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Neue Autobahn- und Rastplatzplakate setzen auf Emotionalität

Erfolgreiche Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ wird fortgesetzt

Berlin, 23. September 2010 – Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat gestern gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Dr. Hans-Joachim Wolff, die neuen Plakatmotive der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ vorgestellt. Auf den eindringlichen Bildern der Serie sind Menschen zu sehen, die bei einem Unfall infolge von überhöhter Geschwindigkeit schwere Verletzungen davongetragen haben. Mit der Fortsetzung der gemeinsamen Kampagne rufen das Bundesverkehrsministerium und der DVR zu angepasster Geschwindigkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr auf.

Die vierte Plakatserie der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ setzt die deutliche Ansprache der vorherigen Motive fort, die mit Anmutungen von Todesanzeigen, Unfallwracks und Hinterbliebenen für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisierten. Bei den aktuellen Bildern steht das Schicksal von Schwer- und Schwerstverletzten und ihren Angehörigen im Vordergrund. „Wer zu schnell fährt, gefährdet sich und andere. Rund 70.000 Menschen erleiden jedes Jahr bei Verkehrsunfällen schwere oder schwerste Verletzungen. Die neuen Plakatmotive zeigen das Schicksal der Verletzten. Damit wollen wir die Menschen aufrütteln und das Bewusstsein für die Folgen überhöhter Geschwindigkeit schärfen. Ich bin zuversichtlich, dass die Plakate dazu beitragen, die Zahl der Verkehrsunfälle in Deutschland weiter zu senken“, sagte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.

Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ spricht auch in diesem Jahr vor allem die gefährdete Zielgruppe der jungen Fahrer an. So werden beispielsweise in Kooperation mit der Bundeswehr und Zivildienstschulen bundesweit Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren gezielt für verantwortungsvolles Handeln im Straßenverkehr sensibilisiert.

„Mit ‚Runter vom Gas!‘ haben wir erreicht, dass in allen gesellschaftlichen Gruppen wieder intensiv über Verkehrssicherheit diskutiert wird“, sagte Dr. Wolff. „Ich bin mir sicher, dass auch diese Plakatmotive dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen über ihre Verantwortung im Straßenverkehr nachdenken und ihr Fahrverhalten entsprechend ändern“, so Dr. Wolff weiter.

Die Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes zeigt: Unangepasste Geschwindigkeit ist immer noch eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Todesfolge: Von den insgesamt 4.152 Verkehrstoten haben im letzten Jahr 1.632 Menschen ihr Leben bei Unfällen infolge von unangepasster Geschwindigkeit verloren. Insgesamt ist 2009 die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland um 7,3 Prozent gesunken – das sind 325 Verkehrstote weniger als noch 2008.

Die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ wurde im März 2008 gemeinsam von BMVBS und DVR initiiert und macht in Kooperation mit der DGUV mit Autobahnplakaten auf die Folgen unangepasster Geschwindigkeit aufmerksam. Zudem umfasst die Kampagne Anzeigen, Fernseh-, Kino- und Radiospots sowie umfangreiche Öffentlichkeits- und Facharbeit.

Download:

jpg Autobahnplakat „Junges Paar“ (RGB-Format, 2,5 MB)

jpg Autobahnplakat „Mutter Kind“ (RGB-Format 2,6 MB)

jpg Autobahnplakat „Kopfverband“ (RGB-Format, 2,6 MB)

jpg Autobahnplakat „Junges Paar“ (CMYK-Format, 2,3 MB)

jpg Autobahnplakat „Mutter Kind“ (CMYK-Format 3,2 MB)

jpg Autobahnplakat „Kopfverband“ (CMYK-Format, 2,6 MB)