Info-Portal Medikamente und Straßenverkehr
DVR
Deutscher VerkehrssicherheitsratUK | BG
Unfallkassen und BerufsgenossenschaftenVISION ZERO

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel werden in Drogerien, Supermärkten aber auch in Apotheken verkauft. Äußerlich besitzen sie häufig den Anschein von Arzneimitteln. Jedoch handelt es sich im Regelfall um Vitamine oder Mineralstoffe. Der Hersteller muss nicht, wie bei Arzneimitteln notwendig, durch ein kompliziertes und teures Zulassungsverfahren die Wirksamkeit und die Unbedenklichkeit nachweisen. Dementsprechend darf der Hersteller auch nicht mit einer Wirksamkeit bzw. Versprechungen hinsichtlich Heilung werben. Rechtlich gesehen handelt es sich hierbei um Lebensmittel.

In früheren Zeiten kam es häufiger aufgrund von schlechten Lebensbedingungen zu Erkrankungen (z. B. Skorbut), die auf Vitaminmangel zurückzuführen waren. Heute sind die Ernährungsangebote gut und eigentlich besteht keine Notwendigkeit, dem Körper zusätzliche Nährstoffe zuzuführen. Ein gesunder Mensch kann sich folglich die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln „sparen“.

Darüber hinaus ergibt es wenig Sinn, sich durch „Fast Food“ zu ernähren und gleichzeitig zu versuchen, durch die Einnahme von Vitaminkapseln ein mögliches Defizit auszugleichen.

Für folgende Personenkreise kann eine Zuführung von Nahrungsergänzungsmitteln (Vitamine, Nährstoffe) unter bestimmten Umständen allerdings sinnvoll sein:

  • Schwangere
  • Personen mit schweren Erkrankungen wie beispielsweise Krebs
  • Leistungssportler
  • Personen, die sich einseitig ernähren
  • ältere Personen
  • Personen mit Allergien

 

Beratung in Ihrer Nähe

MPU-Begutachtungsstellen