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Presseseminar „Licht und Schatten“

2./3. November 2009 in Lippstadt

Jeder vierte Verkehrsunfall in Deutschland mit Personenschaden ereignete sich 2008 in den dunklen Tagesstunden. Über ein Drittel der bei Verkehrsunfällen Getöteten verunglückten während der Dämmerung oder bei Dunkelheit.

An welchen Stunden, Tagen und Monaten ist das Unfallgeschehen besonders dramatisch? Warum haben wir Menschen Wahrnehmungsprobleme bei Fahrten durch die Nacht? Warum bzw. ist es überhaupt sicherer, auch am Tage mit Licht unterwegs zu sein? Welche Erfolge versprechen innovative Lichttechnologien, elektronische Fahrerassistenzsysteme in Fahrzeugen und Materialien, die Licht besonders gut reflektieren?

Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen des Presseseminars diskutiert.

Kompetente Experten beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Fokus standen die Analyse von Unfällen bei Dunkelheit, Wahrnehmungsdefizite bei Nachtfahrten, die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Tagfahrlicht, innovative Lichttechnologien, elektronische Fahrerassistenzsysteme sowie der Einsatz von Reflexmaterialien im Straßenverkehr.

Die Themen:

Bei Nachtfahrten kann es nicht langsam genug sein
Prof. em. Dr. Amos S. Cohen

Das Unfallgeschehen bei Nacht
Susanne Schönebeck
(Bundesanstalt für Straßenwesen – BASt)

Gutes Licht = Sicherheit
Dr. Walter Schlager
(Philips Technologie GmbH)

Helle Autofahrer noch in der Minderheit
Rainer Hillgärtner
(ACE Auto Club Europa e.V.)

In-Depth-Analyse von Unfällen bei Dunkelheit (GIDAS)
Claus-H. Pastor
(Bundesanstalt für Straßenwesen – BASt)

Millionen für den Licht-Test
Claudia Schiffer
(Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. – ZDK)