Menu Suche
 

bfu-Dossier: Ältere Verkehrsteilnehmende besonders gefährdet

Bern, 17. August 2016 – Menschen über 65 Jahre sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Ein aktuelles Dossier der schweizerischen bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung fordert größere Anstrengungen in der Verkehrsunfallprävention mit klaren Schwerpunkten.

Bei den Zufußgehenden sei das Augenmerk in der Prävention und Information auf Querungsunfälle zu legen, während bei den älteren Fahrerinnen und Fahrern von Pkw die Themen Vorfahrtsregeln und Abbiege-/Einbiegeunfälle besonders behandelt werden müssten. Für Seniorinnen und Senioren auf dem Fahrrad oder dem E-Bike empfiehlt die bfu Maßnahmen zum Thema Alleinunfälle.

Die meisten schweren Personenschäden erleiden Seniorinnen und Senioren nach Angaben der bfu als Zufußgehende, gefolgt von Pkw-Fahrenden oder -Mitfahrenden und Radfahrenden. In den letzten vier Jahren wurden in der Schweiz pro Jahr durchschnittlich 700 Schwerverletzte und 100 Verkehrstote in der Altersgruppe über 65 Jahre registriert.

Quelle: bfu