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Verkehrsministerkonferenz: Deutliches Signal für die Vision Zero

DVR-Präsident bewertet VMK-Beschlüsse

20. April 2018 – „Die Beschlüsse der Verkehrsministerkonferenz (VMK) sind bemerkenswert und ein deutliches Signal für die Strategie Vision Zero“, kommentiert DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf die Ergebnisse der VMK. Die VMK habe richtigerweise deutlich gemacht, wie wichtig eine kontinuierliche und die Ebenen übergreifende Verkehrssicherheitsarbeit sei.

Neues Verkehrssicherheitsprogramm muss sich zur Vision Zero verpflichten

„Ein Verkehrssicherheitsprogramm, das sich zur Vision Zero verpflichtet und die Länder beteiligt, ist deshalb der richtige Weg“, so Eichendorf. Allerdings müsse es konkrete Maßnahmen darlegen, wie die Verkehrssicherheit gestärkt werden soll. Nur durch permanente und gemeinsame Arbeit vieler Akteure könne die Zahl der Unfallopfer dauerhaft deutlich gesenkt werden.

Entwicklung von Abbiegeassistenten vorantreiben

Fahrassistenten wie automatische Notbremsassistenten können Leben retten. „Der DVR begrüßt, dass die VMK akuten Handlungsbedarf insbesondere im Bereich der Abbiegeassistenten sieht“, sagt der DVR-Präsident. Aktuell böte der Markt noch keine ausreichend geeigneten Abbiegeassistenten an. „Hier sehen wir die Industrie in der Pflicht, schneller entsprechende Systeme zu entwickeln. Es wäre ein klares Bekenntnis zur Vision Zero, wenn die Politik die Entwicklung entsprechender Abbiegesysteme förderte.“

Modellversuch zum Begleiteten Fahren ab 16 möglich machen

Das Begleitete Fahren ab 17 hat gezeigt: Je mehr Fahrerfahrung vor dem 18. Geburtstag in Begleitung aufgebaut wird, desto sicherer wird später gefahren.  Aus diesem Grund begrüßt der DVR das Bekenntnis der VMK, einen Modellversuch zum Begleiteten Fahren ab 16 in Deutschland durchzuführen. „Jetzt ist es an der Bundesregierung, sich bei der EU-Kommission für eine Änderung der 3. EG-Führerschein-Richtlinie einzusetzen und den Modellversuch möglich zu machen“, stellt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf fest.