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Ein Leben lang für den Straßenverkehr lernen

DVR-Presseseminar am 9. und 10. November 2017 in Essen

Wie wird wohl in einhundert Jahren der Rückblick auf den Beginn des zweiten Jahrtausends ausfallen? Wird man es als ungeheuerlich und zutiefst unmenschlich empfinden, dass jedes Jahr über 3.000 Menschen im Straßenverkehr starben und über 300.000 verletzt oder schwer verletzt wurden? Wird man im Nachhinein ergründen können, warum die Mobilität den Menschen so wichtig war, dass sie diesen Blutzoll nicht mit aller Macht verhindert haben?

Was können wir, sollten wir uns heute fragen, neben den Neuerungen in der Fahrzeugtechnik, den Verbesserungen bei der Infrastruktur und den notwendigen Gesetzen und Verordnungen noch unternehmen, damit Menschen im Straßenverkehr nicht zu Schaden kommen?

Menschen lernen ihr Leben lang – also auch im und für den Straßenverkehr. Welche Methoden und Inhalte können das Lernen initiieren und unterstützen?
Was lernen Kinder in welchem Alter? Kann man „Raser“ schon in jugendlichen Jahren identifizieren und ihr späteres Verhalten positiv beeinflussen? Wann sind Menschen in der Lage, selbstständig motorisiert zu fahren? Wie qualifiziert sollten Personen sein, die das sichere Fahren lehren wollen? Welche Chancen bietet das Design Thinking in der universitären Ausbildung? Welche Präventionsstrategien gibt es zur Beeinflussung der hochmobilen Vielfahrer? Welche Möglichkeiten und Grenzen hat die Qualifikation der Berufskraftfahrer? Wie lernfähig sind wir noch im hohen Alter?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich unser Presseseminar Ein Leben lang für den Straßenverkehr lernen.

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Downloads

Titel Referent/-in Abstract Präsentation
Was lernen Kinder in welchem Alter?
Von der Mitfahrt über die Begleitung bis zur Selbstständigkeit
Prof. Dr. Bernhard Schlag
Technische Universität Dresden
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Wann ist man bereit für das selbstständige Fahren?
Zukünftige Anforderungsstandards in der Fahrerlaubnisprüfung
Tino Friedel / Mathias Rüdel
Arbeitsgemeinschaft Technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr 21, Dresden
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Raser schon mit 14?
Mobilitätserziehung als Sozialerziehung – Ergebnisse der Studie LAWIDA
Heinz Albert Stumpen
Deutsche Hochschule der Polizei, Münster
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Moderne Präventionsstrategien zur Beeinflussung beruflicher Vielfahrer
Wirksame Methoden und zielführende Medien in der betrieblichen Verkehrssicherheitsarbeit
Kay Schulte
Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Berlin
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LebensLangesLehren – Beruf: Fahrlehrer
Wer bezahlt? Warum so wenige Frauen? Was ändert sich 2018? Welche Chancen hat der Berufsstand?
Claudia Maria Ewers /
Dr. Bernhard F. Reiter
VERKEHRS-INSTITUT BIELEFELD
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Wilde Ideen zulassen
Design Thinking als neuer Weg in der Verkehrssicherheitsarbeit
Prof. Dr. André Bresges
Universität zu Köln
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Profis am Steuer?
Möglichkeiten und Grenzen der Berufskraftfahrer-Qualifikation
Thomas Hofstätter
Regierung von Oberbayern, München
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Lernen bis ins hohe Alter
Feste Gewohnheit und Veränderbarkeit
Prof. Dr. Bernhard Schlag
Technische Universität Dresden
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