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Wohnmobil und Wohnwagen: DEKRA empfiehlt Fahrsicherheitstraining

Stuttgart, 17. Juni 2014 – In der Reisezeit steigt die Zahl der Unfälle mit Caravans und Wohnmobilen. Die Unfallexperten von DEKRA geben Tipps, damit die Fahrt in den Urlaub sicher verläuft. Neben einem umfangreichen Technik-Check kommt es darauf an, das Fahrzeug auch in schwierigen Situationen sicher zu beherrschen.

Die bauartbedingte erhöhte Schleudergefahr bei Wohnwagen-Gespannen oder Wohnmobilen erfordert besonders umsichtiges Fahren. Schon eine Windböe auf einer Brücke, der Ansaugeffekt eines überholenden Lkw oder ein hektisches Ausweichmanöver kann das eigene Fahrzeug aus der Spur bringen. In einem Fahrsicherheitstraining lernen die Fahrer, bei beginnendem Schlingern richtig zu bremsen und zu lenken, um ein Gespann wieder zurück in die sichere Spur zu bringen. Schon das Einhalten des Tempolimits und das Anpassen der Geschwindigkeit an die jeweilige Verkehrssituation erleichtern die Kontrolle über Wohnwagen oder Wohnmobil.

Bereits vor Reiseantritt hilft es, sich mit den Fahreigenschaften vertraut zu machen. Auf technischer Seite sollten Zugfahrzeug, Anhängekupplung und Wohnwagen gut aufeinander abgestimmt sein. Fahrerassistenzsysteme (FAS) wie ESP oder ATC sind ein zusätzliches Sicherheitsplus. Wichtiges Augenmerk gilt auch dem richtigen Reifendruck sowie den Reifen selbst, die wegen geringer Jahreslaufleistung zu Überalterung neigen. Ihr Alterslimit liegt für Anhänger mit Tempo 100-Zulassung bei sechs Jahren.

Quelle: DEKRA