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DVR-Förderpreis 2018: Verkehrssicherheitsforschung im Fokus

Bonn, 19. September 2017 – Die Kooperation von Forschung und Praxis stellt in der Verkehrssicherheitsarbeit einen wichtigen Baustein dar. Um diese Zusammenarbeit zu fördern, hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und den Unfallkassen und Berufsgenossenschaften einen Förderpreis ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten (Diplom, Magister, Bachelor, Master, jedoch keine Promotionen) aus dem Bereich der Verkehrssicherheitsforschung. Die Arbeiten sollten zwischen dem 1. Oktober 2016 und dem 30. September 2017 fertiggestellt worden sein. Einsendeschluss ist der 22. Dezember 2017. Der DVR-Förderpreis 2018 ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert.

Verkehrssicherheit wird in verschiedenen Wissenschaftsfeldern behandelt, sowohl in verhaltensorientierten als auch in technischen, geistes- oder naturwissenschaftlichen Disziplinen. Somit sind Arbeiten aus allen Bereichen willkommen. Der Förderpreis richtet sich an Studierende, die eine universitäre Abschlussarbeit zum Thema Verkehrssicherheit verfasst und konkrete Lösungsansätze aufgezeigt haben. Schwerpunkte der Arbeiten sollten dabei in der Mobilitätsverhaltens- und Unfallforschung sowie der Analyse von Unfallursachen in den Bereichen Betrieb, Schule oder kommunale Verkehrssicherheitsarbeit liegen.

Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Disziplinen und Institutionen der Verkehrssicherheitsforschung und -anwendung. Die Preisverleihung wird im feierlichen Rahmen im Mai 2018 stattfinden.

Bereits 1993 hatte die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) einen Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ ins Leben gerufen. Unter dem Dach der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) wurde diese Aufgabe an den DVR übertragen. Forschung und Praxis gehen Hand in Hand, um die Sicherheit und Gesundheit im Straßenverkehr bei der Arbeit und in der Freizeit kontinuierlich zu verbessern. Aus den Forschungsansätzen und Ergebnissen der bisherigen Preisträger konnten wertvolle Erkenntnisse für Programme, Trainings und weitere Angebote zur Verbesserung der Verkehrssicherheit gewonnen werden.

Beiträge können (auch in digitaler Form) eingereicht werden bei:

Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Anett Stadelmann
Jägerstr. 67-69
10117 Berlin
Telefon: 030 2266771-24
E-Mail: AStadelmann@dvr.de

Download:

pdf Aktionsplakat