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Positive Bilanz: Straßenverkehrsunfälle 2017

Bergisch Gladbach, 19. Dezember 2017 – Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wird im Jahr 2017 die Zahl der Unfälle mit Personenschaden sowie die der Verunglückten insgesamt geringfügig zurückgehen. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Personen bleibt nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Bei der Zahl der Unfälle mit Personenschaden wird im Vergleich zum Vorjahr (2016: 308.145 Unfälle) ein Rückgang um rund 5.000 Unfälle erwartet. Die Zahl der bei diesen Unfällen Verunglückten (verletzte und getötete Personen; 2016: 399.872) wird dabei ebenfalls um knapp 5.000 sinken. Die Zahl der Getöteten mit 3.210 Personen wird ähnlich wie im Vorjahr (2016: 3.206 Getötete) liegen.

Während im Jahr 2016 die Getötetenzahlen in allen Ortslagen zurückgingen, zeigt sich die Entwicklung in 2017 uneinheitlich: Auf Autobahnen (2016: 393) und Landstraßen (2016: 1.853) werden geringe Rückgänge um unter einem Prozent erwartet. Hingegen steigen innerorts die Zahlen von 960 im Jahr 2016 auf 1.000 in 2017 und auf den außerörtlichen Bundesstraßen von 690 auf 700.

Ähnlich die Betrachtung der Altersklassen: Bei Kindern unter 15 Jahren (2016: 66 Getötete) wird in 2017 ein leichter Rückgang auf rund 60 erwartet, bei den jungen Verkehrsteilnehmern im Alter von 18 bis 24 Jahren sogar um knapp zehn Prozent auf rund 400. Bei der Altersgruppe der 25-64jährigen ist nach dem starken Rückgang im Vorjahr in 2017 mit einem leichten Anstieg von 1.570 auf circa 1.600 Getötete zu rechnen, wie auch bei den Senioren mit rund 20 Getöteten mehr (2016: 1.049).

Quelle: BASt