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Auf den Geschmack gekommen: Fahrerassistenzsysteme überzeugen in der Praxis

Bonn, 6. Juli 2016 – Autofahrer, die täglich die Unterstützung von Fahrerassistenzsystemen (FAS) erfahren, sind auch für andere FAS offen. Wer hingegen keine oder nur wenig Erfahrung mit FAS hat, ist eher skeptisch. Das  kristallisiert sich heraus, wenn man die Ergebnisse der Umfrage* der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner unter Neuwagenkäufern genauer betrachtet. EinigeNicht-Nutzer befürchten eine Bevormundung durch FAS, andere befürchten, dass FAS vom Fahren ablenken. Wer dagegen bereits mehrere FAS nutzt, lernt die Vorteile der besten Beifahrer zu schätzen und bewertet diese als sehr hilfreich. Solche Fahrer sind tendenziell häufiger auf Landstraßen und Autobahnen unterwegs als Nicht-Nutzer – ein Indiz für die bedarfsgetriebene Anschaffung von FAS, denn die Befragten stufen Staus auf der Autobahn als unangenehmste Fahrsituationen ein. 

Ute Hammer, Geschäftsführerin des DVR, appelliert: „Die Ergebnisse unserer Umfrage verdeutlichen, dass Autofahrer die Vorteile von Fahrerassistenzsystemen oft erst dann erkennen, wenn sie sie im wahrsten Sinne des Wortes selber erfahren. Fahrerassistenzsysteme haben das Potenzial, zahlreiche Unfälle zu vermeiden oder die Unfallfolgen wenigstens abzuschwächen. Daher ist es für die Verbreitung dieser Systeme hilfreich, dass Autofahrer in möglichst vielen Situationen mit Fahrerassistenz-systemen positive Erfahrungen machen können – ob bei der Fahrt mit einem Mietwagen, der Probefahrt im Autohaus oder im Firmenwagen.“


* Ende 2015 haben der DVR und seine Partner im Rahmen der Kampagne 1.000 Neuwagenkäufer rund um Fahrerassistenzsysteme und deren Nutzung befragt. Teilgenommen haben Männer und Frauen ab 18 Jahren, die innerhalb der letzten drei Jahre einen Neuwagen oder ein Auto mit Tageszulassung gekauft haben und an der Kaufentscheidung maßgeblich beteiligt waren.

Über „bester beifahrer“:

Die Kampagne „bester beifahrer“ des DVR und seiner Partner setzt sich für mehr Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von FAS ein. Einen Überblick über die Funktionsweise dieser und weiterer FAS bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Autofahrer finden auf der Webseite die bundesweit einzige Abfragedatenbank zur typengenauen Verfügbarkeit von FAS. Alle Informationen sind auch als App verfügbar: http://app.bester-beifahrer.de/

Pressekontakt:

Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Sandra Demuth
Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit
Initiativen/Veranstaltungen
Auguststraße 29
53229 Bonn
Mail: SDemuth@dvr.de

Servicebüro „bester beifahrer“
Anna-Maria Guth, Nina Naumann
Oberbenrader Straße 51
47804 Krefeld
E-Mail: info@bester-beifahrer.de
Telefon: +49 (0)2151 36805 0