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Mehr Sicherheit – weniger zahlen

Preisrückgang bei Fahrerassistenzsystemen

Bonn, 5. Dezember 2014 (DVR) – Es ist dunkel und regnet. Die Scheinwerfer der Entgegenkommenden spiegeln sich auf der nassen Straße. Man muss schon höllisch aufpassen, um nicht einen Radfahrer oder Fußgänger zu übersehen. Es passiert schnell, nur kurz den Abstand zum Vordermann nicht eingehalten und wenn er bremst, wird es knapp.

Ein Notbremsassistent hilft, solche Situationen besser zu überstehen. Er kann rechtzeitig vor einem Crash warnen, beim Bremsen unterstützen oder selbst bremsen. Die Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Ute Hammer, erläutert: „Von allen Fahrerassistenzsystemen versprechen wir uns vom Notbremsassistenten am meisten. Er hilft deutlich, die Anzahl und die Schwere der Unfälle zu reduzieren.“

Diese Aussage belegen erste Daten der Daimler-Unfallforschung aus diesem Jahr. Bereits seit 2011 setzt der Autobauer auf das Notbremssystem Collision Prevention Assist (CPA) an Bord der B-Klasse Modellreihe. Um 14 Prozent ist laut der Studie die Anzahl der schweren Auffahrunfälle im Vergleich zum Vorgängermodell zurückgegangen. Die Ingenieure rechnen mit einer Verdoppelung dieser Ergebnisse, wenn das System automatisch eingreift, beispielsweise wenn der Fahrer auf vorherige Warnsignale nicht rechtzeitig reagiert. Gleichzeitig werden die Sicherheitssysteme immer günstiger. So kostet der Notbremsassistent für den neuesten Ford Focus knapp ein Drittel weniger als für das Vorgängermodell.

Andere Hersteller wie Mercedes bieten den Notbremsassistenten ohne Aufpreis serienmäßig an. Ein anderes Beispiel findet man seitens VW. Beim Golf gibt es den Notbremsassistent bereits für ca. 300 Euro und das beinhaltet die City-Notbremse für niedrige Geschwindigkeit, z.B. im Staufolgefahren aber auch den Auffahrschutz in höheren Geschwindigkeiten.

Einen Überblick über die Funktionsweise von Fahrerassistenzsystemen bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Die Kampagne „bester beifahrer“ des DVR und seiner Partner setzt sich für Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen ein. Autofahrer finden auf der Webseite bundesweit die einzige Datenbank zur typengenauen Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen. Alle Informationen sind auch als App verfügbar: http://app.bester-beifahrer.de/

Pressekontakt:

Kontakt:
Sandra Demuth
Referatsleiterin 
Öffentlichkeitsarbeit Initiativen/Veranstaltungen
Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Telefon: 0228 40001-53
Email: SDemuth@dvr.de

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