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England und Wales verschärfen Strafen für Fahren unter Drogeneinfluss

London, 4. März 2015 – In England und Wales gelten ab sofort verschärfte Strafen für das Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten. Ab einem festgelegten Grenzwert drohen ein Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens ein Jahr sowie eine Geldbuße von umgerechnet 6.900 Euro. In Polizeikontrollen können Tests auf Cannabis und Kokain nun direkt vor Ort durchgeführt werden.

Unter die neue Regelung fallen Betäubungsmittel, aber auch Medikamente gegen Schlafstörungen sowie Psychopharmaka. Eine aktuelle Umfrage der britischen Verkehrssicherheitskampagne THINK! hatte mangelndes Problembewusstsein gezeigt. Mehr als die Hälfte derjenigen, die schon einmal unter Drogeneinfluss Auto gefahren waren, hatte geglaubt, fahrtüchtig zu sein oder das Risiko bewusst ignoriert.

Quelle: DfT