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Koalitionsvertrag: Positives Signal für die Verkehrssicherheit

7. Februar 2018 – „Heute ist ein guter Tag für die Verkehrssicherheitsarbeit“, freut sich Dr. Walter Eichendorf, Präsident des DVR. In ihrem Koalitionsvertrag haben sich CDU/CSU und SPD klar zur Vision Zero und dem Ziel bekannt, mit konkreten Maßnahmen die Zahl der Verkehrsopfer auf Null zu senken. Dazu zählt unter anderem die Kontrolldichte zu erhöhen, den rechtssicheren Einsatz von Alcolocks zu ermöglichen oder den Bußgeldkatalog zu überprüfen. Besonders erfreulich: Die Chancen digitaler Innovationen wie automatisiertes und vernetztes Fahren sollen endlich verstärkt genutzt werden. „Fahrerassistenzsysteme verhindern nachweislich Unfälle und senken das Risiko, im Straßenverkehr verletzt oder gar getötet zu werden. Dass Notbrems- oder Abbiegeassistenten für Lkw und Busse jetzt verbindlich vorgeschrieben werden sollen und eine Nachrüstpflicht für Lkw-Abstandswarnsysteme zumindest geprüft werden soll, ist das richtige Signal“, sagt Eichendorf. Der DVR fordert seit Jahren die Umsetzung der genannten Maßnahmen. „Wir bleiben gespannt auf die Umsetzung und werden uns dafür einsetzen, dass die Vereinbarungen Wirklichkeit werden“, so der DVR-Präsident.

Beschluss: Einführung von Alkohol-Interlocks für alkoholauffällige Kraftfahrer

Beschluss: Notbrems-Assistenzsysteme für Nutzkraftwagen

Beschluss: Fahrzeugtechnische Maßnahmen gegen Rechtsabbiegeunfälle zwischen Lkw und Rad Fahrenden