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DVR fordert längere Lernzeiten für Fahranfänger

Bonn/Stuttgart, 15. Januar 2013 – Auto- und Motorradfahrer zwischen 18 und 24 Jahren tragen ein erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr. Die Gründe dafür sind unter anderem mangelnde Erfahrung und mit dem Alter verbundene Verhaltensweisen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert deshalb ein umfassendes Konzept zur Ausbildung und Betreuung von Fahranfängern. DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf spricht sich in einem Gastbeitrag für den ACE Auto Club Europa für Mehrphasenmodelle aus.

Das „Begleitete Fahren ab 17“ sei ein Erfolgsmodell, reiche aber bei weitem nicht aus, so Dr. Eichendorf. Neben einer qualitativ hochwertigen Fahrausbildung seien verlängerte Lernzeiträume und die Förderung zur Selbstreflexion, etwa durch Feedbackfahrten zur Gefahrenwahrnehmung, denkbar.

Im Jahr 2011 kamen 737 Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren bei Verkehrsunfällen ums Leben. Damit gehörte rund jeder fünfte Getötete im Straßenverkehr zu dieser Altersgruppe. Insgesamt verunglückten über 74.000 junge Männer und Frauen bei Verkehrsunfällen.

Den Gastbeitrag von Dr. Walter Eichendorf lesen Sie hier im Wortlaut.

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