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Medikamenteneinfluss auf das Fahrverhalten (Fortsetzung)

Die aufgezeigten Auswirkungen würden im normalen Alltag (im Büro, bei der Küchenarbeit) gar nicht oder kaum spürbar behindern. Beim Autofahren können die Folgen jedoch fatal sein. Es besteht immer das Risiko, uns selbst und andere schwer zu verletzen oder gar zu töten.

Darüber hinaus drohen beim Begehen einer Ordnungswidrigkeit oder einer Straftat Geldbußen bis hin zu einer Gefängnisstrafe. Bei einem Unfall besteht das Risiko, den Versicherungsschutz zu verlieren. Im schlimmsten Fall wird die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges angezweifelt und eine Fahreignungsbegutachtung angeordnet.

Die Ursachen dafür, dass der Einfluss von Erkrankungen und/oder Medikamenteneinfluss im Straßenverkehr häufig unterschätzt wird, liegen an vielen Faktoren:

  • Wie häufig wird in den Medien der Einfluss von Medikamenten als Unfallursache erwähnt?
  • Wie häufig weisen Ärzte oder Apotheker drauf hin, dass die Verkehrstüchtigkeit eventuell beeinträchtigt ist?
  • Wem sind die rechtliche Folgen bei einem Unfall unter Medikamenteneinfluss bekannt?
  • Wie häufig werden die Hinweise in den Beipackzetteln beachtet?

 

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