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DVR fordert höchste Priorität für die Entwicklung von Abbiegeassistenten

8. Juni 2018 - Der Bundesrat hat heute die Bundesregierung aufgefordert, sich noch intensiver dafür einzusetzen, die schweren Rechtsabbiegeunfälle zwischen Lkw über 7,5 Tonnen mit Rad Fahrenden oder Fußgängerinnen und Fußgängern zu vermeiden. Die Landesregierungen plädieren dafür, dass Lkw mit Abbiegeassistenten ausgestattet werden. Diese sollen warnen, sobald sich eine Person im „Toten Winkel“ befindet.

Langfristig müssen Abbiegeassistenten bremsen können

„Abbiegeassistenten retten Leben! Wir brauchen schnell wirksame Systeme für alle Lkw", sagt Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). „Der erste Schritt ist: umgehend Kollisionswarner für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen einführen, auch als Nachrüstlösung. Der zweite Schritt: Die Systeme müssen auch eine Notbremsung einleiten können", so Dr. Eichendorf weiter. „Hersteller und Zulieferer müssen mit Hochdruck daran arbeiten. Die Landesregierungen sollten ihren Einfluss auf die Industrie nutzen, um das zu erreichen. Auch wenn die technische Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, sollten die Anforderungen an Abbiegeassistenten bereits festgelegt werden", findet der Präsident.

DVR-Position zu Rechtsabbiegeunfällen

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