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Rundschau

 

Dr. Gerhard Schork gestorben
 

Der frühere Präsident des DVR Dr. rer. pol. Gerhard Schork ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Die ehrenamtliche Funktion als Präsident hatte der im Odenwald geborene Rechts- und Staatswissenschaftler und promovierte Volkswirt von 1978 bis 1998 inne. Im Anschluss wurde ihm die Ehrenpräsidentschaft übertragen.

Seit 1958 war Dr. Schork in verschiedenen Funktionen hauptamtlich für die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (heute Gastgewerbe) tätig, seit 1972 als Hauptgeschäftsführer. Bereits 1973 war er Mitglied des damaligen DVR-Ausschusses für Erwachsenenaufklärung, dessen Vorsitz er ein Jahr später übernahm. 1995 wurde ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf würdigt die Verdienste seines Vorvorgängers um die Erhöhung der Verkehrssicherheit in Deutschland: „Mit großem Respekt stehen wir vor dem Lebenswerk eines Mannes, der sich mit beispiellosem Einsatz für das Verkehrswesen und die Verkehrssicherheit in Deutschland verdient gemacht hat. Mit seiner Fachkompetenz und seiner großen Erfahrung hat er als Präsident die Arbeit des DVR wesentlich geprägt und sich stetig bemüht, die Verkehrssicherheit zu verbessern.“

Der DVR wird seinem ehemaligen Präsidenten für seine hohen Verdienste in der Verkehrssicherheitsarbeit ein ehrendes Andenken bewahren.

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Fahrradkurse fördern die Integration

DVR kooperiert mit dem LandesSportBund Niedersachsen

Mit dem Projekt „Radfahren vereint“ fördert der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen Sportvereine, Sportbünde und Landesfachverbände, die integrative Fahrradkurse durchführen wollen. Der DVR unterstützt das Projekt im Rahmen seiner Kampagne „German Road Safety“.

„Sport hat in unserer Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion. Beim integrativen Fahrradtraining können sich Menschen kennenlernen und Vorurteile abbauen“, sagt Maike Fiedler, die das Projekt beim LSB koordiniert. Doch Fahrradkurse sind auch für die Verkehrssicherheit von besonderer Bedeutung. „Sie helfen, Verkehrs regeln kennenzulernen, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen und führen zu mehr Selbstständigkeit und Mobilität im Alltag“, erläutert Marc-Philipp Waschke, Referent für das Themengebiet Geflüchtete und Zugewanderte beim DVR. Mobilität und Sicherheit im Straßenverkehr seien auch für zugewanderte Menschen von ihrem ersten Augenblick in Deutschland an ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. „Dass Verkehrssicherheit in der Integrationsarbeit einen wichtigen Platz haben kann, zeigt die großartige Kooperation mit dem LandesSport- Bund Niedersachsen“, freut sich der DVR-Referent.

Das Projekt „Radfahren vereint“ zielt darauf ab, zugewanderten und sozial benachteiligten Menschen Fähigkeiten und Kenntnisse des sicheren Fahrradfahrens zu vermitteln. Sportvereine, Sportbünde oder Landesfachverbände, die einen Fahrradkurs durchführen, werden pauschal gefördert. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) gefördert. Der DVR unterstützt das Projekt mit umfangreichen Materialien. So erhalten beteiligte Vereine den Leitfaden „Fahrradsicherheit für Geflüchtete und Zugewanderte“, der Tipps zur Durchführung von Fahrradtrainings gibt. Er enthält je vier Theorie- und Praxismodule, gibt Lernziele sowie einen Zeitrahmen vor. Darüber hinaus wurde für das Projekt ein neues Poster entworfen, das die Bestandteile des verkehrssicheren Fahrrads in verschiedenen Sprachen erklärt. Komplettiert wird das Set mit der mehrsprachigen Broschüre „Fahrrad fahren in Deutschland“.

Interessierte Vereine können sich auf der Internetseite des LSB Niedersachsen (https://www.lsb-niedersachsen.de) näher informieren. Materialien zur Verkehrssicherheitsarbeit für Geflüchtete stehen unter www.germanroadsafety.de bereit.

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DVR-Förderpreis:
Verkehrssicherheitsforschung im Fokus
 

Die Kooperation von Forschung und Praxis stellt in der Verkehrssicherheits­arbeit einen wichtigen Baustein dar. Auch in diesem Jahr schreibt der DVR gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und den Unfallkassen und Berufsgenossenschaften seinen Förderpreis aus. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten (Diplom, Magister, Bachelor, Master, jedoch keine Promotionen) aus dem Bereich der Verkehrssicherheits­forschung. Schwerpunkte der Arbeiten sollten in der Mobilitätsverhaltens- und Unfallforschung sowie der Analyse von Unfallursachen in den Bereichen Betrieb, Schule oder kommunale Verkehrssicherheitsarbeit liegen. Die Arbeiten sollten zwischen dem 1. Oktober 2016 und dem 30. September 2017 fertiggestellt worden sein. Einsendeschluss ist der 22. Dezember 2017. Der DVR-Förderpreis 2018 ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet im Mai 2018 statt.

Beiträge können (auch in digitaler Form) eingereicht werden bei:
Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Anett Stadelmann
Jägerstr. 67-69
10117 Berlin
Telefon: 030 2266771-24
E-Mail: AStadelmann@dvr.de

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Broschüre „Sicher Rad fahren mit und ohne Elektroantrieb“
 

Das Fahrrad, ob mit oder ohne Elektroantrieb, hat sich längst zu einem Mobilitätsgaranten entwickelt. Damit Radfahrerinnen und Radfahrer sicher unterwegs sind, haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der DVR die Broschüre „Sicher Rad fahren mit und ohne Elektroantrieb“ neu aufgelegt. Auf 32 Seiten informiert sie über die wichtigsten Verkehrsregeln, klärt über die notwendige technische Sicherheitsausstattung der Fahrräder auf und gibt Tipps für das eigene verkehrssichere Verhalten.

Dem Thema Elektrofahrräder ist ein eigenes Kapitel gewidmet, das die Unterschiede zwischen Pedelec und S-Pedelec sowie deren Technik erläutert. Kompakte Hinweise zu Wartung, Pflege und Transport der Zweiräder runden den Themenbereich ab. Verkehrsregeln gehören ebenso zum Inhalt wie Tipps zum sicheren und partnerschaftlichen Verhalten im Zusammenspiel mit anderen Personen im Straßenverkehr.

Die überarbeitete Broschüre steht auf www.dvr.de/sicherradfahren kostenlos zum Download bereit und kann dort auch in gedruckter Form bestellt werden.


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