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„Verkehr ist kein Naturereignis, sondern eine Aufgabe“

Bundesländerindex Mobilität: Berlin und Thüringen führen im Ranking

Berlin, 2. Dezember 2014 – Berlin und Thüringen sind Spitzenreiter beim Thema nachhaltige Mobilität. Das ist das Ergebnis eines Ländervergleichs, den die Allianz pro Schiene heute gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Berlin vorstellte. Der wissenschaftlich begleitete Bundesländerindex Mobilität, der 2014 zum dritten Mal in Folge erscheint, vergleicht die Mobilität aller 16 Bundesländer, indem er Statistik und Verkehrspolitik vergleichbar aufbereitet.

Acht Themen fließen in das Gesamtergebnis ein: Beschäftigung im öffentlichen Verkehr, Flächenschonung, Klimaschutz, Lärmvermeidung, Luftqualität, Sicherheit im Straßenverkehr, Sicherheit im öffentlichen Verkehr und Wertschöpfung. Das Bundesland Berlin hat sich 2014 an die Spitze des Ländervergleichs gesetzt. Den zweiten Rang erreichte das Flächenland Thüringen gefolgt von Baden-Württemberg (3) und Nordrhein-Westfalen (4). Schlusslichter im Hinblick auf „nachhaltige Mobilität“ sind Bayern (15) und Hamburg (16).

Bei der Verkehrssicherheit gibt es Licht und Schatten beim Bemühen der Länder, die Zahl der Toten und Schwerverletzten zu senken. „Berlin hat mit elf Getöteten pro eine Million Einwohner die wenigsten Verkehrstoten. Bei den Schwerverletzten ist die Zahl in Hamburg am niedrigsten“, sagte DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. Trotzdem seien die guten Werte in vielen Ländern kein Grund zum Feiern. „Der Index zeigt: Die Verkehrssicherheitsarbeit muss in Zukunft intensiviert werden, damit die insgesamt positive Entwicklung nicht zum Stillstand kommt. Einige Bundesländer gehen mit gutem Beispiel voran und setzen sich ehrgeizige Ziele.“

Quelle: Allianz pro Schiene

Download:

pdf Die Broschüre zum Bundesländerindex Mobilität 2014/2015

jpg Pressefoto (RGB, 3,3 MB)