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Polen: Aufklärung über Wirkung von Drogen im Straßenverkehr unzureichend

Warschau, 24. März 2010 – 2,5 Prozent der Autofahrer in Polen fahren unter dem Einfluss illegaler Rauschmittel. Dies ist das Ergebnis einer Studie innerhalb des Projektes „DRUID“ (Driving Under the Influence of Drugs, Alcohol and Medicines), das sich mit der Wirkung von Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr beschäftigt.

Zwischen 2007 und 2009 wurden über 4.200 Autofahrer nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, ihr Atem auf Alkohol untersucht und Speichelproben im Labor analysiert. Ein Prozent der Fahrer wies eine unzulässige Atemalkoholkonzentration auf. Bei 2,5 Prozent der kontrollierten Fahrer konnte die Polizei verbotene Substanzen nachweisen. Dabei wurden Marihuana, Haschisch und Amphetamine am häufigsten festgestellt.

Eine Sprecherin des Instituts für Straßentransportwesen (ITS) sagte, die Aufklärung über Gefahren im Zusammenhang mit Drogen im Straßenverkehr sei unzureichend. Fahren unter Alkoholeinfluss oder unter Einwirkung von Drogen wird in Polen einheitlich mit Geldbußen oder Haftstrafen behandelt. Wer einen Unfall mit Todesfolge verursacht, riskiert bis zu zwölf Jahre Gefängnis.

Quellen: thenews.pl/TISPOL