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Reform des Fahrlehrerrechts

Beschluss vom 25. Januar 2016 auf der Basis der Empfehlungen des DVR-Vorstandsausschusses Junge Kraftfahrer

Deutscher Verkehrssicherheitsrat – 2016


Der DVR begrüßt die Bemühungen des Bundes und der Länder, noch in dieser Legislaturperiode eine Reform des Fahrlehrerrechts umzusetzen. Damit kann zur Halbzeit des Verkehrssicherheitsprogramms der Bundesregierung von 2011 eine wichtige Weiche zur Erfüllung des beschlossenen Zieles einer Reduzierung der Unfalltoten bis zum Jahr 2020 um 40 % gestellt und die Fahrlehrerausbildung mit Blick auf technische, aber auch pädagogische Entwicklungen zukunftsfähig gemacht werden.

Der DVR erachtet die Reform als zielführend, wenn sie:

  1. vor allem an der Erhöhung der Verkehrssicherheit und insbesondere an einer Reduzierung der überproportionalen Unfallhäufigkeit der Fahranfängerinnen und Fahranfänger ausgerichtet ist,

  2. eine gute Ausbildung der jungen Menschen am Steuer ermöglicht, in dem sie den Beruf des Fahrlehrers bzw. der Fahrlehrerin attraktiv und zukunftsfähig gestaltet,

  3. die Ausbildung der Fahrlehrer/innen dafür optimiert und mit einem sich weiterentwickelnden Curriculum für die Fahr- und Fahrlehrerausbildung verknüpft, das sich auf die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse in Deutschland und Europa stützt.

Insbesondere zu den bereits vorliegenden Schwerpunkten und Inhalten der geplanten Reform nimmt der DVR wie folgt Stellung:


gez.
Dr. Walter Eichendorf
Präsident