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ACE: Ratgeber zum Kindersitz

Stuttgart, 29. Mai 2015 –

Das Risiko schwerer Verletzungen im Auto steigt bei Kindern rapide, wenn sie nicht oder falsch gesichert mitfahren. Der ACE Auto Club Europa fasst die wichtigsten Punkte zu Kindersitz und Gurt zusammen. Wichtig ist, dass das Kind von Gewicht und Körpergröße her in den Sitz passt.

Kinder bis zum zwölften Lebensjahr, die kleiner als 150 Zentimeter sind, dürfen in Kraftfahrzeugen nur mitgenommen werden, wenn sie in einer ihrer Größe entsprechenden Rückhaltevorrichtung gesichert sind. Das Alter des Kindes gibt dabei jedoch nur einen Richtwert vor. Bei den Kleinsten werden Babyschalen benutzt und entgegen der Fahrtrichtung befestigt. In den Gewichtsklassen II und III (15 bis 25 Kilogramm und 22 bis 36 Kilogramm) sind Sitzerhöhungen mit Rücken- und Seitenstützen verbreitet. Gesichert wird mit dem Dreipunktgurt. Grundsätzlich muss jedes Sicherheitssystem der ECE-Regelung 44 entsprechen und dies mit einem Label ausgewiesen sein.

Der Beckengurt muss unmittelbar vor dem Beckenknochen liegen und darf auf keinen Fall über den Bauch geführt werden. An der Schulter muss der Gurt über das Schlüsselbein laufen, nicht am Hals und nicht auf der Schultergelenkkugel. Bei Sitzerhöhungen muss der Gurt unter den Hörnchen durchlaufen. Den Gurt immer straff ziehen, damit er eng am Körper anliegt. Auftragende Kleidung, etwa Jacken, behindern die Sicherheitswirkung des Gurtes.

Quelle: ACE