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Sicher ankommen in der Weihnachtszeit

Wie Verkehrsteilnehmende der Hektik entgehen

17. Dezember 2018 - Weihnachten soll besinnlich werden. Die Vorweihnachtszeit ist aber genau das nicht. Da müssen Geschenke besorgt, Zutaten fürs Plätzchen backen gekauft werden und Weihnachtsfeiern stehen an. Zu viel Hektik erhöht aber auch das Risiko für Unfälle. Diese Tipps bringen Gehende, Rad- und Autofahrende sicher durch die (Vor-)Weihnachtszeit.

Sichtbar sein durch helle Kleidung

Häufig entscheiden Sekunden, ob man die Straße sicher überquert oder einen Unfall erleidet. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig gesehen zu werden. Bei schlechter Sicht können beispielsweise Autofahrende Gehende erst aus rund 25 Metern erkennen. Helle Kleidung hilft, schneller gesehen zu werden. Wer reflektierende und fluoreszierende Materialien an der Kleidung, an Taschen oder an Rucksäcken trägt, wird sogar bis zu 140 Meter früher erkannt. Auch für alle, die mit dem Rad oder Motorrad unterwegs sind, empfiehlt sich deshalb helle Kleidung mit reflektierenden Einsätzen. Ob reflektierendes Sicherheitszubehör und Kleidung wirken, verrät die Bezeichnung DIN EN 13356.

Mehr Informationen wie man bei Dunkelheit sicher ankommt

Angepasst Auto fahren

Auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt oder auf der Suche nach Geschenken: Gerade in der Vorweihnachtszeit sind besonders viele Menschen im Straßenverkehr unterwegs. Zudem wird es schon früh dunkel. Da kann es schnell unübersichtlich werden. Das Gebot der Stunde lautet daher, aufmerksam und angepasst zu fahren. Um selbst nicht in Stress zu verfallen, sollten Sie mehr Zeit für Autofahrten einplanen. Aufgrund von möglichem Schneefall, Glätte und Regen empfiehlt sich das in der kalten Jahreszeit ohnehin. Durch diese Witterungsbedingungen verlängert sich der Bremsweg. Also heißt es auch: Ausreichend Abstand halten. Für mehr Sicherheit sorgen zudem Winterreifen.

Mehr Informationen zu Winterreifen

Rücksicht nehmen

Ist die Verkehrsdichte hoch, müssen alle Verkehrsteilnehmenden besondere Rücksicht aufeinander nehmen. In Innenstädten besteht ein höheres Unfallrisiko an Kreuzungen, Einmündungen, Kreisverkehren und Zebrastreifen. Hier treffen Auto Fahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger, Rad Fahrende, Motorrad Fahrende und auch Lkws aufeinander. Daher ist es hier entscheidend, dass sich alle an die geltenden Verkehrsregeln halten. Defensives Verhalten ist generell sicherer. Das bedeutet: Im Zweifel lieber auf das eigene Recht verzichten und dafür sicher und gesund Weihnachten feiern.