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BASt-Studie belegt: Sicherungsquoten bleiben stabil

Bergisch Gladbach, 19. März 2018 – Angeschnallt im Auto fahren - für 98 Prozent aller Erwachsenen in Pkw war das 2017 selbstverständlich. Das belegt die jährliche Erhebung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Verringert hat sich dagegen die Gurtquote im Güterkraftverkehr.

Kinder: gut gesichert auf der Autofahrt

Bei Kindern lag die Gesamtsicherungsquote im Schnitt aller Straßenarten bei 97 Prozent (2016: 99 Prozent). Auf Landstraßen und innerorts waren jeweils 88 Prozent in Pkw mit Kinderrückhaltesystemen - dazu zählen der Kindersitz aber auch spezielle Kissen - gesichert. Das waren auf Landstraße ein Prozentpunkt und innerhalb von Ortschaften fünf Prozent mehr als noch 2016.

Helmtragequote im Radverkehr steigt

Bei den Radfahrerinnen und Radfahrern trugen über alle Altersgruppen hinweg im Schnitt 19 Prozent (2016: 17 Prozent) einen Schutzhelm. Bei  Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren sank die Helmtragequote um vier Prozentpunkte auf 72 Prozent, bei Jugendlichen zwischen elf und 16 Jahren ging die Helmtragequote um drei Prozent auf 31 Prozent zurück. Ab einem Alter von17 Jahren trugen zwischen acht bis 27 Prozent einen Helm. Am niedrigsten war die Quote bei  Radfahrinnen und Radfahrer bis 30 Jahre.

Bikerinnen und Biker setzen auf Schutzbekleidung

Wie schon im Vorjahr trugen auch 2017 99 Prozent der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sowie 100 Prozent der Mitfahrenden einen Schutzhelm. Zudem stieg der Anteil derer, die zusätzlich zum Helm Schutzbekleidung anzogen um zehn Prozentpunkte auf 59 Prozent.

Lkw-Fahrerinnen und -fahrer schnallen sich seltener an

Die Gesamtsicherungsquote im Güterkraftverkehr lag im Verkehrsquerschnitt (Autobahn, Landstraße) für 2017 bei 82 Prozent. Ein Jahr zuvor betrug sie noch 88 Prozent. Auf Autobahnen waren 84 Prozent (2016: 90 Prozent) und auf Landstraßen 80 Prozent (2016: 86 Prozent) mit einem Gurt gesichert.

Daten für die BASt-Studie

Den Ergebnissen basieren auf Beobachtungen von 18.569 Pkw mit 25.562 erwachsenen Pkw-Insassen. Ergänzt wurde die Studie um eine zusätzliche Stichprobe mit 2.508 Erwachsenen, die auf der Rückbank Platz nahmen und 3.912 kindersitzpflichtigen Kindern (bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres). Die Beobachtungen des Zweiradverkehrs umfassten 15.600 Radfahrerinnen und Radfahrer sowie 4.529 motorisierte Bikerinnen und Biker innerorts. Für die Erhebungen im Güterkraftverkehr wurden 4.477 Fahrzeuge herangezogen.

Quelle: BASt