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„Kein Lappen für Lappen“ – Gernot Hassknecht ist der härteste Fahrprüfer Deutschlands

„Runter vom Gas“ präsentiert Online-Quiz

Von Carla Bormann

Jeder zweite deutsche Autofahrende würde laut einer repräsentativen Umfrage des ADAC aus dem Jahr 2016 die theoretische Führerscheinprüfung nicht noch einmal bestehen. Berufs-Choleriker Gernot Hassknecht, bekannt aus der ZDF-„heuteshow“, hat sich dieses Missstandes angenommen. Für die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des DVR wurde er im interaktiven Online-Quiz zum härtesten Fahrprüfer Deutschlands. Seine Devise: Kein Lappen für Lappen! Mit dem Online-Quiz sollen Interessierte auf www.runtervomgas.de animiert werden, ihr Wissen über die Verkehrsregeln zu überprüfen. „Millionen von Deutschen glauben, sie könnten Auto fahren. Dabei können sie es gar nicht. Für alle, die sich für Götter der Straße halten: Fresse halten und Prüfung machen!“, fordert Hassknecht.

In der digitalen Führerscheinprüfung können zehn zufällig ausgewählte Quiz-Fragen pro Durchgang durchlaufen werden. Ein Großteil der Fragen stimmt mit den Texten aus den realen Prüfungen überein – nur bei den Antworten und Reaktionen des Fahrprüfers wurde der Realität etwas nachgeholfen. Die Testergebnisse können anschließend in sozialen Netzwerken geteilt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können so ihre Freunde wissen lassen, ob sie „Klugscheißer“ sind oder mit dem „Busticket zurück in die Fahrschule müssen“.

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September konnte das Quiz erstmals am Gemeinschaftsstand des BMVI, der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des DVR an einer Multimedia-Säule online gespielt werden. Der humorvolle Test kam hervorragend an – obwohl oder gerade, weil kaum jemand alle Fragen richtig beantworten konnte.

Das Web-Quiz „Kein Lappen für Lappen“ basiert auf amtlichen Prüfungsaufgaben der Theoretischen Fahrerlaubnis und wurde um weitere Fragen zu häufigen Unfallursachen ergänzt. „Runter vom Gas“ dankt TÜV / DEKRA arge tp 21 für die Bereitstellung der verwendeten Fragetexte und Abbildungen. Die vertiefenden Erläuterungen zu den Fahrschulfragen wurden freundlicherweise vom Verlag Heinrich Vogel (Springer Fachmedien München GmbH) zur Verfügung gestellt und stammen aus dem Online-Lerntraining Fahren Lernen Max.

Hier geht’s zur härtesten Fahrprüfung Deutschlands: www.runtervomgas.de/fahrpruefer-hassknecht

www.runtervomgas.de, www.facebook.com/runtervomgas

Die Autorin ist Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit Kampagnen/Medienarbeit
und stellvertretende Pressesprecherin beim DVR.

cbormann@dvr.de
 

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Aktion „#FingervomHandy“ macht auf Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam

Neue „Runter vom Gas“-Aktion mit prominenter Unterstützung


Von Anna-Sophie Börries

Nur schnell eine Nachricht beantworten, ein Telefonat führen oder das Navi einstellen: Im Straßenverkehr kann jedoch das „immer online – immer erreichbar“ lebensgefährlich sein. Eine aktuelle repräsentative Kantar-TNS-Umfrage unter mehr als 2.500 Personen im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des DVR liefert neue Zahlen zum Thema: Demnach stufen insgesamt 92 Prozent aller Befragten das Bedienen von Mobiltelefonen im Straßenverkehr als gefährlich ein. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten, die ein Handy besitzen, ist durch das Nutzen des Mobiltelefons im Straßenverkehr bereits in eine gefährliche Situation geraten, sieben Prozent waren sogar in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Emotionaler Spot im Mittelpunkt der Aktion

Die neue Aktion „#FingervomHandy“ im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ macht daher auf die Gefahr von Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam. Sie wurde in München von Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner vorgestellt. Im Mittelpunkt dieser Aktion steht ein emotionaler Spot, der im Kino ausgestrahlt wird und auf YouTube bereits 1,3 Millionen Mal (Stand: Mitte Oktober) aufgerufen wurde. Dieser zeigt, wie leicht die Geborgenheit im Auto zerstört werden kann und wie verheerend die Folgen von Ablenkung am Steuer sein können: Die letzte Szene zeigt ein schlimmes Unfallszenario mit Notärzten und einem Helikopter. „Mit diesem Spot möchten wir den Menschen die Gefahr von Ablenkung im Straßenverkehr vor Augen führen. Aufs Handy soll und muss im Alltag niemand verzichten. Aber die Nutzung im Straßenverkehr stellt eine riesige Gefahr dar – für mich selbst, aber auch für alle anderen um mich herum“, erklärte Bär.

Präsentiert wurden auf der Pressekonferenz neben dem Spot auch die aktuellen Ergebnisse der Online-Umfrage zum Thema sowie ein großes Bildangebot mit klaren Botschaften gegen Ablenkung im Straßenverkehr. Der Spot sowie das Bildangebot können auf der Webseite www.runtervomgas.de/ablenkung heruntergeladen und in den sozialen Netzwerken geteilt werden. „Wir glauben an einen Viral-Effekt im Netz und rufen die Online-Community dazu auf, unseren Spot und das Bildangebot in den sozialen Netzwerken zu teilen und so ein deutliches Zeichen gegen Ablenkung im Straßenverkehr zu setzen. Wir freuen uns, dass wir dabei von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten unterstützt werden“, sagte Kellner. Hierzu zählen der YouTuber Oguz Yilmaz, Rapper Kay One und die Psychologin Katharina Körner, die sich aus Überzeugung für die Aktion „#FingervomHandy“ engagieren und zum Umdenken aufrufen. „Eine falsche Entscheidung im Straßenverkehr kann fatale Folgen haben. Wer Auto fährt, sollte sich daher voll auf den Straßenverkehr konzentrieren“, warnte Kay One.

Online-Umfrage zeigt Einfluss begleitender Personen


In der aktuellen Online-Umfrage zeigt sich der positive Einfluss anderer Personen auf das Verhalten von Fahrern und Fahrerinnen, um einer möglichen Ablenkung vorbeugen zu können. Den Ergebnissen folgend war mehr als die Hälfte der Beifahrer und Beifahrerinnen (53 Prozent) bereits in einer Situation, in der die Fahrerin oder der Fahrer des Wagens durch das Mobiltelefon abgelenkt wurde. Davon reagierten 85 Prozent auf die Situation und boten an, das Handy zu bedienen (39 Prozent), forderten dazu auf, das Mobiltelefon beiseitezulegen (30 Prozent), oder sagten, dass sie dieses Verhalten missbilligen (16 Prozent). Die übrigen 15 Prozent reagierten hingegen nicht auf dieses Fehlverhalten.

Die Ergebnisse zeigen zudem, dass 39 Prozent der Befragten vor einem Anruf nicht überlegen, ob sich die andere Person gerade im Straßenverkehr befinden könnte. Mehr als die Hälfte (61 Prozent) denkt hierüber nach, bevor sie einen Anruf tätigen. Von diesen 61 Prozent rufen dennoch 55 Prozent jemanden an, obwohl sie wissen, dass die Person gerade im Straßenverkehr unterwegs ist. „Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass wir auf unsere Anrufe oder Nachrichten umgehend eine Antwort erhalten. Wer jedoch weiß, dass die andere Person aktuell im Straßenverkehr unterwegs ist, der sollte auf eine Antwort warten und nicht durch Anrufe oder Nachrichten ablenken“, sagte Kellner.

Weitere Informationen unter
www.runtervomgas.de,
www.facebook.com/runtervomgas

Die Autorin ist Referentin Öffentlichkeitsarbeit Initiativen/Veranstaltungen beim DVR.
asboerries@dvr.de

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