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Drogen und Straßenverkehr

„Drogen und Straßenverkehr“

Themenseite „Drogen und Straßenverkehr“

Auf dieser Themenseite geht es vor allem um illegale Drogen. Ziel des Portals ist es nicht, das Thema Drogenkonsum ethisch oder moralisch zu bewerten. Es soll auch auf eine Diskussion einzelner Studien verzichtet werden, inwiefern verschiedene Drogen in geringen Dosen durch eine gesteigerte physiologische Leistungssteigerung die Fahrtüchtigkeit positiv beeinflussen oder nicht.

Fakt ist, dass der Konsum von (legalen oder illegalen) Drogen oder zentral wirkenden Medikamenten und eine darauf folgende Fahrtätigkeit sich einander ausschließen. Eine interessante Frage wäre aber beispielsweise, ob man am Samstag Drogen konsumieren und am darauffolgenden Sonntag oder Montag wieder unproblematisch fahren kann?
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Ansprechpartnerin beim DVR

Jacqueline Lacroix
Referatsleiterin
Verkehrsmedizin
E-Mail: JLacroix@dvr.de
Telefon: 0228 40001-32



Presseseminar „Geeignet und fahrtüchtig?“

Alkohol, illegale Drogen und Medikamente im Straßenverkehr

Im Jahre 2013 war mangelnde Verkehrstüchtigkeit in über 20.000 Fällen die Ursache für Verkehrsunfälle, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden. Der überwiegende Teil dieser Unfälle war auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Dies betraf 8.225 Pkw- und 410 Motorradfahrer. Unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel (zum Beispiel Drogen oder Rauschgift) standen 970 Pkw- und 58 Motorradfahrer. >>

England und Wales verschärfen Strafen für Fahren unter Drogeneinfluss

London, 4. März 2015 – In England und Wales gelten ab sofort verschärfte Strafen für das Fahren unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten. Ab einem festgelegten Grenzwert drohen ein Entzug der Fahrerlaubnis für mindestens ein Jahr sowie eine Geldbuße von umgerechnet 6.900 Euro. In Polizeikontrollen können Tests auf Cannabis und Kokain nun direkt vor Ort durchgeführt werden. >>

DVR startet Internetseite „Drogen und Straßenverkehr“

Bonn, 12. März 2014 (DVR) – Die Anzahl der entdeckten Fahrten unter dem Einfluss von Drogen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) verzeichnete für das Jahr 2012 insgesamt 1.425 Unfälle, die sich „unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel“ ereigneten. Bei diesen Unfällen wurden 34 Menschen getötet und 518 Personen schwer verletzt. Seit 1991 hat sich die Zahl der Personenunfälle, die auf Drogen- oder Medikamenteneinfluss zurückzuführen sind, mehr als verdreifacht. >>

KBA-Jahresbericht 2012: Steigerung bei Drogenverstößen

Flensburg, 7. Mai 2013 – 9,045 Millionen Personen waren zum Stichtag 1. Januar 2013 wegen Verkehrsübertretungen im Flensburger Verkehrszentralregister (VZR) erfasst. Dies geht aus dem Jahresbericht 2012 des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor, den KBA-Präsident Ekhard Zinke gestern vorgestellt hat. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 0,2 Prozent. Das VZR verzeichnete im abgelaufenen Jahr über 5,4 Millionen Mitteilungen über Verkehrsverstöße. Dabei lässt sich insgesamt ein Rückgang der Alkoholverstöße und eine Steigerung anderer Drogenverstöße feststellen. >>

Neue Drogenschnelltestgeräte für Bayern

München, 21. Januar 2013 – Im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 hat die Bayerische Polizei neue elektronische Drogenschnelltestgeräte erhalten. Innenminister Joachim Herrmann kündigte verstärkte Kontrollen an. Auch bei sogenannten „Schleierfahndungen“ soll die neue Technik zum Einsatz kommen. >>

Großbritannien plant härtere Strafen für Fahrten unter Drogeneinfluss

London, 16. Mai 2012 – Autofahrer, die sich unter dem Einfluss von Rauschmitteln ans Steuer setzen, müssen in Großbritannien künftig mit härteren Konsequenzen rechnen. Tragbare Kontrollgeräte sollen die Untersuchung von Speichelproben vor Ort erlauben. >>

UDV: Jugendliche unterschätzen Gefahr von Drogen im Straßenverkehr

Berlin, 6. Mai 2011 – Eine Umfrage im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat ergeben, dass junge Autofahrer die Gefahren von Rauschmittelkonsum am Steuer unterschätzen. Jeder vierte junge Autofahrer wusste nichts von einem Drogenverbot im Straßenverkehr. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, fordert die UDV intensivere Polizeikontrollen sowie die Konzentration auf bestimmte Zielgruppen. >>

Lkw-Kontrollen: 450 Alkohol- und Drogendelikte in sieben Tagen

London, 4. Mai 2011 – In einer europaweiten Lkw-Kontrollwoche unter Federführung des Polizeinetzwerkes TISPOL mussten 450 Lkw-Fahrer ihre Fahrt wegen Alkohol- oder Rauschmitteldelikten beenden. Neben Alkohol- und Drogenkontrollen führten die Beamten Geschwindigkeitsmessungen sowie Überprüfungen der Gurtpflicht, der Ruhezeiten sowie Kontrollen der Ladungssicherung durch. Von insgesamt 189.000 Fahrzeugen wurden rund 58.000 beanstandet. >>

5.000 Euro Bußgeld bei Flucht vor Drogenkontrollen

Dublin, 14. März 2011 – Autofahrer, die sich einer Verkehrskontrolle wegen Verdachts auf Rauschmittelkonsum entziehen wollen, riskieren in Irland künftig ein Bußgeld von 5.000 Euro sowie eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten. Die neue Gesetzesvorschrift ist Teil eines Aktionsplans gegen Drogen im Straßenverkehr. >>

Österreich: Drogenvortestgeräte im Pilotprojekt

Wien, 9. Februar 2011 – Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und die Bundespolizei Wien wollen künftig schärfer gegen Drogen im Straßenverkehr vorgehen. Ab März sollen mobile Drogenvortestgeräte testweise angewendet werden. >>

NRW: Schärfere Kontrollen gegen Alkohol und Drogen

Düsseldorf, 22. Dezember 2010 – In der vergangenen Woche wurden die Alkohol- und Drogenkontrollen auf europäischen Straßen intensiviert. Allein in Nordrhein-Westfalen registrierte die Polizei insgesamt 235 Alkoholsünder und 92 Autofahrer unter Rauschmitteleinfluss. In 184 Fällen zogen die Beamten den Führerschein ein. Insgesamt wurden 20.706 Autofahrer kontrolliert. >>

Australien: Sofortiges Fahrverbot nach Drogenkonsum

Melbourne, 22. Dezember 2010 – Autofahrer, die im australischen Bundesstaat Victoria unter dem Einfluss von Rauschmitteln stehen, riskieren den sofortigen Entzug des Führerscheins für drei Monate und ein Bußgeld von rund 265 Euro. Unter das neue Gesetz fällt auch Cannabis. >>

Großbritannien: Mehr mobile Drogentests

London, 6. Dezember 2010 – Die britische Polizei will stärker gegen das Fahren unter Rauschmitteleinfluss vorgehen. Bis zum Jahr 2012 sollen alle Streifenwagen in Großbritannien mit mobilen Kontrollgeräten ausgestattet sein, die mittels Speichelprobe einen Soforttest durchführen können. >>

KBA-Jahresbericht: Zahl der Alkohol- und Drogenverstöße im Straßenverkehr rückläufig

Flensburg, 1. April 2010 – Im vergangenen Jahr registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) insgesamt 200.200 Alkohol- und Drogendelikte im Straßenverkehr. Dies sind rund zehn Prozent weniger als im Jahr 2008. Trotz dieses Rückgangs waren diese Vergehen noch immer die Hauptursache für Fahrerlaubnismaßnahmen. >>

Polen: Aufklärung über Wirkung von Drogen im Straßenverkehr unzureichend

Warschau, 24. März 2010 – 2,5 Prozent der Autofahrer in Polen fahren unter dem Einfluss illegaler Rauschmittel. Dies ist das Ergebnis einer Studie innerhalb des Projektes „DRUID“ (Driving Under the Influence of Drugs, Alcohol and Medicines), das sich mit der Wirkung von Alkohol, Drogen und Medikamenten im Straßenverkehr beschäftigt. >>

Großbritannien: Autofahrer für strengere Alkohol- und Drogenrichtlinien

London, 17. März 2010 – Über 70 Prozent der britischen Autofahrer befürworten eine Senkung der gesetzlichen Promillegrenze bei Alkohol im Straßenverkehr. Ganze 92 Prozent sprachen sich für eine Neuregelung gegen Drogen am Steuer aus. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der „Brake“-Stiftung für Verkehrssicherheit unter 800 Autofahrern. >>

Australien: Drogenkonsum führt zu Führerscheinentzug

Melbourne, 22. Dezember 2009 – Ab Mitte kommenden Jahres werden die Strafen für das Fahren unter Drogeneinfluss im australischen Bundesstaat Victoria erheblich verschärft. Können Drogen oder Rauschmittel im Blut nachgewiesen werden, drohen ein Entzug der Fahrerlaubnis für drei Monate sowie ein Bußgeld von umgerechnet mindestens 220 Euro. >>

Thema „Drogen am Steuer“ unzureichend erfasst

Brüssel, 30. Oktober 2009 – Rechtsvorschriften, die sich der Drogenproblematik im Straßenverkehr annehmen, sind nach Ansicht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) in kaum einem EU-Land ausreichend vorhanden. Als Ursache nennt der aktuelle EMCDDA-Bericht „Drugs in focus“ eine schlechte Datenlage, die eine Beeinträchtigung des Fahrvermögens durch Drogen oder Arzneimittel statistisch schwer greifbar macht. >>

Australien: Drogenverstöße im Straßenverkehr doppelt so häufig wie Alkohol am Steuer

Adelaide, 5. Oktober 2009 – Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei von South Australia doppelt so viele Autofahrer unter Drogeneinfluss wie Alkoholvergehen im Straßenverkehr. Bei 20 Prozent der Unfalltoten wurden Rauschmittel im Blut festgestellt. >>

Neuseeland: Drogeneinfluss am Steuer unterschätzt

Wellington, 10. September 2009 – Eine Umfrage der neuseeländischen Drug Foundation ergab, dass sich jeder vierte Auto- oder Motorradfahrer schon einmal unter dem Einfluss von Cannabis ans Steuer gesetzt hat. Über ein Drittel der Befragten glaubte, Rauschmittel übten keinen Einfluss auf das Fahrverhalten aus. >>