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Autokauf – vier Fragen, die gestellt werden müssen

25. Oktober 2018 – Wer ein neues Auto kaufen will, stellt sich viele Fragen: Welche Marke soll es sein? Wie viel PS soll der Motor haben? Welche Farbe soll es haben? – Diese Liste lässt sich beliebig fortführen. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) empfiehlt, auch das Thema Fahrerassistenzsysteme (FAS) beim Autokauf zu beachten: „Das Wichtigste am Auto ist doch die Sicherheit. Es gibt heute hervorragende Technik, die tagtäglich dafür sorgt, dass Autofahrer sicherer unterwegs sind. Fahrerassistenzsysteme wie der Notbremsassistent greifen in gefährlichen Situationen ein, um einen Unfall zu verhindern oder dessen Folgen zumindest abzumildern.“




4 Fragen, die man sich beim Autokauf unbedingt stellen sollte:

Welche Fahrerassistenzsysteme gibt es eigentlich?

Die Autohersteller bieten verschiedenste Sicherheitspakete mit zahlreichen Funktionen an. Auf www.bester-beifahrer.de werden die wichtigsten Fahrerassistenzsysteme im Detail vorgestellt:

Welches ist das richtige Fahrzeugmodell für mich?

Wer weiß, über welche FAS der neue Wagen verfügen sollte, der kann in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de schnell herausfinden, welche Fahrzeuge den gewünschten Kriterien auch in punkto Sicherheit entsprechen.

Fahrerassistenzsysteme sollten beiim Autokauf mit entscheidend sein. Quelle: Unsplash/Roland Denes
Fahrerassistenzsysteme sollten beiim Autokauf mit entscheidend sein. Quelle: Unsplash/Roland Denes
Was genau leisten die FAS in meinem Wunschfahrzeug?

Notbremsassistent ist nicht gleich Notbremsassistent: Je nach Hersteller leisten Notbremsassistenten ganz Unterschiedliches. Der eine greift in Gefahrensituationen bei hohen Geschwindigkeiten, zum Beispiel auf Landstraße und Autobahn ein, der andere ist für den Stadtverkehr entwickelt und erkennt sogar Fußgänger und Fahrradfahrer, der nächste ist mit einer speziellen Technik kombiniert, die das Fahrzeug in Sekundenschnelle auf nicht mehr zu verhindernde Kollisionen vorbereitet; dabei werden beispielsweise die Gurte gestrafft und die Kopfstützen in eine Position gebracht, die die Insassen optimal schützen. – Was hier für den Notbremsassistenten beschrieben wird, gilt letztlich für alle FAS, sie unterstützen im Hintergrund oder greifen in gefährlichen Situationen ein. Deshalb sollte man immer das Verkaufspersonal fragen, welche Sicherheitspakete es gibt und was genau die Systeme leisten.

Kann ich bei einer Probefahrt Fahrerassistenzsysteme testen?

Die Antwort lautet: „Jein“. Hervorragend testen lassen sich beispielsweise der Parkassistent und der Verkehrszeichenassistent. Für den Lichtassistenten, den Nachtsichtassistenten oder den Müdigkeitswarner müsste man schon bei Dunkelheit bzw. eine längere Strecke fahren, was meist im Rahmen einer Probefahrt nicht möglich ist. Bei anderen Systemen ist es wiederum wichtig, sich klar zu machen, dass diese sich zwar „antesten“ lassen, sie aber nicht als aktive Unterstützung des Fahrers gedacht sind, sondern den Fahrer bei seiner Fahraufgabe unterstützen und in brenzligen Situationen aktiv eingreifen. Dazu zählen der Abstandsregler, der Spurwechselassistent und der Spurhalteassistent. Verdeutlicht am Beispiel des Spurhalteassistenten bedeutet das: Wird die Fahrspur verlassen, lenken moderne Systeme gegen und helfen, in der Spur zu bleiben – das ist aber nicht zu verwechseln mit autonomem Fahren, bei dem das System das Fahrzeug aktiv in der Spur hält und der Fahrer sich auf andere Dinge konzentrieren kann. Gar nicht auf die Probe stellen sollte man den Notbremsassistenten – dieser ist wie ein Airbag einzig für Gefahrensituationen konzipiert und greift dann ins Geschehen ein.

Mehr Informationen über Fahrassistenzsysteme