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UDV: Leicht-Lkw-Gespanne bei starkem Wind anhalten

Berlin, 15. Juli 2016 – Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) empfiehlt, Leicht-Lkw-Kombinationen bei starkem Wind stehen zu lassen. Mit maximal zwölf Tonnen Gesamtgewicht und einer relativ großen Angriffsfläche sei die Seitenwindempfindlichkeit sehr hoch. Dies hatte sich in einem Forschungsprojekt der UDV herausgestellt.

Zählungen im Rahmen des Projekts hatten ergeben, dass etwa zwei Prozent der Lkw über 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse Leicht-Lkw-Gespanne sind. Die Unfallursache Seitenwind ist bei diesen Fahrzeugen etwa viermal so häufig wie bei allen Lkw-Gespannen. In Computersimulationen zeigte sich, dass es bei leeren Leicht-Lkw-Gespannen bereits ab etwa 55 km/h Windgeschwindigkeit (Windstärke 7) zum Kippen kommen kann – bei vollbeladenen Fahrzeugen ab etwa 74 km/h (Windstärke 8).

Quelle: UDV