens aufgezeigt sowie die rechtlichen Aspekte erläutert.

    Maßnahmen: Öffentlichkeitswirksame Verbreitung des Lexikons „Automatisiertes Fahren“ Druck und Versand des Lexikons sowie die Bereitstellung auf der DVR- Homepage. Entsprechende Pressearbeit und Teilnahme an themenbezogenen Veranstaltungen.

    Partner: DGUV, Zulieferindustrie, Automobilindustrie, Überwachungsorganisationen

    Ansprechpartner DVR: Welf Stankowitz, 0228/40001-33

     

    Sicherer Radverkehr

    Ziele: Informationen zum Fahrrad Fahren und Fahren von Pedelecs

    Maßnahmen: Bekanntmachung und Versand der Broschüre „Sicher Rad fahren mit und ohne Elektroantrieb“ sowie des Plakats und des Flyers „Prüfen Sie Ihr Rad“ mit Sicherheitshinweisen, u.a. zum Thema „Toter Winkel bei Lkw-Abbiegeunfällen/Rechtsabbiegeunfällen“. Einstellung der Medien auf die Homepage des DVR

    Partner: DGUV, BMVI, Zweirad- Industrie-Verband, ExtraEnergy, ADFC

    Ansprechpartner DVR: Welf Stankowitz, 0228/40001-33

    2.2 Straße

    Stärkung des Infrastruktursicherheitsmanagements

    Ziele: Unterstützung der Unfallkommissionen und Verkehrsschauen und Audits in Deutschland, Angebote für Kommunen

    Maßnahmen: Erhöhung des Stellenwertes der Verkehrssicherheit sowie Fortsetzung der Seminare zur Weiterbildung der Unfallkommissionen auf Länder-, Kreis- und Kommunalebene. Bereitstellung von Informationen über beispielhafte Maßnahmen; Beispielsammlung "Gute Straßen in Stadt und Dorf"; DVR-Themenserie für lokale Entscheider, die auch das Thema „Toter Winkel bei Lkw-Abbiegeunfälle/Rechtsabbiegeunfälle“ berücksichtigt.

    Partner: DGUV, UDV, FGSV, BASt, TH Köln, Bueffee GbR, Bergische Universität Wuppertal

    Ansprechpartner DVR: Dr. Detlev Lipphard, 0228/40001-56

     

    Sicherheitsaudit von Straßen

    Ziele: Unterstützung der Aus- und Weiterbildung zum Sicherheitsaudit

    Maßnahmen: Unterstützung bei der Planung und Durchführung der jährlichen Fortbildungsseminare mit Auditorenforum an den Universitäten in Weimar und Wuppertal.

    Partner: DGUV, FGSV, BASt, Bauhaus-Universität Weimar, Bergische Universität Wuppertal

    Ansprechpartner DVR: Dr. Detlev Lipphard, 0228/40001-56

     

    Seminare "Verkehrssichere Gestaltung innerörtlicher Hauptverkehrsstraßen"

    Ziele: Verbesserung der Verkehrssicherheit auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen, Erhöhung der Sicherheit für den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden in Städten durch die Planung von sicheren Verkehrsanlagen

    Maßnahmen: Vermittlung der zentralen Grundlagen sicherer Fuß- und Radverkehrsführung; Hilfestellung zur Anwendung von Regelwerken und Hinweisen der FGSV; Vermittlung von praktischen Lösungen bei typischen Konfliktsituationen für ein sicheres Miteinander der verschiedenen Verkehrsarten in Hauptverkehrsstraßen unter Beachtung des besonderen Schutzbedürfnisses von zu Fuß Gehenden und Rad Fahrenden; Vermittlung beispielhafter Maßnahmen

    Partner: DGUV, BMVI, Difu

    Ansprechpartner DVR: Dr. Detlev Lipphard, 0228/40001-56

    2.3 Verkehrsmedizin / Rettungswesen

    Medikamente im Straßenverkehr

    Ziele: Information und Aufklärung  von Verkehrsteilnehmern, Multiplikatoren, Ärzten und der Presse zum Thema „Medikamente und Straßenverkehr“.

    Maßnahmen: Pflege der Internetdatenbank „Medikamente“. Erstellung eines Informationsflyers/Broschüre für Ärzte zum Thema „Medizinalcannabis“ und eines Faktenblattes zu Multimedikation.

    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix, 0228/40001-32

     

    Verbesserung der Notfallrettung und Förderung der Ersten Hilfe

    Ziele: Optimierung der Versorgung Unfallverletzter vom Unfallort bis hin zum Krankenhaus; Förderung der Ersten Hilfe

    Maßnahmen: Aufklärung der Verkehrsteilnehmer über das richtige Verhalten im Begegnungsverkehr mit Sondereinsatzfahrzeugen und über Erste Hilfe

    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix, 0228/40001-32

     

    Hilfefinder

    Ziele: Bereitstellung von Informationen und Hilfe für Unfallopfer mit psychischen Unfallfolgen

    Maßnahmen: Pflege und laufende Aktualisierung der interaktiven Webseite „www.hilfefinder.de“

    Partner: Bast, VOD

    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix ,0228/40001-32

    2.4 Fachveranstaltungen / Forschungsprojekte

    DVR-Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“

    Ziele: Studierende und Professuren aller Fachbereiche sollen zur praxisnahen Auseinandersetzung mit den Themen Mobilität und Verkehrssicherheit angeregt werden. Innovativer Studien- und Forschungsergebnisse können so in der aktuellen Präventionsarbeit des DVR nutzbar gemacht werden. Der DVR kann damit der Forderung nach wissenschaftlich fundierten Angeboten auf der Grundlage aktueller Forschung Rechnung tragen.

    Maßnahmen: Studierende, die eine Abschlussarbeit an deutschen Universitäten und Fachhochschulen schreiben oder geschrieben haben, werden zum Einreichen Ihrer Arbeit aufgefordert. Die Abschlussarbeiten sollen sich schwerpunktmäßig mit Unfallforschung und der Analyse von Unfallursachen im Bereich Betrieb, Schule und kommunale Verkehrssicherheit befassen und dabei konkrete Lösungsansätze aufzeigen. Die Preisträger und Preisträgerinnen werden von einer Jury ausgewählt und in einer Veranstaltung gewürdigt.

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

     

    DVR-Kolloquium

    Ziele: Information von Entscheidungsträgern und Multiplikatoren über ein spezielles Thema der Verkehrssicherheitsarbeit.

    Maßnahmen: Vortragsveranstaltung. Themen und Kooperationspartner für 2021 stehen noch nicht fest.

    Partner: DGUV, N.N.

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36

     

    Fachtagung der DVW

    Ziele: Umfangreiche Information, Diskussion und Aussprache zu einem aktuellen Thema der Verkehrssicherheit

    Maßnahmen: Veranstaltung mit Fachvorträgen, Podiumsdiskussionen, Fragerunden aus dem Publikum

    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

     

    Fortbildungsveranstaltung für ehrenamtliche Umsetzer

    Ziele: Qualitätssicherung für die Umsetzung der Bundesprogramme

    Maßnahmen: Informationsweitergabe und Meinungsaustausch mit den in den Ortsverkehrswachten Verantwortlichen für die Umsetzung der Bundesprogramme

    Ansprechpartner DVW: Daniel Schüle, 030/5165105-10

     

    Fachveranstaltung für den Meinungsaustausch und die Netzwerkbildung der Juristinnen und Juristen der Mitglieder des DVR

    Ziele: Den Juristinnen und Juristen der Mitglieder des DVR soll auch im Jahr 2021 der Meinungsaustausch und die Netzwerkbildung innerhalb der Dachorganisation ermöglicht werden. Externe Referentinnen und Referenten werden juristische Themen aus dem Verkehrsrecht beleuchten und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren.

    Maßnahmen: Es wird eine Veranstaltung in Berlin organisiert, zu der Juristinnen und Juristen der DVR- Mitglieder eingeladen werden. Zu aktuellen Themen werden Experten oder Expertinnen eingeladen, die referieren oder interviewt werden. Es werden ausreichend Gelegenheiten geschaffen, um den Teilnehmenden Diskussion und Austausch zu ermöglichen.

    Partner: DGUV

    Ansprechpartner DVR: Stefan Grieger, 030/2266771-13

     

    DVR Forum Sicherheit und Mobilität

    Ziele: Diskussion und Austausch zu aktuellen, auch kontroversen Fragen einer sicheren Mobilität mit DVR-Mitgliedern, der Politik, den Medien, der Wirtschaft und der Wissenschaft.

    Maßnahmen: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung. Themen und Kooperationspartner für 2020 stehen noch nicht fest

    Partner: DGUV, N.N.

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36

     

    WISOM – Wissensdatenbank organisationaler Mobilität

    Ziele: Wissensdatenbank mit Zusammenfassungen und entsprechenden Komplettdokumenten (Veröffentlichungen/Publikationen) für die Präventionsarbeit.

    Maßnahmen: Um Aufsichtspersonen und Unternehmen aktuelle Fachartikel, Präsentationen oder Abschlussarbeiten (Master/Bachelor) zu betrieblicher Verkehrssicherheitsarbeit zur Verfügung zu stellen, haben das IAG und der DVR gemeinsam WISOM (Wissensdatenbank organisierter Mobilität) aufgebaut. Dabei geht es um den stetigen Ausbau und die Pflege der Fachbeiträge.

    Partner: DGUV, IAG

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

    3. Öffentlichkeits- und politische Arbeit

    3.1 Kampagnen

    Fachliche Begleitung BMVI / DVR-Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“

    Ziele: Ansprache der Verkehrsteilnehmenden zu ihren spezifischen Unfallrisiken (z.B. Pkw, Fahrrad, Motorrad, Elektrokleinstfahrzeuge) und zu Hauptunfallursachen wie unangepasste Geschwindigkeit oder Ablenkung

    Maßnahmen: Durchführung einer umfassenden Verkehrssicherheitskampagne gemeinsam mit dem BMVI im 13. Jahr. Internet/Soziale Medien, Veranstaltungen, PR, Presse- und Medienarbeit, Werbemaßnahmen

    Partner: BMVI, je nach Projekten diverse Partner wie Automobilclubs, technische Überwachungsvereine, Fahrschulen, Medien u.v.m. sowie Prominente

    Ansprechpartnerin DVR: N.N.

     

    Fortführung Partnermaßnahmen Landstraßensicherheit und Innerortsmaßnahmen im Rahmen der Kampagne „Runter vom Gas“

    Ziele: Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden für Unfallrisiken

    Maßnahmen: Materialpaket (Broschüren, Banner, Poster etc.) und Veranstaltungsformate zu Themenschwerpunkten Innerorts bzw. Landstraße bzw. übergreifenden Themen wie Ablenkung

    Partner: BMVI, Bundesländer, Polizei (ggfls. mit weiteren Partnern wie Verkehrswachten etc.)

    Ansprechpartnerin DVR: N.N.

     

    Beiträge zur Kampagne Präventionskultur der DGUV - kommmitmensch

    Ziele: Die DGUV führt seit 2017 eine Dachkampagne zum Thema „Kultur der Prävention“ durch. Diese ist angelegt auf eine Laufzeit von zehn Jahren

    Maßnahmen: In Zusammenarbeit mit der Kampagnenkoordination der DGUV und den einzelnen Akteuren in der Umsetzung der Kampagne „Kultur der Prävention“ werden für die einzelnen der sechs Handlungsfelder unterstützende Maßnahmen und Beiträge bereit gestellt, um das Thema „Prävention in der beruflich bedingten Mobilität“ zu integrieren. Der DVR begleitet die Kampagne auf seinen Social Media Kanälen (Twitter/Facebook). Hierzu werden Ideen entwickelt, wie Verkehrssicherheit in den sechs Handlungsfeldern der Kampagne abgebildet werden kann. Ziel ist, diese Empfehlungen/Reminder visuell abzubilden, z.B. durch Grafiken, Gifs, Fotos, Videos etc. Weiterentwicklung und Bereitstellung von konkreten Botschaften für die Kommunikation durch die gesetzlichen Unfallversicherungsträger inkl. entsprechender Druckdaten. Veröffentlichungen von Hilfestellungen für die betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit unter Nutzung der Kampagnenpartnerlogos als Absender.

    Partner: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36; Kay Schulte 030/2266771-15

     

    Autobahn-/Rastplatz-Plakatierung

    Ziele: Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden für Hauptunfallursachen

    Maßnahmen: Plakatentwicklung in Abstimmung mit DGUV, BMVI und Bundesländern, voraussichtlich in Verknüpfung mit der nationalen Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“

    Partner: DGUV, BMVI, Bundesländer

    Ansprechpartnerin DVR: N.N.

     

    Kampagne zu Elektrokleinstfahrzeugen

    Ziele: Vorgesehen ist die Fortsetzung der 2020 gestarteten Kampagne zur sicheren Nutzung von E-Tretrollern. Dies ist mit dem BMVI noch abzustimmen.

    Ziele der Kampagne sind die Sensibilisierung für einen regelkonformen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Elektrokleinstfahrzeugen, speziell der E-Tretroller, und die Reduktion der damit verbundenen Verkehrsunfälle bzw. Sicherheitsprobleme. Die Zielgruppe sind Nutzer/innen von E-Tretrollern.

    Maßnahmen: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Entwicklung von Informationsmaterial, Mitmach-Aktionen in Form von Aufklärungstrainings

    Partner: BMVI, DGUV, Anbieter von E-Tretroller-Share-Diensten, Landesverkehrswachten, örtliche Polizeidienststellen

    Ansprechpartnerin DVR: Paula Boks: 030/2266771-42

     

    Kampagne zu Landstraßen

    Ziele: Der DVR beabsichtigt, im Jahr 2021 die Landstraßensicherheit zu seinem Schwerpunktthema zu machen. Begleitend sollen öffentlichkeitswirksame Maßnahmen durchgeführt werden. Dieses Vorhaben ist mit dem BMVI noch zu besprechen.

    Ziele der Kampagne sind die Ansprache und Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden auf Landstraßen zu den spezifischen Unfallrisiken und die Reduktion von Verkehrsunfällen.

    Maßnahmen: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Entwicklung und Verbreitung von Informationsmaterial, öffentlichkeitswirksame Aufklärungsmaßnahmen

    Partner: BMVI, DGUV, Landesverkehrswachten, Polizeien, Gemeinden

    Ansprechpartnerin DVR: Paula Boks: 030/2266771-42

     

    7. Sinn oder entsprechendes Aufklärungsformat

    Ziel: Kontinuierliche und wirksame Aufklärung einer breiten Öffentlichkeit über alltägliche Fragen der Verkehrssicherheit

    Maßnahmen: Produktion von drei- bis fünfminütigen Spots (7. Sinn oder entsprechend) zur Ausstrahlung im Fernsehen und weiteren Nutzung (Social Media, Schulungen, Fortbildungen etc.).

    Partner: DGUV; mit weiteren potentiellen Partnern werden Gespräche geführt.

    Ansprechpartnerin DVR: N.N.

     

    Kampagne zur Erhöhung der Qualität im Begleiteten Fahren ab 17 (BF 17-Kampagne)

    Ziele: Die Erhöhung der Teilnahmezahlen und der Qualität im Begleiteten Fahren ab 17. Dazu gehören insbesondere eine komplette Ausnutzung der möglichen Begleitdauer und die Unterstützung von Begleitpersonen und Begleiteten in der Begleitphase.

    Maßnahmen: Crossmediale Kommunikationsmaßnahmen zur frühzeitigen Auseinandersetzung mit dem Einstieg in die Mobilität, die bei einer Entscheidung für einen Früheinstieg das Begleitete Fahren als den besten, cleversten und sichersten Weg zum Führerschein aufzeigen. Zusätzlich werden Fahranfänger/innen und Begleitpersonen durch geeignete Materialien in der Begleitphase unterstützt.

    Partner: BMVI, BASt, DVW, DEKRA, Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V, TÜV Hanse, TÜV Nord, TÜV Süd, TÜV Rheinland und TÜV Hessen

    Ansprechpartnerin DVR: Nina Ludolphi, 030/2266771-35

    3.2 Printmedien

    Pressearbeit offline

    Ziele: Mit seiner Presse- und Medienarbeit informiert der DVR sowohl Mitglieder als auch Journalisten und Interessierte über Aktuelles aus der Verkehrssicherheitsarbeit.

    Maßnahmen: Um seine Ziele zu erreichen, erstellt der DVR vier Mal pro Jahr den DVR report. Er erstellt und veröffentlicht Umfragen zum aktuellen Geschehen, stellt Fotos und Grafiken für die Medien und Mitglieder bereit und informiert über aktuelle Unfallzahlen zu einem Schwerpunkt-Thema einmal jährlich in einem Statistik-Booklet.

    Partner: DGUV

    Ansprechpartnerin DVR: Julia Fohmann, 030/2266771-30

     

    mobil und sicher - Das Verkehrswachtmagazin

    Ziel: Information über Verbands- und Verkehrssicherheitsthemen für Mitglieder und interessierte Bürger*innen, sowie Partner und Fachpublikum aus Politik, Wirtschaft und Forschung

    Maßnahmen: zweimonatliche Erscheinungsweise. Inhalte: Berichte aus der Verkehrswachtarbeit (z.B. über aktuelle Projekte, Aktionen und Diskussionsschwerpunkte, Veranstaltungen, Arbeitsgrundsätze), ferner Artikel zu Verkehrserziehung/-psychologie, Verkehrspolitik, Verkehrstechnik, Verkehrsrecht, Unfallforschung sowie Mobilität und Umwelt, Interview mit einer Persönlichkeit aus dem Umfeld der Verkehrssicherheitsarbeit. Beilagen aus den Landesverkehrswachten Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen (regional begrenzt). Seit Mai 2017 werden die Heftinhalte gemeinsam von einem verbandsinternen Redaktionsbeirat und der externen Chefredaktion festgelegt.

    Internet:www.mobilundsicher.de und Facebook www.facebook.com/mobilundsicher sowie Twitter https://twitter.com/mobilundsicher,

    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann; Tel. 030/5165105-21

     

    DVR-Schriftenreihe

    Ziele: Information zur Verkehrssicherheit

    Maßnahmen: Jährliche Veröffentlichung zu einem aktuellen verkehrssicherheitsrelevanten Thema. Die Schriftenreihe wird allen Mitgliedern, Partnern und Interessierten zur Verfügung gestellt.

    Partner: DGUV, N.N.

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36

     

    DVR-Jahresbericht

    Ziele: Information über die Arbeit des DVR

    Maßnahmen: Der Jahresbericht wird allen Mitgliedern, Partnern und weiteren Interessenten zur Verfügung gestellt.

    Partner: DGUV

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36

    3.3 Elektronische Medien

    Pressearbeit online

    Ziele: Mit seiner Presse- und Medienarbeit informiert der DVR sowohl Mitglieder als auch Journalisten und Interessierte über Aktuelles aus der Verkehrssicherheitsarbeit.

    Maßnahmen: Um seine Ziele zu erreichen, pflegt der DVR seine Webseite. Regelmäßig wird auf der Webseite zu aktuellen Themen und Ereignissen Stellung bezogen. Darüber hinaus informiert die Webseite auch mit Servicethemen über die Verkehrssicherheit. Damit eine noch größere Zahl an Menschen über Neues aus der Verkehrssicherheit informiert wird, pflegt der DVR seine Social-Media-Kanäle. Hierfür erstellt er Posts, Grafiken, Videos.

    Partner: DGUV

    Ansprechpartnerin DVR: Julia Fohmann 030/2266771-30

     

    Rundbrief „Verkehrswacht intern“

    Ziel: Vermittlung von verbandsinternen Informationen zur Durchführ­ung der Bundesprojekte, Hinweise auf Termine und Veranstaltungen, Verweise auf Nachrichten und Neuigkeiten aus der Verkehrspolitik und Verkehrsforschung, die die Arbeit der DVW betreffen

    Maßnahmen: Monatlicher Versand des Rundbriefs „Verkehrswacht intern“ als PDF-Dokument per E-Mail an alle Verkehrswachten, DVW-Mitarbeiter und Mitglieder von DVW-Gremien.

    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann, 030/5165105-21

     

    Presse- und Medienarbeit, Internetauftritt der DVW

    Ziele: Umfassende Öffentlichkeitsarbeit durch Information über Projekte und Anliegen der Verkehrssicherheitsarbeit, Pressearbeit, Bereitstellung von Bildmaterial für die Öffentlichkeit, Terminankündigungen, aktuelle Themen, Ausbau des Social-Media-Auftritts (Facebook, Youtube, Twitter, Instagram), Eigendarstellung der DVW und ihrer Arbeit, Vernetzung mit Partnern, Service-Leistungen für Verkehrswachten und Bürger*innen

    Maßnahmen: Pressemitteilungen, kontinuierliche Pflege und Ausbau von Rubriken des Internetauftritts, kostenlose Bereitstellung von Medien und Materialien für Bürgerinnen und Bürger sowie VW-Mitgliedern über den Online-Medien-Shop, Angebot von Bewegtbildmedien zur Information über Verkehrssicherheitsthemen und Aktionen der DVW,

    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann, 030/5165105-21

    3.4 Aktionen

    Tag der Verkehrssicherheit

    Ziele: Mit dem von zahlreichen Partnern bundesweit durchgeführten Tag der Verkehrssicherheit soll eine möglichst große Zahl an Verkehrsteilnehmenden über die breite Palette der Verkehrssicherheitsthemen informiert und zu verkehrssicherem Handeln motiviert werden.

    Maßnahmen: Der Tag der Verkehrssicherheit (immer am 3. Samstag im Juni, also am 19. Juni 2021) soll ins öffentliche Bewusstsein rücken, dass jede(r) dazu beitragen kann, die Unfallzahlen zu senken. Der DVR ist bei der Planung und Vorbereitung des TdV koordinierend und beratend tätig. Er stellt Broschüren und unterstützende Materialien zur Verfügung. Die Website www.tag-der-verkehrssicherheit.de dient als Plattform für Information und Dokumentation. 2020 wurde erstmalig eine digitale Aktion durchgeführt, voraussichtlich wird diese, zusätzlich zu den Veranstaltungen vor Ort, 2021 weitergeführt.

    Partner: DGUV

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36

     

    Messen / Messebeteiligungen

    Gemeinsame Auftritte mit BMVI und DVR auf der IAA in München sowie mit BMVI auf der EUROBIKE in Friedrichshafen.

    Ziele: Messebesucher*innen sind an einem spezifischen Thema interessiert und können darum gut einer Zielgruppe der DVW-Verkehrssicherheitsarbeit zugeordnet werden (Radfahrende/Autofahrende). Zielgerichtet werden so Inhalte zur sicheren Verkehrsteilnahme mit dem entsprechenden Fahrzeug vermittelt. Schwerpunkt liegt dabei auf dem

    Verkehrsverhalten, der Mensch steht also im Mittelpunkt. Des Weiteren kann die Präventionsarbeit der DVW vorgestellt und weitergehende Beratungsgespräche angeboten werden.

    Maßnahmen: Mit Infomaterialien werden einzelne Aspekte zur sicheren Verkehrsteilnahme intensiv angesprochen. Der Einsatz von Aktionsgeräten bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur erlebnisorientierten Auseinandersetzung und Vermittlung spezifischer Verkehrssicherheitsthemen. Weitere Möglichkeiten sind die Umsetzung von aufmerksamkeitsstarken Aktionen, um die Messebesucher*innen zu sensibilisieren. Bei den Auftritten der DVW unterstützen regelmäßig ehrenamtliche Mitglieder örtlicher Verkehrswachten.

    Partner: BMVI, DVR

    Ansprechpartner DVW: Heiner Sothmann, 030/5165105-21

     

    Internationale Automobilausstellung (IAA)

    Ziele: Ansprache des Veranstaltungspublikums zu sicherem Verhalten im Straßenverkehr und zur Prävention straßenverkehrsbedingter Unfälle.

    Maßnahmen: Die IAA findet 2021 erstmals in München statt Wir gehen davon aus, dass im Rahmen der vom VDA geplanten Neuausrichtung der IAA ein gemeinsamer Auftritt von BMVI, KBA, DVR und DVW Sinn macht, das Thema Sicherheit durch die neue Konzeption der IAA aber noch an weiteren Stellen demonstriert werden kann. Dies muss konzeptionell noch mit dem Veranstalter und den Partnern BMVI und DVW besprochen werden.

    Partner: DVW, DGUV, BMVI, VDA

    Ansprechpartnerin DVR: Beatrice Frensel, 030/2266771-36; Jürgen Bente, 0228/40001-51

     

    Deutschlands beste Autofahrer

    Ziele: Sensibilisierung zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr

    Maßnahmen: In diesem Wettbewerb sind Wissen und fahrerische Fähigkeiten gefragt. Die Zeitschrift AUTO BILD weist über einen entsprechenden Aufruf auf diese Aktion hin. Dabei können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ein Internetportal für diese Aktion anmelden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass jeder, der im Besitz der Fahrerlaubnis ist, an den entsprechenden Tourneeorten an diesem Wettbewerb teilnehmen kann. Mit der Berichterstattung in der Zeitschrift werden ca. 1 Mio. Leser mit Informationen zur Verkehrssicherheit erreicht. In praktischen Fahrwettbewerben wird Deutschlands beste/r Autofahrer/in ermittelt.

    Partner: BMVI, AUTO BILD, DEKRA, ADAC, Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZdK), Schaeffler, DGUV

    Ansprechpartner DVR: Jürgen Bente, 0228/40001-51

    3.5 Verkehrspolitische Kommunikation

    Veranstaltungen im politischen Kontext

    Ziele: Information politischer Entscheidungsträger/innen über aktuelle Entwicklungen in der Verkehrssicherheitsarbeit sowie deren Beratung, damit diese politische Entscheidungen für mehr Verkehrssicherheit auf fachkundiger Basis treffen können. Als zentrale politische Handlungsstrategie wird die Vision Zero erläutert und aktiv beworben. Die TOP-Forderungen des DVR werden in die Meinungsbildungsprozesse eingespeist, um vor allem in diesen Bereichen eine signifikante Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erwirken.

    Maßnahmen: Durchführung von Veranstaltungen wie Fachforen, Panels, Informationsvorträge etc. für Abgeordnete, Abteilungs- und Referatsleiter und Ministerien mit örtlichem Fokus auf die Bundeshauptstadt und Landeshauptstädte. Als sichtbarste Veranstaltung ist ein Parlamentarischer Abend geplant, der mit der Deutschen Verkehrswacht (DVW) zusammen organisiert wird.

    Partner: DGUV; wechselnd, je nach Veranstaltung (u.a. DVW)

    Ansprechpartner DVR: Jonas Hurlin 030/2266771-16

     

    Fachliche Begleitung der Verkehrssicherheitsarbeit der Bundesländer

    Ziele: Verstärkung der Zusammenarbeit und des Informationsaustauschs mit Bundesländern, Landkreisen und Kommunen sowie deren Beratung. Fortführung der Zusammenarbeit und Kontaktpflege mit politischen Entscheidern/innen sowie der administrativen Ebene auf Landesebene (Information, Networking).

    Maßnahmen: Der DVR beteiligt sich an Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Koordinierungsgremien der Bundesländer.

    Partner: DGUV

    Ansprechpartner DVR: Jonas Hurlin 030/2266771-16

    4. Europa / Internationales

    Vernetzung und Kooperation mit europäischen Umsetzerverbänden

    Ziele: Erfahrungsaustausch und Kooperation zur Verkehrssicherheitsarbeit

    Maßnahmen: Gemeinsame grenzübergreifende Aktionen, Treffen von Repräsentanten der beteiligten Organisationen zur Vernetzung mit anderen europäischen Umsetzerverbänden; Austausch von Best-Practice-Modellen; Beratung europäischer Akteure durch die DVW

    Ansprechpartnerin DVW: Karin Müller, 030/5165105-30

     

    PIN - Performance Index ETSC

    Ziele: Benchmarking der Verkehrssicherheit in den Ländern Europas, um den Stand Deutschlands vergleichend zu ermitteln.

    Maßnahmen: Der DVR ist am PIN- Panel beteiligt, der die Zahlen und Daten für die Erstellung der Rankings seitens des Projektführers ETSC bereitstellt. Der DVR ist auch im Steuerungskomittee vertreten und bestimmt die Ausrichtung des PIN-Projektes mit. Erstellung der PIN-Flashes, Unterstützung der PIN Veranstaltungen, Mitwirkung bei der Erstellung des PIN Annual Reports

    Partner: ETSC, Toyota Motor Europe, Swedish Transport Administration, Norwegian Public Roads Administration und CITA - International Motor Vehicle Inspection Committee.

    Ansprechpartnerin DVR: Jacqueline Lacroix, 0228/40001-32

     

    Risikoobservatorium

    Ziele: Frühzeitige Ermittlung von globalen Trends und Entwicklungen im Bereich organisationale Mobilität und Verkehrssicherheit, um gezielt geeignete Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Im Rahmen der Trendsuche beim Risikoobservatorium der DGUV ist der DVR für die Integration des Themas Verkehrssicherheit in die Fragebögen (online) verantwortlich.

    Maßnahmen: In Zusammenarbeit mit der Risikobeobachtungsstelle für Unfallversicherungsträger (Institut für Arbeitsschutz IFA) der DGUV werden mit Hilfe eines internetbasierten Fragebogens Trends und Entwicklungen ermittelt, um den Präventionsbedarf voraus-schauend zu erkennen. Dadurch können zum frühestmöglichen Zeitpunkt, zielgerichtet und gefährdungsorientiert, Angebote entwickelt werden. Zusätzlich wird im Rahmen der AG Schwerpunktsetzung im Rahmen der Vision Zero der DGUV der Bereich der berufsbedingten Verkehrsteilnahme eingebracht. Ebenso ist der DVR Mitglied im Zero Accident Forum.

    Partner: DGUV, IFA, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

    Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, 030/2266771-15

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