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DVR: Arbeitsprogramm 2012 verabschiedet

Mitgliederversammlung in Dresden

Bonn, 25. November 2011 (DVR) – Einstimmig wurde auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in Dresden das Arbeitsprogramm für 2012 verabschiedet.

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf blickte zunächst auf das ablaufende Jahr zurück: „National wie auch international wurden mit dem Nationalen Verkehrssicherheitsprogramm und dem 3. Europäischen Verkehrssicherheitsprogramm 2010 bis 2020 entscheidende Weichen für die Zukunft der Verkehrssicherheitsarbeit gestellt.“ Viele Anregungen aus den DVR-Vorstandsausschüssen seien in das Programm aufgenommen worden. „Wir begrüßen das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren und werden dieses Programm und dieses Ziel ausdrücklich unterstützen“, versprach der DVR-Präsident. Ein besonderes Augenmerk sei auf die Gefährdungen durch fehlendes Angurten, Fahren unter Alkoholeinfluss und Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit zu richten.

Dr. Eichendorf rief außerdem dazu auf, die von der UN ausgerufene „decade of action for road safety 2011 bis 2020“ mit allen Kräften zu unterstützen.

Dr. Michael Harting, Abteilungsleiter im Bundesverkehrsministerium, wies darauf hin, dass erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit nur gesamtgesellschaftlich geleistet werden könne. „Eine entscheidende Rolle spielen dabei der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Deutsche Verkehrswacht, die auch wichtige Anregungen für das neue Nationale Verkehrssicherheitsprogramm gegeben haben.“ Er erläuterte die zentralen Inhalte des Programms, in dem der Mensch im Vordergrund stehe. Besonders die schwächeren Verkehrsteilnehmergruppen, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen, habe der Bund im Blick. Das Nationale Verkehrssicherheitsprogramm müsse nun gemeinsam verantwortungsvoll umgesetzt werden.

Antonio Avenoso, Geschäftsführer des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC), stellte die Europäischen Leitlinien der EU-Kommission im Bereich der Straßenverkehrssicherheit und die damit verbundenen strategischen Ziele vor. Bis 2020 soll die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten in der EU um die Hälfte reduziert werden.

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