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Vision Zero – Grundlagen & Strategien

Schriftenreihe Verkehrssicherheit 16

Schriftenreihe Verkehrssicherheit 16: Vision Zero – Grundlagen & Strategien
Die Strategie Vision Zero bedeutet, alles zu tun, um die Verkehrssicherheit als Kernthema nachhaltiger gesellschaftlicher Modernisierung mehr und mehr zu verankern. Deshalb enthält dieser Beitrag eine Vielzahl konkreter Empfehlungen, mit denen alle Akteure der Verkehrssicherheit angesprochen werden. Das Ziel, bis zum Jahre 2020 die Zahl der Getöteten um mindestens 40 Prozent zu reduzieren, ist nur erreichbar, wenn die bisherigen Anstrengungen deutlich intensiviert werden. Die besorgniserregende Unfallentwicklung im Jahr 2011, die den positiven Trend der Vorjahre nicht fortsetzen konnte, zeigt dies mit allem Nachdruck.

Bei Zielkonflikten gibt Vision Zero klar die Richtung vor: im Zweifel für die Verkehrssicherheit. Kern dieses Ansatzes ist die Einsicht, dass der Mensch im Verkehrssystem nicht fehlerfrei agieren kann. Ohne ihn aus seiner Verantwortung zu entlassen, muss dieses System daher so gestaltet sein, dass Fehler möglichst keine fatalen Folgen haben. Das Verkehrssystem ist an den Menschen anzupassen und nicht umgekehrt. Gefordert sind hierbei sämtliche Akteure im Bereich der Verkehrssicherheit; alle tragen Mitverantwortung.

Zur Vision Zero-Strategie gehört neben der klaren Zielsetzung die langfristige Umsetzung auf Basis eines detaillierten Maßnahmenkatalogs und geeigneter Steuerungsinstrumente. Um dem Aspekt der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Relevanz Rechnung zu tragen, geht der DVR vom Leitgedanken „Verkehrssicherheit ist Recht und Pflicht für alle“ aus.


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pdf Schriftenreihe Verkehrssicherheit 16: „Vision Zero – Grundlagen & Strategien“ (2,1 MB)