Menu Suche
 

BAUMA 2013 mit Besucherrekord

DVR präsentierte Trainingsgelände im Kleinformat

Bonn, 22. April 2013 (DVR) – Mit einem Besucherrekord endete gestern die 30. Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte (BAUMA) in München. 530.000 Besucher aus mehr als 200 Nationen fanden vom 15. bis 21. April den Weg in die Messehallen. Damit konnte die Zahl von über 420.000 Besuchern im Jahr 2010 weit übertroffen werden.

Unter dem Motto „Ihr Weg zur sicheren Arbeit“ stellten sich die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI), die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) sowie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) auf einem Gemeinschaftsstand vor.

Der DVR präsentierte zum Thema Geländewagensicherheit ein Trainingsgelände im Maßstab von 1:30. Auf dem Parcours der Modelllandschaft konnten die Besucher der BAUMA spielerisch testen, wie schwierig es ist, einen Geländewagen abseits befestigter Straßen zu fahren. Die Notwendigkeit und Vorteile eines Sicherheitstrainings wurden so veranschaulicht. Speziell ausgebildete Moderatoren standen für Beratungsgespräche zur Verfügung und konnten anhand von unterschiedlichen Hindernissen realistische Gefahrenpotenziale aufzeigen. Interessierte erhielten direkt am Stand Auskünfte zu Umsetzern, Terminen und Rahmenbedingungen sowie zur Durchführung eines Trainings.

Das Sicherheitstraining für Geländewagen ist ein eintägiges Programm, das von erfahrenen und speziell ausgebildeten Moderatoren geleitet und bundesweit angeboten wird. Die Fahrübungen werden immer auf eigenen Fahrzeugen durchgeführt. Die Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge abseits befestigter Straßen zu erproben. Sie lernen, das Gelände zu „lesen“, Schwierigkeitsgrade einzuschätzen und Fehler beim Einsatz des Fahrzeugs zu vermeiden. Denn auch für Geländefahrzeuge gibt es Grenzen. Sie werden einerseits durch das Können und die Verfassung des Fahrers bestimmt, andererseits durch das Gelände und die Fahrphysik. Deshalb vermittelt das Sicherheitstraining neben dem praktischen Teil auch das Quäntchen Theorie, das die Teilnehmer brauchen, um das Verhalten der Fahrzeuge im Gelände zu verstehen.

Weitere Themenschwerpunkte am Gemeinschaftsstand waren Schweißarbeiten unter Wasser mit anschließender Rettungsmaßnahme, Brandgefahr bei Photovoltaik-Anlagen auf Dächern oder Gefahren an Kippstellen, die anschaulich vorgeführt wurden. Wie sich das Arbeiten auf hochgelegenen Arbeitsplätzen anfühlt, konnten die Besucher in einem Seilgarten selbst erleben.