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Der leichtere Weg

Der Gebrauch von Medikamenten ist zumeist notwendig und sinnvoll. Dennoch ist eine Medikamenteneinnahme häufig der leichtere und angenehmere Weg. Die Alternative wäre, sich mit dem Thema Gesundheit intensiver auseinanderzusetzen (z. B. Informationen sammeln, sich täglich sportlich betätigen und gesünder ernähren). Oft wird dies allerdings als zu zeitaufwändig und unbequem empfunden, denn dazu müssten liebgewonnene Gewohnheiten auf den Prüfstand gestellt werden.

Der Griff zur Tablette bei leichten körperlichen Unannehmlichkeiten wird schnell zur Gewohnheit. Das Bedürfnis, sich fit zu halten und die Hoffnung auf den Erhalt der körperlichen Unversehrtheit führt bei Schmerzen oder Unwohlsein zu dem Glauben, dass man ohne die kleinen Helfer nicht mehr leben kann. Das Ergebnis ist ein überfüllter Arzneischrank und aus einer Gewohnheit entwickelt sich ein Medikamentenmissbrauch oder sogar eine Abhängigkeit.

„Mir wird schon nichts passieren“, das ist eine häufig gefundene Überzeugung.
Jeder möchte sich körperlich fit und gesund fühlen und über mögliche Gesundheitsbedrohungen macht man sich nur wenig Gedanken. Das ist verständlich, da niemand gerne in ständiger Angst davor leben möchte, dass etwas Ernsthaftes passiert oder eine schwere Erkrankung droht. Eine solche Angst würde das Leben immerhin sehr stark einschränken. Hinzu kommt, dass Unfälle und schwere Erkrankungen in der Regel anderen passieren und nicht uns selbst. Ähnliches gilt für den Umgang mit Medikamenten. Hat man selbst noch nie starke Nebenwirkungen bei der Einnahme eines Medikamentes verspürt, schätzt man die zukünftige Eintrittswahrscheinlichkeit solcher Nebenwirkungen bei der Einnahme anderer Arzneimittel als nicht existent ein. Dies ist allerdings ein Trugschluss, da sich die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht nach unseren eigenen Erfahrungen richtet sondern nach den Erfahrungen, die mit dem Medikament insgesamt gesammelt wurden.

 

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