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Begleitetes Fahren ab 17: Mehr Erfahrung für höhere Sicherheit

Begleitetes Fahren ab 17
Den Führerschein gerade in den Händen, sind Jugendliche besonders häufig in Unfälle verwickelt. Denn um sicher fahren zu können, benötigen Autofahrer und Autofahrerinnen neben einer fundierten Fahrausbildung vor allem eines: Erfahrung.

Die Kampagne

Obwohl viele Jugendliche das „Begleitete Fahren ab 17“ (BF17) nutzen, beginnen sie oftmals zu spät und bringen sich so um wertvolle Erfahrung im Straßenverkehr. Die BF17-Kampagne „Mach deinen FrÜherschein“ wirbt daher zusammen mit YouTubern, Stars und Jugendmedien für den frühestmöglichen Start mit BF17 und gibt hilfreiche Tipps für die Gestaltung des eigenen Begleiteten Fahrens. Denn mit jedem Kilometer, den Jugendliche in Begleitung eines Erwachsenen zurücklegen, beherrschen sie ihr Auto besser und bewegen sich sicherer durch den Straßenverkehr. Alle wichtigen Informationen sowie praktische Tipps für Jugendliche, Eltern und weitere Begleitpersonen finden sich auf der Webseite www.bf17.de des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) sowie auf der Facebookseite www.fb.com/bf17.de. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Begleitetes Fahren ab 17

Das Begleitete Fahren ab 17 (kurz: BF17) funktioniert ganz einfach: Wollen Jugendliche „begleitet fahren“, können sie sich schon mit 16 ½ Jahren in der Fahrschule anmelden. Dort machen sie – analog zum Führerschein mit 18 – dieselbe Fahrausbildung wie ältere Personen. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung bekommen BF17-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen nach ihrem 17. Geburtstag die sogenannte „Prüfungsbescheinigung“. Zusammen mit einem Ausweis gilt sie als Fahrerlaubnis im Begleiteten Fahren.

Bis zu ihrem 18. Geburtstag dürfen BF17-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen dann in Begleitung einer Person Auto fahren, die auf der Prüfungsbescheinigung eingetragen ist („Begleitauflage“). Der Erfolg ist wissenschaftlich bestätigt – beim Begleiteten Fahren gibt es nur ganz wenige Unfälle. Und auch nach der Begleitphase fährt es sich besser: Zu Beginn des Alleine-Fahrens fühlen sich die jungen Menschen im Auto deutlich sicherer und routinierter. Allein unterwegs verursachen sie etwa 20 Prozent weniger Unfälle als diejenigen mit frischem Führerschein, die zuvor nicht beim BF17 mitgemacht haben.

Das Begleitete Fahren ab 17 wurde nach und nach in allen deutschen Bundesländern eingeführt. Als Vorreiter startete Niedersachsen am 30. April 2004 mit einem eigenen Modellversuch. Im Januar 2011 wurde das Begleitete Fahren dann in das sogenannte „Dauerrecht“ überführt und ist seitdem in ganz Deutschland gültig und möglich.

Kontakt

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)
Gesa Ristock
Referentin BF17-Kampagne
Junge Kraftfahrer
Telefon: 030 2266771-35
E-Mail: GRistock@dvr.de