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DVR begrüßt Verkehrssicherheitsaktion sicher.mobil.leben

Forderung nach besserer Verkehrsüberwachung

20. September 2018 – „Eine politisch initiierte, länderübergreifende Aktion ist genau das richtige Signal für mehr Verkehrssicherheit“, lobt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf die Aktion „sicher.mobil.leben“, die heute am 20. September stattfindet. Bei Verkehrskontrollen in ganz Deutschland legt die Polizei einen besonderen Fokus auf abgelenkte Verkehrsteilnehmende.

Ablenkung ist Ursache für jeden zehnten Unfall mit Todesfolge

„Alle sind heute online, wollen permanent erreichbar sein, keine Whatsapp-Nachricht verpassen. Doch dabei verliert man den Straßenverkehr aus dem Blick“, so Dr. Eichendorf. Eine Studie der Allianz von 2015 zeigt, dass etwa 350 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, weil mindestens eine unfallbeteiligte Person unaufmerksam war. Damit ist Ablenkung die Ursache für jeden zehnten Unfall mit Todesfolge im deutschen Straßenverkehr.

Polizei ist wichtiger Partner in der Verkehrssicherheitsarbeit

„Die Zahlen zeigen: Es ist höchste Zeit für eine solche Verkehrssicherheitsaktion“, so der DVR-Präsident. „Wir benötigen die Polizei als Partner in der Verkehrssicherheitsarbeit. Aufklärung und Kontrollen sind immens wichtig, damit alle erkennen, wie gefährlich Ablenkung für sich und andere sein kann,“ so der Präsident. „Aus diesem Grund begrüßen wir es sehr, dass die Innenminister aller Bundesländer diese Aktion ins Leben gerufen haben und damit zeigen, dass Verkehrssicherheit wichtig für sie ist.

Verkehrsüberwachung muss verbessert werden

Allerdings sei es mit einem Aktionstag allein nicht getan. „Niemand darf das Gefühl haben, die Straße sei ein rechtsfreier Raum,“ so Eichendorf. „Wir brauchen ganzjährig mehr Kontrollen durch die Polizei. Das ist aber nur möglich, wenn sie mit mehr gut ausgebildetem Personal ausgestattet wird.“ Auch die Personalausstattung in Gerichten und auf den Bußgeldstellen müsse verbessert werden. Erst wenn der Verkehr stets gut überwacht und Delikte konsequent geahndet würden, könne man mit einem nachhaltigen Rückgang an Verkehrsunfällen rechnen, erklärt der Präsident.

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