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BASt: neue Zahlen zu Gurt, Helm und Kindersitz

Bergisch Gladbach, 18. Juli 2013 – Sicherheitsgurte, Schutzhelme und Kinderrückhaltesysteme sind die Lebensretter Nummer eins im Straßenverkehr. Bereits seit den 1970er Jahren erfasst die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die Sicherungsquoten und präsentiert nun die Zahlen für 2012.

Demnach legen 98 Prozent aller erwachsenen Pkw-Insassen den Sicherheitsgurt an. Lkw-Fahrer schnallen sich nicht so häufig an wie Pkw-Fahrer. Während die Gurtanlegequote bei Fahrern von Lkw bis 3,5 Tonnen mit 93 Prozent den Werten der Pkw-Nutzer noch nahe kommt, bleibt die eigene Sicherung bei Fahrern schwerer Lastwagen über 3,5 Tonnen mit 83 Prozent deutlich zurück.

Kinder wurden im Pkw im Durchschnitt zu 99 Prozent gesichert, allerdings sank die Häufigkeit der Verwendung von Kinderrückhaltesystemen gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der verwendeten Rückhaltesysteme lag auf Landstraßen bei 90 Prozent (2011: 92 Prozent), innerorts wurden 83 Prozent der Kinder mit entsprechenden Systemen gesichert (2011: 88 Prozent). Kinder ab sechs Jahren waren im vergangenen Jahr auf Landstraßen zu 89 Prozent mit Kindersitzen gesichert, auf Innerortsstraßen lag die Quote bei 73 Prozent. Auf Landstraßen wurden zehn Prozent, auf Innerortsstraßen 25 Prozent der Kinder ab sechs Jahren mit Erwachsenengurten und damit nicht altersgerecht gesichert. Ein Prozent dieser Altersgruppe war völlig ungesichert.

Positiv ist die Entwicklung bei den Fahrern motorisierter Zweiräder: 99 Prozent aller Fahrer und Mitfahrer trugen einen Schutzhelm. Die Bereitschaft zum Tragen von Schutzkleidung blieb jedoch deutlich darunter, nur 53 Prozent der Fahrer und 46 Prozent der Beifahrer legten Schutzkleidung an.

Über alle Altersgruppen hinweg trugen 13 Prozent der Fahrradfahrer einen Schutzhelm, wobei die Gruppe der sechs- bis zehnjährigen Kinder mit 66 Prozent die geringeren Tragequoten der älteren Altersgruppen deutlich übersteigen.

Quelle: BASt