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Wohnmobile: Jedes zweite Fahrzeug überladen

Berlin, 20. Juni 2016 – Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat in einem zweijährigen Projekt gezielt Wohnmobil-Unfälle mit Personenschaden untersucht. Insgesamt sind diese Unfälle sehr selten, und meistens werden die Insassen dabei leichter verletzt als die anderen Unfallbeteiligten. Beladungsmessungen brachten jedoch bedenkliche Ergebnisse.

So war rund jedes zweite Wohnmobil überladen. In mehr als zehn Prozent der Fälle hätte eine Weiterfahrt deshalb sogar untersagt werden müssen. Oft wussten die Fahrzeugführenden nicht, dass die Zuladungsgrenze überschritten war. Auch bei der Ladungssicherung, etwa von Hausrat, zeigte sich Nachholbedarf.

Häufigster Unfalltyp war der „Unfall im Längsverkehr“, also etwa ein Auffahrunfall auf einen anderen Pkw. Im Zusammenspiel mit fehlerhafter Ladungssicherung können durchaus ernste Unfallfolgen entstehen.

Quelle: UDV