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Reifenalter und Profiltiefe führen Mängelliste an

Losheim am See, 8. November 2010 – Noch immer schenken viele Autofahrer ihren Reifen zu wenig Beachtung. Das ist das Fazit der diesjährigen Reifensicherheitsaktion „Wash & Check“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Prüforganisation KÜS. Im September 2010 wurden mehr als 1.000 Fahrzeuge auf richtige Bereifung überprüft. Über ein Drittel der kontrollierten Reifen wies eine zu geringe Profiltiefe auf.

Zwar empfiehlt der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, doch Experten raten bei Sommerreifen zu mindestens drei Millimetern. Rund 28 Prozent der geprüften Reifen waren älter als sechs Jahre – Fachleute empfehlen einen Reifentausch nach fünf Jahren. Einen zu niedrigen Luftdruck stellten die Prüfer bei  mehr als jedem fünften Reifen fest, das waren dreimal mehr als im Vorjahr. Reifenschäden, schlechte Fahrstabilität, ein höherer Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch sowie ein längerer Bremsweg können hier die Folgen sein. In die falsche Laufrichtung montiert waren 1,9 Prozent der Reifen. Auch hier wird ein sicheres Fahren behindert.

Zum Zeitpunkt der Kontrolle waren 88,9 Prozent der Autos auf Sommerreifen unterwegs, an 8,7 Prozent der Fahrzeuge waren Winterreifen, an 2,4 Prozent Ganzjahresreifen montiert.

Quelle: KÜS