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Verkehrssicherheit weltweit

Tschechien verbietet Plakatwerbung an Autobahnen

Prag, 18. August 2017 – Ab September 2017 muss Plakatwerbung entlang von Autobahnen in Tschechien mindestens 250 Meter von der Fahrbahn entfernt stehen. Experten sahen in den Plakaten eine erhöhte Ablenkungsgefahr. Auch die Werbeträger selbst gelten als gefährliche Hindernisse, wenn ein Auto mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt. >>

Projekt EDWARD: Tag ohne Verkehrstote

Brüssel, 20. Juli 2017 – Der 21. September 2017 soll der Europäische Tag ohne Getötete im Straßenverkehr werden. Die Initiative, gestartet vom europäischen Polizeinetzwerk TISPOL, möchte im Vorfeld des Aktionstages alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Europa für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren. >>

Österreich: Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2017

Wien, 7. Juli 2017 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich ist im ersten Halbjahr 2017 nach vorläufigen Daten auf 172 zurückgegangen. Im Vorjahreszeitraum kamen 190 Menschen bei Unfällen auf österreichischen Straßen ums Leben. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) fordert mehr Kontrollen und verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung. >>

Schweiz mit PIN-Award des ETSC ausgezeichnet

Brüssel, 7. Juli 2017 – Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC hat die Schweiz für ihre Bemühungen bei der Verkehrssicherheit ausgezeichnet. Mit der Reduktion der im Straßenverkehr Getöteten um 42 Prozent zwischen 2006 und 2016 stehe die Schweiz beispielhaft da, begründet der ETSC die Verleihung des PIN-Awards. >>

Hoher Anteil der Verkehrstoten in Europa ist auf Wege- oder Arbeitsunfälle zurückzuführen

Brüssel, 20. Juni 2017 – Im Jahr 2016 kamen 25.671 Menschen bei Verkehrsunfällen in Europa ums Leben. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC schätzt in einer aktuellen Studie, dass bis zu 40 Prozent dieser Todesopfer auf Arbeits- oder Wegeunfälle zurückzuführen sind. >>

UDRIVE-Studie: Autofahrer in Europa häufig abgelenkt

Den Haag, 19. Juni 2017 – Autofahrerinnen und Autofahrer in Europa verbringen rund zehn Prozent der Zeit am Steuer mit Nebentätigkeiten, darunter das Telefonieren oder das Schreiben von Kurznachrichten mit dem Handy. Bei Berufskraftfahrern liegt der Zeitanteil der Ablenkung bei rund 20 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse der naturalistischen Langzeit-Fahrstudie UDRIVE, deren Ergebnisse nach dreijähriger Forschungszeit nun in Den Haag präsentiert wurden. >>

Schweiz: Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit sind Hauptunfallursachen

Bern, 12. Juni 2017 – Das neue Sicherheitsbarometer (SIBARO) der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung bescheinigt der Schweiz ein hohes Niveau bei der Verkehrssicherheit. 31 Getötete im Straßenverkehr je eine Million Einwohner waren im Jahr 2016 zu beklagen. Probleme bereiten Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit, aber auch das nachlassende Bewusstsein für Verkehrssicherheit auf Seiten der Politik. >>

Neues EU-Ziel: Zahl der Verkehrstoten soll von 2020 bis 2030 um die Hälfte sinken

Brüssel, 9. Juni 2017 – Hatten sich die EU-Mitgliedstaaten zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten von 2010 bis 2020 um die Hälfte zu reduzieren, scheint dieses Vorhaben nach aktuellen Erkenntnissen nicht mehr ohne größere Anstrengungen umsetzbar zu sein. Die Verkehrsminister der 28 EU-Staaten erklärten nun ihre Absicht, die Zahl der Verkehrstoten von 2020 bis zum Jahr 2030 zu halbieren. >>

Österreich: Zehn Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2016

Wien, 24. Mai 2017 – 432 Menschen wurden 2016 bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Straßen getötet, das waren 47 weniger als 2015. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 2,2 Prozent auf 48.393. Insgesamt ereigneten sich 38.466 Unfälle im Straßenverkehr und damit 1,3 Prozent mehr als 2015. >>

Schweiz: Bundesrat befürwortet Check-up für Autofahrerinnen und Autofahrer erst ab 75 Jahren

Bern, 24. Mai 2017 – In der Schweiz müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer ab 70 Jahren auf eigene Kosten einem Gesundheitstest unterziehen. Das Parlament will diese Grenze nun auf 75 Jahre anheben, der Bundesrat unterstützt das Vorhaben. Informationsmaßnahmen sollen Seniorinnen und Senioren dazu bewegen, sich ab 70 mit der Frage der Fahrtüchtigkeit zu befassen. >>

Ukraine startet Programm zur Verkehrssicherheit

Kiew, 15. Mai 2017 – In der Ukraine sind in den letzten 39 Monaten rund 12.400 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Ein neues „Programm für Verkehrssicherheit“ soll für das Befolgen von Verkehrsregeln werben, aber auch die Motivation der Verkehrspolizei stärken. >>

Großbritannien: Augenmaß bei selbstfahrenden Autos nötig

London, 5. Mai 2017 – Eine neue Studie des britischen Oberhauses warnt vor übermäßiger Euphorie, wenn es um ökonomische und sicherheitstechnische Zugewinne durch autonomes Fahren geht. Die Autoren der 60-seitigen Studie mahnen dazu, andere Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nicht aus den Augen zu verlieren. >>

Global Road Safety Week vom 8. bis 14. Mai 2017

New York, 5. Mai 2017 – Rund ein Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle weltweit geht auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurück. Die vierte weltweite Woche der Verkehrssicherheit, ausgerufen von den Vereinten Nationen, widmet sich vom 8. bis 14. Mai 2017 Problemstellungen und Lösungen, um die Zahl der geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle weiter zu senken. >>

Großbritannien: Fahranfängern droht Führerscheinentzug nach Handynutzung

London, 5. Mai 2017 – Greifen Fahranfängerinnen und Fahranfänger in England, Schottland und Wales am Steuer zum Handy, müssen sie seit März mit dem Verlust der Fahrerlaubnis rechnen. Für alle anderen Autofahrer wurden Geldstrafe und Punkte verdoppelt: Wer nicht mehr in der Probezeit ist, riskiert ein Bußgeld von umgerechnet 235 Euro und sechs Punkte. >>

Neue KFV-Kampagne: „Helm auf ihr Helden!“

Wien, 2. Mai 2017 – Mit einer neuen Kampagne möchte das österreichische Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) für das Tragen von Fahrradhelmen werben. Drei Wochen lang sind Aktionsmitarbeiter von „Helm auf ihr Helden!“ im Astronautenkostüm und mit Aktionstafeln ausgestattet auf Wiener Radwegen unterwegs. Nach diesen Schwerpunktwochen wird die Kampagne auf ganz Österreich erweitert. >>

Europa: Zwei Prozent weniger Getötete im Jahr 2016

Brüssel, 29. März 2017 – EU-weit wurden 2016 rund 25.500 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Im Vergleich zu 2015 war dies ein Rückgang um zwei Prozentpunkte. Dies geht aus den Zahlen hervor, die die Europäische Kommission am Dienstag präsentierte. Erstmals wurden flächendeckend einheitlich auch Daten zu Schwerverletzten erhoben. >>

FIA und IOC vereinbaren gemeinsame Ziele in der Verkehrssicherheit

Paris, 1. März 2017 – Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird Themen der Verkehrssicherheit aufgreifen und medial unterstützen. So soll ab März die Kampagne „FIA #3005LIVES“ des Welt-Automobilverbandes FIA durch Spitzensportler prominent begleitet werden. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten IOC-Präsident Thomas Bach und FIA-Präsident Jean Todt. >>

Woche der Verkehrssicherheit: Überhöhte Geschwindigkeit im Fokus

New York, 8. Februar 2017 – Vom 8. bis 14. Mai 2017 rufen die Vereinten Nationen zum vierten Mal die Internationale Woche der Verkehrssicherheit aus. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Die Aktionswoche ist Teil des Jahrzehnts der Verkehrssicherheit, das von 2011 bis 2020 weltweit fünf Millionen Menschenleben retten soll. >>

Euro NCAP: 20 Jahre lebensrettende Crashtests

Brüssel, 8. Februar 2017 – Im Februar 1997 nahm Euro NCAP als Gesellschaft europäischer Verkehrsministerien, Automobilclubs und Versicherungsverbände die Arbeit auf. In den vergangenen 20 Jahren wurden über 1.800 Fahrzeugmodelle in Crashtests auf ihre Sicherheit überprüft. Rund 78.000 Menschenleben konnten dadurch gerettet werden. Die Bewertungen durch Euro NCAP dienen europaweit als wertvolle Orientierung beim Autokauf. >>

ETSC fordert zielgerichtete Maßnahmen für junge Erwachsene

Brüssel, 8. Februar 2017 – Konsequenteres Ahnden von Alkoholverstößen, gezielte Fahrsicherheitstrainings und gestaffelte Fahrerlaubnissysteme könnten die Verkehrsunfälle von jungen Fahrerinnen und Fahrern deutlich senken. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC und des britischen Parlamentarischen Beirates für Verkehrssicherheit (PACTS). >>

Toter Winkel: EU-Länder fordern Kameras für Lkw

Wien, 6. Februar 2017 – Auf Initiative des österreichischen Verkehrsministers Jörg Leichtfried fordern acht europäische Länder einheitliche Standards im Bereich der Fahrzeugsicherheit. Assistenzsysteme wie Rundum-Kameras sollen vor allem die Zahl der schweren Verkehrsunfälle zwischen Lkw und Fußgängern oder Radfahrern senken. >>

EU plant ISA ab 2020

Brüssel, 31. Januar 2017 – Experten schätzen, dass elektronische Geschwindigkeitsbegrenzer für Kraftfahrzeuge die Zahl der Verkehrstoten in der EU um bis zu 37 Prozent senken können. Nach Berichten von AUTO BILD plant die EU daher die Einführung dieser „Intelligent Speed Adaption“ (ISA). So sollen ISA-Systeme für neu typgeprüfte Fahrzeuge ab 2020 verpflichtender Standard werden, 2022 dann für alle Neuwagen. >>

Großbritannien erhöht Strafen für zu schnelles Fahren

London, 25. Januar 2017 – Ab April 2017 können in Großbritannien deutlich höhere Geldstrafen für zu schnelles Fahren verhängt werden. Die Bußgelder sollen sich auch künftig am Einkommen orientieren und beim 1,5-Fachen eines Wochenlohns liegen. Dies gab der zuständige Rat für Strafzumessungsrichtlinien (Sentencing Council) bekannt. >>

Spanien: Zahl der Verkehrstoten außerorts steigt 2016 erneut

Madrid, 24. Januar 2017 – Im Jahr 2016 kamen 1.160 Menschen bei Autobahn- oder Landstraßenunfällen in Spanien ums Leben. Wie das spanische Verkehrsministerium mitteilt, war dies ein Anstieg um 2,6 Prozent gegenüber 2015. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um 4,3 Prozent auf 5.067. >>

Frankreich führt Radhelmpflicht für Kinder ein

Paris, 20. Januar 2017 – Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr müssen beim Radfahren in Frankreich künftig einen Radhelm tragen. Dies gilt auch, wenn sie bei einem Elternteil auf dem Fahrrad mitfahren. So sieht es ein neues Gesetz vor, das am 22. März 2017 in Kraft tritt. Bei Verstößen ist ein Bußgeld von 135 Euro vorgesehen. >>

ETSC-Bericht stellt fünf Alkolock-Programme vor

Brüssel, 13. Januar 2017 – Um EU-Mitgliedstaaten das Planen und Umsetzen von Alkolock-Programmen zu erleichtern, hat der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC einen praxisorientierten Leitfaden zusammengestellt, der bewährte Elemente aus erfolgreich umgesetzten Maßnahmen vorstellt. Das Papier kann beim ETSC kostenlos heruntergeladen werden. >>

Automatisiertes Fahren: Deutsch-Japanische Zusammenarbeit

Berlin, 13. Januar 2017 – Deutschland und Japan wollen den gegenseitigen wissenschaftlichen Austausch zum automatisierten Fahren fördern. Eine entsprechende Erklärung haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der japanische Wissenschaftsminister Yosuke Tsuruho in Berlin unterzeichnet. >>

Schweiz: Stolpern und Stürzen häufigste Unfallursache

Bern, 6. Januar 2017 – Knapp 315.000 Menschen in der Schweiz verletzen sich jedes Jahr bei einem Stolper- und Sturzunfall. Fast jede zweite Unfallrente geht auf einen solchen Unfall zurück. Zahlen der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) zeigen, dass jeder dritte Stolper- und Sturzunfall zwischen November und Februar wegen Schnee- oder Eisglätte passiert. >>

Österreich: Weniger tödliche Unfälle auf Autobahnen

Wien, 6. Januar 2017 – Im Jahr 2016 kamen 46 Menschen auf österreichischen Autobahnen ums Leben. Wie die Betreibergesellschaft ASFINAG mitteilt, waren dies vier Getötete weniger als 2015. Die meisten tödlichen Unfälle waren auf Unachtsamkeit oder Ablenkung zurückzuführen. >>

Australien: Doppelte Strafpunkte zwischen Weihnachten und Neujahr

Sydney, 22. Dezember 2016 – Im australischen Bundesstaat New South Wales werden einige Verkehrsdelikte zwischen dem 24. Dezember und dem 2. Januar mit der doppelten Strafpunktzahl belegt. Dies betrifft nicht angepasste Geschwindigkeit, Handygebrauch am Steuer, Verstöße gegen die Gurtpflicht und Motorradfahren ohne Helm. >>

ITF-Studie mit „International Road Safety Award“ ausgezeichnet

London, 16. Dezember 2016 – Die Studie „Zero Road Deaths and Serious Injuries: Leading a Paradigm Shift in Road Safety“ des Weltverkehrsforums ITF (International Transport Forum) zeigt, welche Schritte auf dem Weg zu einem sicheren Verkehrssystem nötig sind. Nun wurde die Gemeinschaftsarbeit von 30 Verkehrssicherheitsexperten aus 24 Ländern mit dem 2017 Special Award des Prince Michael of Kent International Road Safety Award geehrt. >>

ETSC-Programm REVIVE: Rettungskette und Versorgung der Unfallopfer im Fokus

Brüssel, 24. November 2016 – Eine optimierte Rettungskette bei Verkehrsunfällen kann die Überlebenschancen von Unfallopfern deutlich erhöhen. Mit der Initiative REVIVE möchte der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC europaweit vorbildliche Maßnahmen zur Verbesserung der Rettungskette und der Versorgung von Verletzten sammeln. >>

Europäisches Ziel bei Schwerverletzten nötig

Brüssel, 24. November 2016 – Während die Zahl der Verkehrstoten in Europa in großen Schritten abnimmt, ist der Fortschritt bei den Schwerverletzten deutlich geringer. Eine aktuelle Studie zur Verkehrssicherheit im Auftrag der Europäischen Kommission empfiehlt deshalb nachdrücklich, konkrete Ziele im Hinblick auf die Zahl der Schwerverletzten zu definieren. >>

Belgien: Polizei registriert 2015 über 78.000 Handyverstöße

Brüssel, 17. November 2016 – Wer am Steuer eines Kraftfahrzeugs ohne Freisprechanlage mit dem Handy telefoniert, riskiert in Belgien ein Bußgeld von 100 Euro. 2015 verstießen nach Angaben der belgischen Polizei 52.542 Männer und 25.974 Frauen gegen das Handyverbot. Laut einer aktuellen Studie des belgischen Instituts für Verkehrssicherheit (IBSR) greifen fast 80 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer zumindest gelegentlich zum Mobiltelefon. >>

Italien: 1,4 Prozent mehr Verkehrstote im Jahr 2015

Rom, 17. November 2016 – 3.428 Menschen kamen im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen auf italienischen Straßen ums Leben. Gegenüber 2014 war dies ein Zuwachs um 1,4 Prozent und damit der erste Anstieg seit 2001. Während die Summe der verletzten Personen um 1,7 Prozent auf 246.920 zurückging, erhöhte sich die Zahl der Schwerverletzten um 6,4 Prozent auf knapp 16.000. >>

Aktion EDWARD: 39 Prozent weniger Getötete am Stichtag

London, 24. Oktober 2016 – Am 21. September 2016 hatte das europäische Polizeinetzwerk TISPOL zu einem Tag ohne Verkehrstote aufgerufen („EDWARD“). In den 31 beteiligten Ländern wurden an diesem Tag insgesamt 43 Getötete im Straßenverkehr gezählt. Ein Jahr zuvor kamen am Aktionstag 70 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. >>

Weltverkehrsforum fordert Paradigmenwechsel in der Verkehrssicherheit

Paris, 24. Oktober 2016 – Rund 1,25 Millionen Menschen kommen jedes Jahr weltweit bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben. Verkehrsunfälle gehören damit, noch vor Malaria und Tuberkulose, zu den zehn häufigsten Todesursachen. Das Weltverkehrsforum (ITF) ruft in einem neuen Bericht zu einem Paradigmenwechsel in der Verkehrssicherheitsarbeit auf. Die „Vision Zero“ spielt dabei eine wichtige Rolle. >>

ETSC verleiht PRAISE Awards 2016

Brüssel, 20. Oktober 2016 – Um Unternehmen und Institutionen zu ehren, die sich vorbildlich für betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit einsetzen, vergibt der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC jährlich die PRAISE Awards. Bei der Preisverleihung 2016 erinnerte ETSC-Geschäftsführer Antonio Avenoso daran, dass Engagement für Verkehrssicherheit sich auch positiv auf das Betriebsergebnis auswirkt. >>

Großbritannien: 230 Euro Bußgeld bei Handygebrauch am Steuer

London, 28. September 2016 – Wer am Steuer eines Kraftfahrzeugs zum Handy greift, muss in Großbritannien künftig mit umgerechnet 230 Euro Bußgeld rechnen, hinzu kommen sechs Strafpunkte. Fahranfängerinnen und Fahranfänger können nach der neuen Regelung mit nur einem Verstoß ihre Fahrerlaubnis verlieren. >>

FIA startet Projekt zur Verkehrssicherheit in Myanmar

Naypyidaw, 27. September 2016 – Rund 11.000 Menschen kamen im Jahr 2015 in Myanmar bei Verkehrsunfällen ums Leben, weitere 70.000 Personen wurden schwer verletzt. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, wird der Automobilweltverband FIA in Zusammenarbeit mit lokalen Verkehrsbehörden ein Maßnahmenpaket erarbeiten. >>

Automatisiertes Fahren: G7-Leitlinien nach deutschem Vorbild

Karuizawa, 27. September 2016 – Die sieben führenden Industrienationen (G7-Staaten) wollen gemeinsame Leitlinien für automatisiertes Fahren entwickeln. Als Vorbild sollen deutsche Regelungen dienen. Darauf hätten sich die G7-Verkehrsminister bei einem Treffen im japanischen Karuizawa geeinigt, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. >>

Schweiz: Zwei Drittel der Autofahrenden fahren außerorts zu schnell

Bern, 27. September 2016 – Sieben von zehn Auto- oder Motorradfahrenden in der Schweiz fahren hin und wieder bewusst zu schnell. Gut jede fünfte Person liest am Steuer Kurznachrichten. Dies ergab eine Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Vor allem junge Männer und junge Erwachsene neigen dazu, Tempolimits zu überschreiten. >>

Europaweiter Aktionstag EDWARD

Manchester, 21. September 2016 – Heute findet der europaweite Verkehrsaktionstag EDWARD (European day without a road death – Europäischer Tag ohne Verkehrstote) statt. Veranstalter ist das europäische Polizeinetzwerk TISPOL (Traffic Information System Police).            >>

ACEM und DVR präsentieren europäisches Qualitätssiegel für Motorradtrainings

Brüssel, 9. September 2016 – Die zwölfte Jahreskonferenz des Europäischen Verbandes der Motorradhersteller (ACEM) in Brüssel stand unter dem Titel „The Safe Ride to the Future“. Gemeinsam präsentierten ACEM und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ein neues europäisches Ausbildungs-Qualitätssiegel, das hochwertige Trainingsprogramme auszeichnet. >>

Wien bei der Verkehrssicherheit im Spitzenfeld der EU-Hauptstädte

Wien, 9. September 2016 – Wien liegt bei der Verkehrssicherheit im Vergleich der EU-Hauptstädte an zweiter Stelle, wie eine aktuelle Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zeigt. Weniger tödliche Verkehrsunfälle pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Zeitraum 2012 bis 2015 gab es nur in Stockholm. Auf Platz drei folgt Berlin. >>

Indien: Zahl der Verkehrstoten 2015 steigt auf 146.000

Neu-Delhi, 9. September 2016 – 146.133 Menschen kamen 2015 bei Verkehrsunfällen in Indien ums Leben. Gegenüber 2014 war dies ein Anstieg um 4,6 Prozent, wie das indische Verkehrsministerium mitteilt. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 500.279. >>

USA: Sieben Prozent mehr Verkehrstote im Jahr 2015

Washington, D.C., 31. August 2016 – 35.092 Menschen kamen im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen auf US-amerikanischen Straßen ums Leben. Im Vergleich zu 2014 war dies ein Anstieg um 7,2 Prozent, der einen 50 Jahre währenden Abwärtstrend beendete. Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 4,5 Prozent auf rund 2,4 Millionen. Ursache für die gestiegenen Unfallzahlen, so die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA, sei auch das erhöhte Verkehrsaufkommen. >>

DEKRA veröffentlicht US-Verkehrssicherheitsreport

Stuttgart, 17. August 2016 – In den USA sind Pkw-Unfälle die häufigste Todesursache junger Menschen. Im Schnitt kommen täglich sieben Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren als Pkw-Fahrende bei Verkehrsunfällen auf US-amerikanischen Straßen ums Leben. Der aktuelle DEKRA Verkehrssicherheitsreport für Nordamerika zeigt, wo die größten Potenziale zur Unfallverhütung liegen. >>

Schweiz: Jede fünfte autofahrende Person gibt an, alkoholisiert zu fahren

Bern, 17. August 2016 – In einer repräsentativen Umfrage des ESRA-Projektes (European Survey Of Road Users’ Safety) gaben 17 Prozent der befragten Personen in der Schweiz an, mindestens einmal in den letzten 30 Tagen mit einem Blutalkoholspiegel über dem gesetzlichen Limit von 0,5 Promille im Straßenverkehr unterwegs gewesen zu sein. Im europäischen Vergleich ist dies der dritthöchste Wert. >>

bfu-Dossier: Ältere Verkehrsteilnehmende besonders gefährdet

Bern, 17. August 2016 – Menschen über 65 Jahre sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Ein aktuelles Dossier der schweizerischen bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung fordert größere Anstrengungen in der Verkehrsunfallprävention mit klaren Schwerpunkten. >>

Irland: Alkohol am Steuer verantwortlich für 38 Prozent aller Verkehrstoten

Dublin, 15. Juli 2016 – Eine Studie der irischen Verkehrssicherheitsbehörde RSA (Road Safety Authority) hat 867 tödliche Verkehrsunfälle zwischen 2008 und 2012 näher untersucht. In 38 Prozent der Fälle war Alkohol am Steuer die Unfallursache. Jeder Zehnte dieser Unfälle ereignete sich zwischen sieben und elf Uhr am Vormittag. >>

Großbritannien: Verkehrstotenzahl 2015 nahezu unverändert

London, 15. Juli 2016 – Im Jahr 2015 kamen 1.732 Menschen bei Verkehrsunfällen in Großbritannien ums Leben. Laut Department for Transport (DfT) war dies ein Rückgang um 2,4 Prozent gegenüber 2014. Damit bewege sich die Entwicklung im Rahmen natürlicher Schwankungen der letzten Jahre. Im Vergleich zu 2006 konnte jedoch ein Rückgang bei der Zahl der Getöteten um 45 Prozent verzeichnet werden. >>

ETSC: Verkehrsverstöße müssen konsequent geahndet werden

Brüssel, 15. Juli 2016 – Noch immer sind zu schnelles Fahren, Alkohol oder Ablenkung am Steuer oder Fahren ohne Sicherheitsgurt die Hauptursachen für Verkehrsunfälle in Europa. Werden Vergehen im Straßenverkehr nicht konsequent durch die Polizei geahndet, bremst dies nach Ansicht des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC die positive Entwicklung bei den Unfallopferzahlen. >>

Portugal: Neues Punktesystem für Verkehrsverstöße

Lissabon, 15. Juli 2016 – Seit dem 1. Juni 2016 gilt in Portugal ein neues Punktesystem für Vergehen im Straßenverkehr. Das Startguthaben von zwölf Punkten verringert sich pro Delikt um zwei bis sechs Punkte. Bereits bei vier verbleibenden Punkten muss ein Fahrsicherheitstraining durchlaufen werden. >>

Tesla: Tödlicher Unfall mit Autopilot-Funktion

Williston, 1. Juli 2016 – Bei einer Fahrt mit der Autopilot-Funktion eines Tesla-Elektroautos Anfang Mai 2016 kam der 40-jährige Fahrer ums Leben. Der Tesla „Model S“ war offenbar ungebremst unter den Anhänger eines kreuzenden Lkw gefahren. Nach Angaben des Unternehmens war dies der „erste bekannt gewordene tödliche Unfall“ bei einer Fahrt mit dem Autopiloten. Die US-amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat Untersuchungen bei rund 25.000 Autos aufgenommen. >>

Jahrzehnt der Verkehrssicherheit: Mehr Engagement auf nationaler Ebene nötig

New York, 13. Mai 2016 – Am 11. Mai 2011 hatten die Vereinten Nationen das Jahrzehnt der Verkehrssicherheit eingeläutet. Die Zwischenbilanz fällt gemischt aus: 79 Länder konnten die Zahl der Verkehrstoten in den vergangenen drei Jahren senken. Deutlich wurde aber auch, dass die Bemühungen weltweit insbesondere auf nationaler und lokaler Ebene deutlich intensiviert werden müssen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ruft deshalb zu mehr interdisziplinärer Zusammenarbeit unter den Akteuren auf. >>

ETSC: Autonome Autos müssen Praxistests durchlaufen

Brüssel, 13. Mai 2016 – Vollautomatisierte Fahrzeuge werden das Mobilitätsverhalten verändern, doch welche Hürden gilt es bis dahin zu meistern? Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC fordert insbesondere für die Übergangszeit strenge gesetzliche Rahmenbedingungen, um die Verkehrssicherheit zwischen Fahrzeugen unterschiedlicher Automatisierungsstufen zu gewährleisten. >>

Schweiz: Kampagne „Stayin’ Alive“ wird verlängert

Bern, 22. April 2016 – Mit der Kampagne „Stayin’ Alive“ werben die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz (FMS) für defensives und vorausschauendes Fahren. Nun wird die ursprünglich auf drei Jahre angelegte Aktion verlängert. >>

Schweiz: Vier Prozent mehr Verkehrstote im Jahr 2015

Bern, 5. April 2016 – Bei Verkehrsunfällen in der Schweiz kamen im vergangenen Jahr 253 Menschen ums Leben, das waren zehn mehr als im Jahr 2014. Während die Zahl der tödlich verunfallten Pkw-Reisenden von 97 auf 75 sank, erhöhte sich die Summe der getöteten E-Bike Fahrenden von fünf auf 14. Gestiegen ist auch die Zahl der Personen, die als Zufußgehende ums Leben kamen: von 43 auf 58. >>

Verkehrsunfälle in Europa: Soziale Kosten belaufen sich auf 100 Milliarden Euro jährlich

Brüssel, 4. April 2016 – Rund 26.000 Menschen kamen im Jahr 2015 bei Verkehrsunfällen auf europäischen Straßen ums Leben. Im Vergleich zum Vorjahr ist somit kein nennenswerter Rückgang zu verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Europäischen Kommission, der auch eine konkrete Summe zur Bezifferung der Unfallfolgekosten nennt. >>

USA: Gurtquote liegt bei 88,5 Prozent

Washington, D.C., 4. März 2016 – In den USA legen neun von zehn Reisenden im Pkw oder Pickup Truck einen Sicherheitsgurt an. Dies ergab eine Studie der US-amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA für das Jahr 2015. Bundesstaaten, in denen eine Gurtanlegepflicht besteht, konnten insgesamt eine rund zwölf Prozent höhere Quote erreichen als andere Staaten. Im Westen der USA lag die Quote mit 95 Prozent am höchsten. >>

Verkehrsunfälle in den USA kosten Unternehmen jährlich 47,4 Milliarden US-Dollar

Washington, D.C., 4. März 2016 – Eine Studie im Auftrag des US-amerikanischen Firmennetzwerks für Verkehrssicherheit NETS zeigt: Verkehrsunfälle zogen allein im Jahr 2013 rund 47,7 Milliarden Dollar volkswirtschaftlichen Schaden für Unternehmen nach sich. NETS ruft deshalb zu einer umfassenden innerbetrieblichen Sicherheitskultur auf. >>

Ursachen-Studie „Drängeln und knappe Spurwechsel“

Wien, 12. Februar 2016 – Unterschiede in der Gefahreneinschätzung können bei Autofahrenden zu Konflikten im Straßenverkehr führen. Dichtes Auffahren oder knappe Spurwechsel sind mögliche Folgen. In einer Studie von alles-führerschein.at zeigte sich, dass nur 28 Prozent der Teilnehmenden die Sekundenmethode zur Prüfung des Abstands kannten. >>

Europaweite Kontrollwoche: über 15.000 Alkoholvergehen geahndet

London, 12. Februar 2016 – Während einer Kontrollwoche in 27 europäischen Ländern, organisiert vom Polizeinetzwerk TISPOL, wurden 15.791 Alkoholverstöße im Straßenverkehr registriert. Insgesamt unterzogen sich mehr als 1,1 Millionen Autofahrerinnen und Autofahrer einer Alkohol- und Drogenkontrolle. Dabei wurden auch 3.157 Drogenverstöße festgestellt. >>

ETSC und FEVR setzen sich für Maßnahmen zur Senkung der Schwerverletztenzahlen ein

Brüssel, 10. Februar 2016 – Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, traf Vertreter des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC und der Europäischen Vereinigung der Opfer im Straßenverkehr FEVR in Brüssel, um künftige Ziele der europäischen Verkehrssicherheitsarbeit zu erörtern. ETSC-Geschäftsführer Antonio Avenoso überbrachte eine klare Botschaft. >>

Papst Franziskus unterstützt FIA-Verkehrssicherheitskampagne für Kinder

Rom, 22. Januar 2016 – In einer Privataudienz empfing Papst Franziskus vergangene Woche Jean Todt, den Präsidenten des Weltautomobilverbandes FIA und dessen Delegation. Nach einem ausführlichen Gespräch über die Aufgaben der Verkehrssicherheitsarbeit in aller Welt sicherte der Papst seine Unterstützung für die #SaveKidsLives-Kampagne der FIA zu. >>

Australien: Vier Punkte für Handynutzung am Steuer

Sydney, 10. Dezember 2015 – Autofahrer, die im australischen Bundesstaat New South Wales während der Fahrt zum Handy greifen, müssen ab 2016 mit härteren Strafen rechnen. Statt bisher drei Punkten werden künftig vier Punkte angerechnet. Ab 13 Punkten droht ein Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens drei Monate. >>

Projekt „YEARS“ erforscht Bedürfnisse junger Verkehrsteilnehmer

Brüssel, 9. Dezember 2015 – Um die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen in Europa zu verbessern, hat der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC das Forschungsprojekt YEARS ins Leben gerufen. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt durch die EU-Kommission, den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und das Belgian Road Safety Institute. >>

UN-Mitgliedstaaten einigen sich auf Strategiepapier

Brasilia, 23. November 2015 – Mehr als 130 UN-Mitgliedstaaten haben sich auf eine gemeinsame Absichtserklärung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr geeinigt. Auf der zweiten Globalen Konferenz für Verkehrssicherheit in Brasilia verabschiedeten sie die 30 Empfehlungen umfassende „Brasilia Declaration on Road Safety“. Mitgliedstaaten, Organisationen und Institutionen hatten seit 2014 die Möglichkeit, das Papier mitzugestalten. >>

Preisträger der PRAISE Awards 2015 stehen fest

Brüssel, 23. November 2015 – Mit den PRAISE Awards werden jährlich fünf europäische Unternehmen und Institutionen geehrt, die sich vorbildlich für innerbetriebliche Verkehrssicherheitsarbeit einsetzen. Antonio Avenoso, Geschäftsführer des Europäischen VerkehrssicherheitsratesETSC erinnerte daran, dass Präventionsarbeit sich letztlich für alle auszahle. >>

Österreich: Jeder zweite tödlich verunglückte Fußgänger ist 65 Jahre oder älter

Wien, 23. November 2015 – Ältere Menschen stellen die größte Opfergruppe bei tödlichen Fußgängerunfällen in Österreich, wie eine aktuelle Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) für die Jahre 2005 bis 2014 zeigt. Von den 937 getöteten Fußgängern gehörten 465 zur Altersgruppe 65 oder älter. Rund 56 Prozent der Getöteten waren Frauen. >>

Norwegen: Section Control kann Zahl der Getöteten und Schwerverletzten senken

Oslo, 12. Oktober 2015 – Mit abschnittsbasierten Geschwindigkeitskontrollen (Section Control) kann die Zahl der Personenunfälle um bis zu 25 Prozent reduziert werden. Dies hat eine Studie des norwegischen Institute of Transport Economics (TOI) ergeben. Experten schätzen, dass die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten bei flächendeckender Einführung um bis zu 59 Prozent sinken könnte. >>

Österreich: Mehr Verkehrstote für 2015 erwartet

Wien, 12. Oktober 2015 – 2014 kamen 430 Menschen bei Unfällen auf österreichischen Straßen ums Leben. Nach Schätzungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) wird die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2015 auf rund 460 steigen. Das KfV empfiehlt, die Sanktionierung bei Handydelikten zu vereinfachen. >>

TISPOL-Aktion stoppt rund 550.000 Temposünder

London, 29. September 2015 – Während einer europaweiten Kontrollaktion in 27 Ländern konnten 549.237 Geschwindigkeitsdelikte aufgedeckt werden. Vom 17. bis 23. August 2015 wurden 192.654 Vergehen durch Polizisten protokolliert, weitere 356.583 Übertretungen wurden durch Messstationen festgestellt. Die Koordination erfolgte durch das europäische Polizeinetzwerk TISPOL. >>

bfu empfiehlt 3.000 Kilometer begleitete Übungsfahrten vor Prüfung

Bern, 24. September 2015 – Fahranfänger verunfallen nach Angaben der schweizerischen bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung drei bis vier Mal häufiger als erfahrene Autofahrer. Oft verlieren sie dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Die bfu empfiehlt Führerscheinbewerbern deshalb, rund 3.000 Kilometer in Begleitung eines erwachsenen, erfahrenen Beifahrers zu absolvieren. Bisher legen Fahranfänger rund 1.000 Kilometer an Übungsfahrten zurück. >>

EU-Abgeordnete fordern Zielsetzungen für Verkehrssicherheit

Brüssel, 17. September 2015 – Die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes haben sich erneut für ein gesamteuropäisches Ziel auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit ausgesprochen. Nach einem Rückblick auf die Fortschritte seit 2011 forderten sie, eine deutliche Reduzierung der Schwerverletztenzahlen bis zum Jahr 2020, eingebettet in eine langfristige Politik. >>

TISPOL-Aktion zieht 700 Busse aus dem Verkehr

London, 16. September 2015 – Eine Kontrollwoche in 28 europäischen Ländern deckte über 10.500 Vergehen im Busreiseverkehr auf. 727 Busse durften wegen schwerer technischer Mängel ihre Fahrt nicht fortsetzen. Im selben Zeitraum stellte die Polizei mehr als 32.000 Verstöße im Güterkraftverkehr fest. >>

Europäische Woche der Mobilität: „Clever unterwegs, besser leben“

Brüssel, 21. August 2015 – Um den Verkehr in Städten innovativ und nachhaltig zu bewältigen, sind gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten nötig. Vom 16. bis 22. September 2015 bietet die Europäische Woche der Mobilität Gelegenheit, eigene Ideen zu präsentieren und einen Blick über Ländergrenzen hinweg zu werfen. Die diesjährigen Aktionstage stehen unter dem Motto „Clever unterwegs, besser leben“. >>

Schweiz: 95 Prozent der Autofahrer mit Tagfahrlicht unterwegs

Bern, 19. August 2015 – 19 von 20 Autofahrern in der Schweiz schalten tagsüber und bei schönem Wetter das Abblend- oder Tagfahrlicht ein. Dies ergab die jährliche Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung. Die Zahlen bewegen sich damit über dem bereits hohen Vorjahresniveau. 2013, vor der Einführung der Lichtpflicht, lag die Einschaltquote bei 68 Prozent. >>

Portugal: Sieben Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2014

Lissabon, 19. August 2015 – Die Zahl der Verkehrstoten in Portugal ist im Jahr 2014 von 518 auf 482 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 6,9 Prozent gegenüber 2013, wie die portugiesische Verkehrssicherheitsbehörde ANSR mitteilt. Die Zahl der Verunglückten erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 39.653. >>

Europaweite Kontrollaktion deckt über 17.000 Alkoholvergehen auf

London, 10. August 2015 – In der ersten Juniwoche 2015 führten Polizeibeamte in 28 europäischen Ländern Alkoholkontrollen durch. Dabei wurden 17.006 Verstöße gegen Alkoholgrenzwerte sowie weitere 2.764 Vergehen wegen Drogen und unerlaubter Rauschmittel im Straßenverkehr aufgedeckt. Insgesamt wurden rund 1,1 Millionen Atemalkoholtests durchgeführt. >>

Großbritannien: Vier Prozent mehr Verkehrstote im Jahr 2014

London, 10. August 2015 – 1.775 Menschen kamen im Jahr 2014 bei Verkehrsunfällen auf britischen Straßen ums Leben. Wie das Department for Transport (DfT) mitteilt, war dies ein Zuwachs um vier Prozent gegenüber 2013. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um 5,3 Prozent auf 22.807. Für die Summe aller Verunglückten wurde erstmals seit 1997 wieder ein Anstieg verzeichnet. >>

Schottland: 16 Prozent mehr Verkehrstote im Jahr 2014

Edinburgh, 14. Juli 2015 – 200 Menschen kamen im Jahr 2014 bei Verkehrsunfällen auf schottischen Straßen ums Leben. Gegenüber 2013 war dies ein Zuwachs um 16 Prozent und langfristig der erste Anstieg seit acht Jahren. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um einen Prozentpunkt auf 1.694. Die Summe aller Verunglückten bewegt sich mit 11.240 auf einem neuen Tiefstand seit 1950. >>

Schweiz: 47 Prozent der Radfahrer tragen Helm

Bern, 14. Juli 2015 – Die Helmtragequote unter Fahrradfahrern in der Schweiz ist 2015 leicht gestiegen. Nach Angaben der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung setzen aktuell 47 Prozent der Radfahrer auf einen Kopfschutz, bei Kindern sind es 67 Prozent und unter Lenkern von E-Bikes gar 90 Prozent. >>

Schweiz: Atemprobe statt Blutprobe bei Alkoholkontrollen

Bern, 7. Juli 2015 – Ab Oktober 2016 kann in der Schweiz bei Polizeikontrollen eine beweissichere Atemalkoholprobe statt einer Blutprobe durchgeführt werden. Bisher gilt das Ergebnis einer Atemalkoholprobe nur dann als Beweis, wenn der ermittelte Wert unter 0,8 Promille liegt und die betroffene Person diesen per Unterschrift anerkennt. >>

Polen führt Alkolocks nach Trunkenheitsfahrt ein

Warschau, 2. Juli 2015 – Wer in Polen rechtskräftig wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verurteilt ist und zurück ans Steuer seines Kraftfahrzeugs möchte, muss mit strengen Auflagen rechnen. Seit Mai 2015 muss im jeweiligen Kraftfahrzeug ein Alkolock-Gerät installiert werden. Polen folgt damit Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden und Schweden. >>

Frankreich verbietet Headsets für Autofahrer

Paris, 2. Juli 2015 – Autofahrer, die in Frankreich ein Headset zum Telefonieren oder auch Kopfhörer zum Musikhören verwenden, riskieren seit Juni 2015 eine Geldbuße von 135 Euro sowie den Abzug von drei Punkten. Die Regelung gilt auch für Motorradfahrer und Fahrradfahrer. Sind alle zwölf Punkte verbraucht, droht der Entzug der Fahrerlaubnis.
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Luxemburg: Alkohol am Steuer mit stärkerem Punkteabzug belegt

Luxemburg, 2. Juli 2015 – Seit Juni 2015 gelten in Luxemburg schärfere Gesetze im Straßenverkehr. Trunkenheitam Steuer ab 1,2 Promille sowie das Fahren unter Einfluss von Drogen oder Medikamenten werden mit Abzug von sechs statt bisher vier Punkten belegt. Ist das Kontingent von zwölf Punkten erschöpft, wird die Fahrerlaubnis für die Dauer von zwölf Monaten entzogen. >>

Österreich: Elf Prozent weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2015

Wien, 2. Juli 2015 – 212 Menschen kamen von Januar bis Juni 2015 bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Straßen ums Leben. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war dies ein Rückgang um 10,9 Prozent, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mitteilt. Ursache für Unfälle mit tödlichem Ausgang war in den meisten Fällen eine nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit. >>

Schweiz: Mehr Alleinunfälle bei Fahrern von E-Bikes

Bern, 25. Juni 2015 – Von 2011 bis 2014 hat sich die Anzahl der auf Schweizer Straßen schwer verletzten oder getöteten E-Bike-Fahrer mehr als verdoppelt. Diese Zunahme verläuft proportional zur Erhöhung des E-Bike-Bestandes. Eine Studie der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung ergab, dass Fahrer von E-Bikes öfter bei Alleinunfällen als in Kollisionen zu Schaden kommen. >>

Vergehen im Ausland werden auch in Deutschland geahndet

Stuttgart, 25. Juni 2015 – Wer mit dem Auto im Ausland unterwegs ist, sollte sich vor der Abreise über die jeweiligen Verkehrsregeln informieren – denn Unwissenheit schützt bei einem Vergehen nicht vor einem Bußgeld. Darauf macht der ACE Auto Club Europa aufmerksam und weist außerdem auf die mitunter deutliche längere Verjährungsfrist in anderen EU-Staaten hin. >>

Verkehrssicherheit 2020: Langfristige Ziele in Gefahr

Brüssel, 19. Juni 2015 – Die Zahl Verkehrstoten in der EU ist im Jahr 2014 um 0,6 Prozent gesunken und damit weit entfernt von den gesteckten Zielen. Dies geht aus dem aktuellen PIN Report des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC hervor. In den kommenden fünf Jahren müsste der Rückgang mindestens acht Prozent betragen, um den Wert von 2010 wie geplant bis 2020 zu halbieren. >>

Luxemburg: Sécurité routiére fordert Tempo 80 auf Landstraßen

Luxemburg, 19. Juni 2015 – Auch Luxemburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten aus dem Jahr 2010 bis 2020 um die Hälfte zu reduzieren. Der Verein Sécurité routiére hat nun Maßnahmen ins Gespräch gebracht, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu zählt unter anderem die Einführung eines Gesetzesverstoßes „lebensbedrohliches Verhalten im Straßenverkehr“. >>

ETSC: Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger nötig

Brüssel, 4. Juni 2015 – Rund 7.600 Radfahrer oder Fußgänger kamen im Jahr 2013 bei Verkehrsunfällen auf europäischen Straßen ums Leben. Der aktuelle PIN Report des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC zeigt, dass die Zahl der Verkehrstoten in diesem Bereich schwächer zurückgeht als bei den Insassen von Kraftfahrzeugen. >>

Städte ohne Verkehrstote auch in den USA und Japan

Leipzig, 29. Mai 2015 – Eine interaktive Online-Karte der DEKRA Unfallforschung zeigt, welche Städte das Ziel von null Verkehrstoten in mindestens einem Jahr bereits erreicht haben. Neue Daten belegen, dass nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Japan inzwischen mehrere Hundert Städte diese Bilanz vorweisen können. >>

Europaweite Blitzer-Woche erfasst über 670.000 Verstöße

London, 29. Mai 2015 – In einer Kontrollwoche in 26 europäischen Ländern, koordiniert durch das Polizeinetzwerk TISPOL, wurden 676.472 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Beteiligt waren knapp 333.00 Polizeibeamte. >>

ITF-Report: Unfallgeschehen weltweit stark unterschiedlich

Paris, 1. Juni 2015 – Die Arbeitsgruppe für Sicherheit im Straßenverkehr (IRTAD) beim International Transport Forum (ITF) beobachtet unter anderem die Entwicklung der Unfallzahlen in 28 Ländern. In ihrem aktuellen Bericht weist sie starke Unterschiede zwischen einzelnen Regionen aus. Insgesamt ist die Zahl der Verkehrstoten seit dem Jahr 2000 um 42 Prozent gesunken. >>

Jeder dritte Europäer ignoriert Gurtpflicht im Fond

Köln, 12. Mai 2015 – Eine europaweite Umfrage im Auftrag von Ford hat ergeben, dass rund ein Drittel aller Europäer auf dem Rücksitz nie oder nicht regelmäßig angeschnallt ist. Jeder vierte Fahrer bestand laut Umfrage nicht auf das Anschnallen im Fond. Passagiere im Alter von über 40 Jahren tragen mit einer Quote von 46 Prozent am seltensten Sicherheitsgurte auf den Rücksitzen. >>

Österreich: Zahl der Verkehrstoten 2014 auf neuem Tiefstand

Wien, 7. Mai 2015 – Die Verkehrsunfallbilanz Österreichs zeigt für das Jahr 2014 einen Rückgang bei Unfällen, Verletzten und tödlichen Unfällen im Straßenverkehr. Insgesamt ereigneten sich 430 tödliche Unfälle im Straßenverkehr. Nach Angaben von Statistik Austria war dies ein Rückgang um 5,5 Prozent gegenüber 2013 und der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. >>

UN-Woche der Verkehrssicherheit

New York, 4. Mai 2015 – Pro Jahr kommen weltweit über 186.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bei Verkehrsunfällen ums Leben. In sogenannten Entwicklungsländern ist die Zahl der Getöteten dreimal höher als in Industriestaaten. Die dritte weltweite Woche der Verkehrssicherheit, ausgerufen von den Vereinten Nationen, will die Aufmerksamkeit stärker auf die Belange der jüngsten Verkehrsteilnehmer lenken.< >>

EU-Parlament stimmt eCall mit neuer Datenschutzklausel zu

Brüssel, 29. April 2015 – Bis zum 31. März 2018 müssen automatische Notrufsysteme (eCall) in allen neuen Modellen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen installiert sein. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat nun das EU-Parlament angenommen. Verschärft wurde die darin enthaltene Datenschutzklausel. >>

Europaweiter Blitz-Marathon registriert über 122.000 Verstöße

London, 29. April 2015 – Während des europaweiten, 24-stündigen Blitz-Marathons in 22 Ländern wurden nach vorläufigen Auswertungen mehr als 122.000 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. In Deutschland wurden rund 91.000 Verstöße registriert. Zahlen aus fünf Ländern stehen noch aus. Insgesamt kontrollierten Polizei und Ordnungsämter mehr als 4,3 Millionen Fahrzeuge. >>

Schweiz: bfu setzt Motorrad-Kampagne „Stayin’ Alive“ fort

Bern, 29. April 2015 – Motorradfahrer in der Schweiz legen nur zwei Prozent der Gesamtfahrleistung aller Verkehrsmittel zurück – und doch beträgt ihr Anteil an den Schwerverletzten rund 30 Prozent. Die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz (FMS) und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung setzen deshalb ihre Kampagne „Stayin’ Alive“ fort. >>

EU-Studie empfiehlt Assistenzsysteme

Brüssel, 29. April 2015 – Eine aktuelle Studie im Auftrag der Europäischen Kommission hat Fahrerassistenzsysteme (FAS) identifiziert, die zur Grundausstattung eines jeden Pkw oder Lkw gehören sollten. Dazu zählen etwa der intelligente Geschwindigkeitsassistent (ISA), der Notbremsassistent oder – in Pkw – der Gurtwarner. >>

Fahrsimulator soll Stress erkennen

Klagenfurt, 22. April 2015 – Unsicherheit, Wut oder Ablenkung können das Verkehrsverhalten von Autofahrern entscheidend beeinflussen. Ein neuer Fahrsimulator der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt soll Emotionen und Stress erkennen. Dazu sollen Biosignale des Fahrers ausgewertet und daraus Prognosen für weitere Fahrsituationen abgeleitet werden. >>

PRAISE Awards 2015 für betriebliche Verkehrssicherheit

Brüssel, 9. April 2015 – Über das europäische Projekt PRAISE (Preventing Road Accidents and Injuries for the Safety for Employees) sollen die innerbetriebliche Verkehrssicherheit sowie die Sicherheit auf Wegen von und zur Arbeit verbessert werden. Projekte mit Vorbildcharakter, innovative Maßnahmen und Ideen werden jährlich auf internationaler Ebene einem breiten Publikum präsentiert. >>

Zahl der Verkehrstoten in Europa sinkt um ein Prozent

Brüssel, 26. März 2015 – Rund 25.700 Menschen kamen im Jahr 2014 bei Verkehrsunfällen auf europäischen Straßen ums Leben. Gegenüber dem Jahr 2013 ist dies ein Rückgang um einen Prozentpunkt, wie aus einem Bericht der Europäischen Kommission hervorgeht. Deutschland befindet sich bei der Entwicklung der Getötetenzahlen im europäischen Mittelfeld. >>

ETSC: PIN Flash Report zeigt Sicherheitspotenziale

Brüssel, 5. März 2015 – Im Jahr 2013 kamen rund 1.900 Menschen auf europäischen Autobahnen und Schnellstraßen ums Leben. Im Kampf gegen tödliche und schwere Verkehrsunfälle ist der Gurtwarner nur eines der zahlreichen Beispiele für sicherheitsstiftende Systeme im Fahrzeug, wie der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC in seinem aktuellen PIN Flash Report zeigt. >>

Spanien: Außerortsstraßen bleiben Unfallschwerpunkt

Madrid, 5. März 2015 – Im Jahr 2014 kamen in Spanien 1.131 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Während die Zahl der Verkehrstoten damit im Vergleich zu 2013 nahezu unverändert blieb, sank die Zahl der Schwerverletzten um 7,7 Prozent auf 4.874. Problematisch bleibt die Situation auf Landstraßen und Autobahnen. >>

Automatisiertes Fahren derzeit keine Garantie für mehr Verkehrssicherheit

Michigan, 4. März 2015 – Der technische Fortschritt in der Fahrzeugtechnik und der Verkehrsinfrastruktur eröffnet neue Möglichkeiten, um Unfallzahlen zu senken und Verletzungsschwere zu mildern. Eine US-amerikanische Studie der University of Michigan dämpft jedoch die mitunter hohen Erwartungen an das autonome Fahren. Insbesondere in der Übergangszeit seien Probleme zu erwarten. >>

England und Wales verschärfen Strafen für Fahren unter Drogeneinfluss

London, 4. März 2015 – In England und Wales gelten ab sofort verschärfte Strafen für das Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten. Ab einem festgelegten Grenzwert drohen ein Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens ein Jahr sowie eine Geldbuße von umgerechnet 6.900 Euro. In Polizeikontrollen können Tests auf Cannabis und Kokain nun direkt vor Ort durchgeführt werden. >>

Europäischer Rat: eCall soll ab 2018 flächendeckend arbeiten

Brüssel, 3. März 2015 – Ab dem 31. März 2018 müssen alle neuen Fahrzeugmodelle in der Europäischen Union mit einem eCall-kompatiblen Notrufsystem ausgestattet sein. Darauf hat sich nun der Rat der Europäischen Union verständigt. Experten erwarten, dass die Reaktionszeit der Rettungsdienste durch einen flächendeckenden Einsatz von eCall halbiert wird. >>

Österreich: KfV erwartet weniger Verkehrstote für 2014

Wien, 19. Dezember 2014 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich wird sich nach einer Prognose des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) für das Jahr 2014 auf rund 430 belaufen. Im Vergleich zum Vorjahr wäre dies ein Rückgang um 5,5 Prozent. Insgesamt rechnet das KfV mit etwa 35.000 Unfällen im Straßenverkehr, dies wären neun Prozent weniger als 2013. >>

Schottland senkt Promillegrenze auf 0,5

Edinburgh, 19. Dezember 2014 – Seit dem fünften Dezember gilt in Schottland eine 0,5 Promille-Grenze für Kraftfahrer. Bisher lag die Grenze bei 0,8 Promille. Eine Umfrage hatte zuvor ergeben, dass 68 Prozent der Bevölkerung diesen Schritt begrüßen würden. >>

Estland stattet 140 Busse mit Alkolocks aus

Talinn, 19. Dezember 2014 – Estland hatte in Ausschreibungen für den öffentlichen Omnibusverkehr zusätzliche Punkte für die Ausstattung der Fahrzeuge mit Alkolocks vergeben. Im kommenden Jahr werden 140 Busse mit Geräten ausgerüstet, die den Alkoholgehalt der Atemluft des Fahrers analysieren. >>

112-eCall ab 2018 Pflicht in allen neuen Pkw-Modellen

Brüssel, 10. Dezember 2014 – Ab April 2018 müssen neue Pkw-Modelle europaweit mit dem automatischen Notrufsystem 112-eCall ausgerüstet sein. Darauf einigten sich die EU-Kommission, das Europäische Parlament und der Europäische Rat. Einer repräsentativen Umfrage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge trifft eCall auch in Deutschland auf Zustimmung. >>

Europäische Studie bescheinigt Unfalldatenspeichern hohes Sicherheitspotenzial

Brüssel, 1. Dezember 2014 – Unfalldatenspeicher (Electronic Data Recorder, EDR) bringen hohes Sicherheitspotenzial bei vergleichsweise geringem Installationsaufwand, so das Fazit einer Studie im Auftrag der Europäischen Kommission. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt den freiwilligen Einbau von EDR in Kraftfahrzeuge. >>

Neue EU-Kommissarin setzt sich für Verkehrssicherheit ein

Brüssel, 1. Dezember 2014 – Die neue EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc hat bekräftigt, dass Verkehrssicherheit ein zentrales Thema ihrer Amtszeit sein werde. Klare Ziele auf diesem Gebiet waren von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bisher nicht zu vernehmen. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC hofft deshalb, dass Bulc eine richtungsweisende Strategie auf den Weg bringen kann. >>

DEKRA: Vision Zero ist keine Utopie, sondern oft schon Realität

Stuttgart, 24. November 2014 – Viele Städte in Europa haben die „Vision Zero“, nach der kein Mensch bei Verkehrsunfällen ums Leben kommt, bereits erreicht. Dies geht aus dem DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2014 hervor. Auf dem Parlamentarischen Abend von DEKRA in Brüssel unterstrichen Europa-Abgeordnete die wachsende Bedeutung des Zusammenspiels von Mensch und Technik für die Verkehrssicherheit. >>

Handy am Steuer: Aufklärung halbiert Unfallrisiko

Tucson, 31. Oktober 2014 – Einfache Aufklärungskampagnen können die Zahl der Autofahrer, die während der Fahrt zum Handy greifen, deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Arizona. Auch langfristige Erfolge ließen sich damit erzielen, so die Autoren. >>

US-Studie: Eltern nehmen Kinder zu früh aus Kindersitz

Washington, D.C., 21. Oktober 2014 – Neun von zehn Eltern in den USA lassen ihre Kinder zu früh ohne geeigneten Kindersitz im Auto mitfahren. Eine Studie von Safe Kids Worldwide unter 1.000 Eltern ergab, dass viele Eltern die Mindestgröße von 1,45 Meter für Kinder auf Erwachsenensitzen nicht kannten. Besonders gefährdet seien Kinder, die mit Fahrgemeinschaften unterwegs seien. Hier war jedes fünfte Kind falsch gesichert. >>

Österreich: Bürger wünschen sich mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Wien, 23. Oktober 2014 – Rund 61 Prozent der österreichischen Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer empfinden den Straßenverkehr als zunehmend spannungsgeladen. Dies ergab eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). In erster Linie würden sich viele Menschen mehr gegenseitige Rücksichtnahme wünschen. >>

Gewinner des PRAISE Award 2014 stehen fest

Brüssel, 23. Oktober 2014 – Fünf europäische Unternehmen und Institutionen sind mit dem PRAISE Award für vorbildliche innerbetriebliche Verkehrssicherheitsarbeit ausgezeichnet worden. Antonio Avenoso, Geschäftsführer des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC, ermutigte dazu, die vorgestellten Projektideen zu übernehmen und individuell anzupassen. >>

Sprachsteuerung im Auto noch nicht ausgereift

Washington, D.C., 10. Oktober 2014 – Sprachsteuerung im Auto soll den Fahrer vor Ablenkung schützen und das Bedienen von Radio oder Navigationssystem vereinfachen. Eine Studie der US-amerikanischen AAA Foundation for Traffic Safety kommt zu dem Schluss, dass die derzeit erhältlichen Systeme zu komplex und fehleranfällig sind, um eine sichere Bedienung zu gewährleisten. >>

EU-Verkehrsminister unterstützen Änderungsvorschlag zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung

Brüssel, 10. Oktober 2014 – Die EU-Verkehrsminister haben sich darauf geeinigt, den Änderungsvorschlag zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung von Verkehrsdelikten zu unterstützen. Die Überarbeitung war im Juli 2014 eingebracht worden, nachdem der Europäische Gerichtshof die bisherige Richtlinie vom November 2013 wegen einer falschen Rechtsgrundlage für nichtig erklärt hatte. >>

Gewinner des Bike Pal Awards stehen fest

Brüssel, 28. September 2014 – Die Gewinner des Bike Pal Awards kommen aus Spanien, Italien und Deutschland. In drei Projekten hatten sich die sechs Studierenden für mehr Sicherheit im Radverkehr eingesetzt. Insgesamt hatten 22 europäische Universitäten mit über 100 Beiträgen am Wettbewerb teilgenommen. Der deutsche Gewinnerbeitrag möchte die Münchner Sopienstraße öffnen. >>

Neue EU-Richtlinien können Übersicht für Lkw-Fahrer verbessern

Loughborough, 28. September 2014 – Gegenwärtig wird auf europäischer Ebene eine neue Richtlinie zur Gestaltung von Lkw-Fahrzeugkabinen diskutiert. Forscher der britischen Universität Loughborough zeigen, wie die neuen Vorgaben zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen könnten. Insbesondere die Zahl der Spiegelblicke soll reduziert werden. >>

ETSC: EU-Kommission darf keine Rückschritte in der Verkehrssicherheitsarbeit riskieren

Brüssel, 28. September 2014 – In einem offenen Brief an den künftigen Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, warnt der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC vor Einschnitten im Bereich der Verkehrssicherheit. Der ETSC reagiert damit auf das Auftragsschreiben Junckers an den designierten EU-Verkehrskommissar Maros Sefcovic. Das Thema Sicherheit im Straßenverkehr wird darin nur beiläufig erwähnt. >>

Handy am Steuer schränkt Wahrnehmung stark ein

Straßburg, 28. September 2014 – Während des Telefongespräches am Steuer eines Kraftfahrzeuges sind Wahrnehmung und Informationsverarbeitung stark eingeschränkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Straßburg im Auftrag von VINCI Autoroutes. Die visuelle Wahrnehmung der Testfahrer im Realverkehr ging um 50 Prozent zurück. >>

Schweiz: 94 Prozent der Autofahrer fahren tagsüber mit Licht

Bern, 21. August 2014 – Seit Januar 2014 gilt in der Schweiz eine Lichtpflicht für Kraftfahrzeuge auch am Tag. Die aktuelle Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung zeigt, dass 94 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer diese Regelung anwenden. Bei der 1981 eingeführten Gurtpflicht dauerte es 33 Jahre, bis ähnlich hohe Quoten verzeichnet werden konnten. >>

Österreich: Zwei Drittel aller Baustellenunfälle sind Auffahrunfälle

Wien, 21. August 2014 – Zwischen 2007 und 2013 ereigneten sich auf österreichischen Straßen insgesamt 488 Unfälle in Baustellen. Elf Menschen kamen dabei ums Leben, 740 Personen wurden verletzt. Nach Angaben des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) war zu dichtes Auffahren in zwei von drei Fällen die Unfallursache. >>

Schweiz: Vier von zehn Radfahrern tragen Helm

Bern, 24. Juli 2014 – 43 Prozent der Fahrradfahrer in der Schweiz tragen einen Helm. Dies ergab die jährliche Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung. Während sich die Werte insgesamt auf Vorjahresniveau (46 Prozent) bewegen, ging die Tragequote bei Kindern weiter zurück. >>

Österreich: Ablenkung ist Hauptunfallursache auf Autobahnen

Wien, 24. Juli 2014 – Im ersten Halbjahr 2014 wurden 22 Menschen bei Verkehrsunfällen auf österreichischen Autobahnen oder Schnellstraßen getötet. In sechs Fällen war Ablenkung die Unfallursache. Weitere Ursachen für tödliche Unfälle sind Fahrfehler, Übermüdung und überhöhte Geschwindigkeit. Häufig führen Kombinationen aus mehreren Faktoren zu den verhängnisvollen Unfällen. >>

Schweiz: Gurtquote weiterhin bei über 90 Prozent

Bern, 24. Juli 2014 – Neun von zehn Autoinsassen in der Schweiz legen einen Sicherheitsgurt an. Die repräsentative Erhebung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung ergab, dass sich 94 Prozent der Fahrer und 93 Prozent der Beifahrer anschnallen. Gegenüber dem Vorjahreswert sind leichte Zuwächse zu verzeichnen. Auf den Rücksitzen nutzen 77 Prozent der Mitfahrer die Sicherheitsgurte. >>

Großbritannien: Zahl der Verkehrstoten erreicht historischen Tiefstand

London, 2. Juli 2014 – Bei Verkehrsunfällen auf britischen Straßen kamen im vergangenen Jahr 1.713 Menschen ums Leben. Wie das Department for Transport (DfT) mitteilt, ist dies ein Rückgang um zwei Prozent gegenüber 2012 und ein neuer Tiefstand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1926. Die Zahl der Schwerverletzten sank um sechs Prozent auf 21.657. >>

Je mehr Radfahrer, desto sicherer die Straßen

Denver, 26. Juni 2014 – Die Sicherheit für den Fahrradverkehr steigt, wenn mehr Radfahrer unterwegs sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Colorado Denver. Die Forscher konnten diesen „Safety in Numbers“-Effekt in der Stadt Boulder beobachten, die den höchsten Radverkehrsanteil im US-Bundesstaat Colorado verzeichnet. >>

Dänemark: Fahrzeug kann nach Alkoholfahrt beschlagnahmt werden

Kopenhagen, 26. Juni 2014 – Ab dem 1. Juli 2014 gelten in Dänemark strengere Strafen für Fahrten unter Alkoholeinfluss. Ab einem Blutalkoholgehalt von zwei Promille kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Wiederholungstäter riskieren bereits ab 1,2 Promille den Verlust von Auto oder Motorrad. In Dänemark gilt für Kraftfahrer die 0,5-Promille-Grenze. >>

USA: Volkswirtschaftlicher Schaden durch Verkehrsunfälle beträgt 871 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Washington, D.C., 26. Juni 2014 – Verkehrsunfälle auf US-amerikanischen Straßen haben im Jahr 2010 einen volkswirtschaftlichen Schaden von umgerechnet knapp 871 Milliarden US-Dollar (639 Milliarden Euro) verursacht. Dies waren 1,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die direkten Unfallkosten beliefen sich nach Angaben der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA auf rund 203 Milliarden Euro. Den größten Anteil hatten Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit. >>

Slowakei erreicht europaweit stärksten Rückgang bei Unfallopferzahlen

Brüssel, 25. Juni 2014 – Vor vier Jahren hatten sich die EU-Mitgliedstaaten das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2020 zu halbieren. Auf dem Weg dorthin hat die Slowakei im direkten Vergleich die größten Fortschritte gemacht, wie der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC bekanntgab. Zwischen 2010 und 2013 sank die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr um 37 Prozent. Auch in anderen Ländern zeichnen sich positive Entwicklungen ab. >>

Europa: 51 Verkehrstote je eine Million Einwohner im Jahr 2013

Brüssel, 25. Juni 2014 – Zwischen 2010 und 2013 sank die Zahl der Verkehrstoten in Europa um durchschnittlich 18 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen PIN-Report des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC hervor. Allerdings schreitet die Entwicklung in einigen Ländern deutlich langsamer voran. Deutschland liegt mit acht Prozent Rückgang im unteren Mittelfeld. >>

EU-Verkehrsminister: Keine verpflichtenden Vorgaben für mehr Lkw-Sicherheit

Luxemburg, 6. Juni 2014 – Ein neuer Gesetzesentwurf auf europäischer Ebene zielt auf mehr Verkehrssicherheit bei Lkw. So sollen Fahrzeughersteller unter anderem für eine größere Knautschzone und ein erweitertes Sichtfeld sorgen. Die EU-Verkehrsminister erteilten diesem Vorhaben nun eine Absage. Antonio Avenoso, Geschäftsführer des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC, zeigte sich irritiert. >>

EU-Verkehrsminister sprechen sich gegen grenzüberschreitenden Gigaliner-Verkehr aus

Luxemburg, 6. Juni 2014 – Grenzüberschreitende Fahrten mit überlangen Lkw wird es in Europa auch künftig nicht geben. Dies haben die EU-Verkehrsminister in Luxemburg bekräftigt. Sie folgten damit einer Entscheidung des Europäischen Parlamentes. Angenommen wurde dagegen ein anderer Vorschlag: Lkw, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, dürfen das derzeitige Maximalgewicht um eine Tonne überschreiten. >>

Schwächere Verkehrsteilnehmer profitieren weniger von Verkehrssicherheitsmaßnahmen

Leipzig, 21. Mai 2014 – Im Jahr 2012 verringerte sich die Zahl der Verkehrstoten in den 31 durch das Weltverkehrsforum (ITF) beobachteten Ländern im Schnitt um 1,7 Prozent. Dies geht aus dem heute veröffentlichten ITF-Verkehrssicherheitsreport hervor. Bei der Sicherheit für Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer besteht dagegen im langfristigen Vergleich Nachholbedarf. >>

TISPOL-Kontrolle: 130.000 Autofahrer ohne Gurt

London, 14. Mai 2014 – Während einer Kontrollaktion in 30 europäischen Ländern wurden 130.578 Fahrzeuginsassen angetroffen, die keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. In 3.461 Fällen waren Kinder nicht oder nicht vorschriftsmäßig gesichert. Koordiniert wurde die Aktion durch das europäische Polizeinetzwerk TISPOL. >>

Österreich: 2013 erstmals weniger als 500 Verkehrstote

Wien, 14. Mai 2014 – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich hat im Jahr 2013 einen neuen Tiefstand erreicht. Nach Angaben von Statistik Austria kamen 455 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Gegenüber 2012 ist dies ein Rückgang um 14,3 Prozent. Die Zahl der Verletzten sank um 5,6 Prozent auf 48.044. Besonders erfreulich ist die rückläufige Entwicklung im Bereich der alkoholbedingten Verkehrsunfälle. >>

Europa: 12.000 tödlich verunglückte Fahrzeuginsassen im Jahr 2012

Brüssel, 29. April 2014 – Nach Angaben des Europäischen Verkehrssicherheitsrates ETSC kamen im Jahr 2012 europaweit 12.345 Menschen als Insassen von Pkw oder anderen Fahrzeugen ums Leben. Expertenschätzungen zufolge könnten jährlich rund 900 Menschenleben gerettet werden, wenn alle Insassen einen Sicherheitsgurt anlegen würden. Doch auch andere Unfallursachen sollten nach Meinung des ETSC schnellstmöglich bekämpft werden. >>

Europäisches Parlament stimmt für mehr Lkw-Sicherheit

Brüssel, 22. April 2014 – Das Plenum des Europäischen Parlaments hat neuen Richtlinien für mehr Fahrzeugsicherheit bei Lkw zugestimmt. Den grenzüberschreitenden Verkehr von überlangen Lkw innerhalb der Europäischen Union lehnten die Parlamentarier hingegen eindeutig ab. >>

TISPOL-Kontrollaktion: Beamte ziehen 4.400 Lkw aus dem Verkehr

London, 10. April 2014 – Während einer europaweiten Kontrollwoche stoppte die Polizei rund 4.400 Lkw wegen sicherheitsrelevanter technischer Mängel. Insgesamt wurden Anfang Februar 2014 über 137.000 Fahrzeuge in 26 Ländern überprüft. Die Beamten führten unter anderem Geschwindigkeits-, Alkohol- und Gurtkontrollen durch. Koordiniert wurde die Aktion durch das Polizeinetzwerk TISPOL. >>

Österreich: Neues Verkehrssicherheitspaket für Schülertransporte

Wien, 10. April 2014 – Ein neues Maßnahmenpaket soll die Sicherheit bei Schülertransporten in Österreich erhöhen. So wird für Fahrer, die die Transporte im Gelegenheitsverkehr mit Pkw oder Kleinbussen durchführen, künftig die 0,1-Promille-Grenze gelten. Eine eigene Ausbildung wird zudem spezielle Kenntnisse für diese Verkehre vermitteln. Die neuen Regelungen sollen noch vor Beginn des neuen Schuljahres in Kraft treten. >>

Europa: Acht Prozent weniger Verkehrstote im Jahr 2013

Brüssel, 2. April 2014 – Rund 26.200 Menschen kamen im Jahr 2013 bei Verkehrsunfällen auf europäischen Straßen ums Leben. Nach vorläufigen Zahlen der Europäischen Kommission ist dies ein Rückgang um acht Prozent gegenüber 2012. Je eine Million Einwohner wurden durchschnittlich 52 Personen im Straßenverkehr getötet. >>


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