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Rundschau

 

Wie kann die Unfallgefahr „Ablenkung im Straßenverkehr“ verringert werden?
 

Ablenkung im Straßenverkehr wird immer häufiger zur Ursache von Verkehrsunfällen. Nicht nur die Nutzung von Handys und Smartphones, auch Trinken, Essen, Rauchen oder das Bedienen des Radios können zu Unaufmerksamkeit führen. In einer aktuellen Untersuchung aus den USA wurden bei erfassten Unfällen mit Sach- und/oder Personenschaden in 68,3 Prozent der Unfälle Ablenkungsfaktoren aufgezeichnet. Bei einer aktuellen Umfrage der Kampagne „Runter vom Gas“ gaben 61 Prozent der befragten Pkw-Fahrenden an, sehr wahrscheinlich oder wahrscheinlich in verschiedenen Situationen Handy oder Smartphone am Steuer zu nutzen, obwohl 92 Prozent der Befragten deren Nutzung im Verkehr als gefährlich einstufen.

Warum begeben sich die Fahrenden ständig in solch große Gefahr? Warum erzielen die bestehenden Verbote nicht die gewünschte Wirkung? Und warum ist es noch nicht gelungen, Multitasking am Steuer gesellschaftlich zu ächten? Diese und weitere Fragen beantwortet der neue Band der DVR-Schriftenreihe Verkehrssicherheit.

Das Heft kann unter https://www.dvr.de/publikationen/schriftenreihe/20-silent-killer heruntergeladen werden.


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„German Road Safety“
mit DEKRA Award 2017 ausgezeichnet
 

Mit der Kampagne „German Road Safety“ trägt der DVR zur sicheren Mobilität im Alltag bei. Herzstück ist eine neunsprachige, kostenlose Smartphone-App, die über Videos und QuizSpiele die wichtigsten Regeln im deutschen Straßenverkehr vermittelt. Nun wurde die Initiative mit dem DEKRA Award 2017 ausgezeichnet.

Stefan Kölbl, Vorsitzender des Vorstands von DEKRA e.V. und DEKRA SE, lobte bei der feierlichen Preisverleihung im Böhler Areal in Düsseldorf die unterschiedlichen Ansätze: „Das Spektrum der Einreichungen war dieses Jahr außerordentlich breit gefächert: 4.0-Technologien können ebenso einen entscheidenden Beitrag zu mehr Sicherheit leisten wie ausgefeilte Prozesse oder wirksame Organisationskonzepte für sicheres Verhalten.“

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf, der den Preis für den DVR entgegennahm, bekräftigte das Engagement: „Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung, weil sie unterstreicht, dass sichere Mobilität keine Frage von Herkunft, Sprache oder Nationalität sein darf. Mit ‚German Road Safety’ wollen wir geflüchteten Menschen helfen, durch Mobilität aktiv an unserer Gesellschaft teilzuhaben.“

Als animierter Compact Guide gibt „German Road Safety“ einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Regeln im deutschen Straßenverkehr – und hilft Menschen, sich besser zurechtzufinden und entsprechend zu verhalten. Die App für Android und Apple iOS sowie die Online-Version unter www.germanroadsafety.de sind auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Paschtu, Spanisch, Französisch, Russisch und Chinesisch verfügbar. Als neue Kapitel sind die Themen „Erste Hilfe“ und „Führerscheinerwerb“ hinzugekommen. Alle Videos können in der gewünschten Sprache kostenlos von der Internetseite heruntergeladen werden. Die Webseite bietet außerdem umfangreiches Material für Multiplikatoren sowie viele weitere Downloads.

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„Deutschlands beste Autofahrer“ geehrt
 

Yvonne Schmierer aus Heilbronn und Torsten Liebold aus Grafrath (Bayern) haben das Lenkrad fest im Griff: Sie holten sich den Gesamtsieg bei Europas größter Fahrsicherheitsaktion „Deutschlands beste Autofahrer“ von AUTO BILD, dem DVR und weiteren Aktionspartnern, die unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums stattfindet. Von April bis September hat die Tournee an 25 Tagen in ganz Deutschland haltgemacht.

41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorrunden traten beim Finale im Fahrsicherheitszentrum in Linthe bei Berlin gegeneinander an. Die Gesamtsieger wurden am Abend bei einer feierlichen Abschlussgala im Berliner Axel-Springer-Haus gekürt und gewannen je einen Opel Crossland X im Wert von 25.000 Euro.

AUTO BILD-Chefredakteur Tom Drechsler: „Sinkende Unfallzahlen und weniger Todesfälle – unsere Straßen werden immer sicherer. Wir freuen uns, mit ‚Deutschlands beste Autofahrer‘ dieses Jahr bereits zum 29. Mal in Folge zu dieser positiven Entwicklung beizutragen.“ Während der Vorrunden und beim finalen Wettkampf mussten die Teilnehmer sowohl ihr Wissen als auch ihr fahrpraktisches Können unter Beweis stellen. Nach einem 20-minütigen Theorietest absolvierten sie Übungen aus dem Bereich Assistenzsysteme, Kindersicherheit und Fahrpraxis, wie Einparken, Zielbremsung und Manövrieren auf nasser Fahrbahn.

Platz zwei (Gewinn: je ein Vespa Motorroller) belegten Selcuk Demirci bei den Männern und Simone Willmann bei den Frauen. Rang drei (Formel-E-Wochenende mit Übernachtung) ging an Ernst-Gerald Prigge und Nadine Rinschede.


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