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Pkw-Sicherheitstraining für ältere Menschen

Wie viele Kilometer steuern Sie Ihr Fahrzeug jährlich selbst? Auf welche Zeitspanne kommen Sie, wenn Sie die Zeit hinter dem Steuer zusammen addieren? Wie haben sich Ihre Kilometerleistung und Ihre Fahrgewohnheiten in den letzten Jahren entwickelt?

Veränderte Lebenssituation – verändertes Fahrverhalten
Beim Übergang vom Berufsleben in den verdienten Ruhestand ändert sich für die meisten Menschen einiges. Viele jubeln, weil sie sich nun nicht mehr allmorgendlich durch verstopfte Straßen zur Arbeitsstelle durchrangeln müssen, stundenlange Dienstfahrten gehören der Vergangenheit an und auf die unumgänglichen Staus zu den Hauptverkehrszeiten verzichtet man gerne!

Der Ausstieg aus dem Berufsleben ist häufig auch mit deutlich niedrigeren Fahrleistungen verbunden. Das hat Vorteile: Denn je weniger ich mich mit dem Auto im Straßenverkehr bewege, desto seltener setze ich mich Gefahren im Straßenverkehr aus. Die andere Seite dieser Medaille: Weniger Fahrleistung bedeutet auch weniger Fahrpraxis, weniger Übung. Wer rastet, der rostet – diese Redewendung gilt auch fürs Autofahren. Je weniger ich fahre, desto weniger Risiken gehe ich ein, trainiere andererseits aber notwendige Fähigkeiten nicht mehr hinreichend. Beim Fahrsicherheitstraining können ältere Menschen überprüfen, wie sicher sie mit dem Auto unterwegs sind – und wo es noch Verbesserungspotenziale gibt.

Fahrsicherheitstraining für ältere Verkehrsteilnehmende
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Was passiert beim Fahrsicherheitstraining?
Beim Fahrsicherheitstraining geht es nicht um Aus-, sondern um zielgruppengerechte Weiterbildung. In moderierten Gruppengesprächen werden vorab schwierige Situationen im Straßenverkehr besprochen. Die praktischen Übungen bauen auf dem Wissen und Können der Teilnehmenden auf und testen diese unter unterschiedlichen Bedingungen, wie zum Beispiel das Fahren auf nasser Fahrbahn.

Ein Fahrsicherheitstraining ist keine Prüfung: Fehler während des Trainings führen in keinem Fall zum Führerscheinentzug. Vielmehr geht es darum, die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu überprüfen und hinzuzulernen.

Fahrsicherheitstraining für ältere Verkehrsteilnehmende
Der DVR hat mit „SHT sicher mobil“ ein Sicherheitstraining entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von älteren Autofahrenden abgestimmt ist und dazu beitragen soll, deren Mobilität zu sichern. Die Aufgaben und Übungen unterscheiden sich von denen eines klassischen Pkw-Fahrsicherheitstrainings: Teilnehmende trainieren konkret Fahrfähigkeiten, die besonders älteren Menschen Schwierigkeiten bereiten können (u. a. Parken und Rangieren, Kreuzungs- und Abbiegesituationen, präzises Spurhalten ). Das Training verfolgt die gleichen Ziele wie das DVR-Programm „sicher mobil“: Eine realistischere (Selbst-)Einschätzung zu fördern und sicherheitsförderndes Verhalten auch in nicht alltäglichen Situationen zu üben.

„SHT sicher mobil“
Das „SHT sicher mobil“ bietet Gelegenheiten, Alltagssituationen beim Autofahren im Schonraum und in Gesellschaft von Menschen mit ähnlicher Motivation zu trainieren. Es dauert rund 6 Stunden und ist somit kürzer als das klassische SHT. Durchgeführt wird es von erfahrenen Trainerinnen und Trainern, die neben der Ausbildung für das Pkw-SHT nach DVR-Richtlinien und mehrjähriger Trainingserfahrung eine spezielle Einweisung in das „SHT sicher mobil“ erhalten haben. Darüber hinaus moderieren einige von ihnen auch Veranstaltungen im Programm „sicher mobil“.

Pkw-Sicherheitstraining für ältere Fahrerinnen und Fahrer

Download:

mp4 Pkw-Sicherheitstraining für ältere Fahrerinnen und Fahrer (184 MB)

Download:

MP4 „Aktion Schulterblick“ – Jutta Kleinschmidt über Fahrerassistenzsysteme (202 MB)

PDFAuszug aus der Moderatoreninfo 19/2015 (2,3 MB)

PDFFlyer: Pkw-Sicherheitstraining für ältere Menschen (6 Seiten, DIN lang, 3,5 MB)