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Fit und AUTOmobil

Tipps, Hinweise und interessante Informationen rund um das Thema „Älter werden und AUTOmobil bleiben“

Fit und AUTOmobil

70 ist das neue 60, denn Seniorinnen und Senioren sind heute so fit wie noch nie. Die Menschen in Deutschland werden nicht nur immer älter, sondern bleiben auch bis ins hohe Alter gesund und genießen ihren Ruhestand. Sie reisen, treiben Sport, treffen Freundinnen und Freunde und studieren sogar. Das eigene Auto gehört natürlich genauso zum Rentnerleben dazu und ermöglicht eine uneingeschränkte Mobilität für aktive Seniorinnen und Senioren. Klar: Wer fit ist, kann auch Auto fahren.

Doch viele Probleme stellen sich schleichend ein und werden im Alltag oft gar nicht bemerkt. Trotzdem lässt bei den Meisten bereits mit 35 Jahren die Sehkraft langsam nach. Erst schaltet man immer häufiger zum Lesen das Licht an, dann kauft man sich zögerlich die erste Lesebrille und plötzlich ist sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mit dem Alter nehmen auch Hörprobleme zu: Davon sind mehr als die Hälfte der über 70-Jährigen betroffen. Der Fernseher wird allmählich immer eine Stufe lauter gestellt und in größeren Menschengruppen fällt es schwer, sich auf einzelne Gespräche zu konzentrieren. Und auch um die Reaktionsfähigkeit ist es mit 70 nicht mehr so gut bestellt, wie mit 18. Das fällt erst einmal nicht besonders ins Gewicht, denn die wenigstens steigen im hohen Alter noch in den Boxring.

Ganz anders sieht es beim Autofahren aus. Hier sind sämtliche Sinne gefordert – und das unter Zeitdruck. Oft müssen Informationen vom Auge blitzschnell erfasst, ans Gehirn gegeben und in die richtigen Bewegungsimpulse – also zum Beispiel bremsen oder lenken – umgewandelt werden. Auch kleinere Beeinträchtigungen können hier schnell zur Gefahr werden.

Autos müssen daher regelmäßig zum TÜV und werden repariert oder dürfen sogar überhaupt nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. Zum Glück gibt es solch einen TÜV für Menschen hierzulande nicht. Dennoch gehören auch die Fähigkeiten des Fahrenden regelmäßig auf den Prüfstand. Ein freiwilliger Gesundheitscheck oder gar die Rückmeldefahrt mit einer Fahrlehrerin oder einem Fahrlehrer geben Gewissheit und vor allem Sicherheit.

Diese Broschüre soll Ihnen helfen, sich und Ihre Fähigkeiten besser einzuschätzen und sogar zu verbessern. Damit Ihre Auto-Mobilität möglichst lange erhalten bleibt!

Ansprechpartner beim DVR:

Torsten Buchmann
Referatsleiter
Ältere Menschen
E-Mail: TBuchmann@dvr.de
Telefon: 030 / 22 66 771-38

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